Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Freitag, 31. August 2018

Künstliche Intelligenz – Fluch oder Segen?

ID 97212318 © | Dreamstime.com

In letzter Zeit tauchen auf den Online Plattformen und sozialen Medien immer häufiger Warnungen über die Folgen der künstlichen Intelligenz auf. Hier ein Beispiel:

McKinsey erwartet, dass bis 2030, also in einem Zeitraum von 12 Jahren 800 Millionen Jobs durch tieflernende KI Algorithmen („deep learning“) wegfallen.   

Ich halte das durchaus für realistisch. Wahrscheinlich kommt es noch schlimmer. Es gibt natürlich auch Optimisten, die tieflernende KI (im Folgenden werde ich das mit „KI“ abkürzen) positiv sehen und in ihr einen potentiellen Wohlstandstreiber sehen. Auch dem stimme ich zu. Das kann so kommen.
Wird es aber nicht. Und wenn, dann nicht aus den Gründen, welche die Optimisten nennen. Denn sie haben die Funktionsweise und Fähigkeiten der KI nicht verstanden. Deshalb unterschätzen sie zum Beispiel, dass die KI jeden – und ich meine wirklich jeden -Job ersetzen kann (Bei mechanischen Arbeiten bedarf es natürlich noch einer Maschine bzw. eines Roboters).

Zum anderen behaupten sie, dass dadurch auch neue Jobs entstehen. Das stimmt zwar aber die anderen Jobs verschwinden so schnell, dass die neuen Arbeitslosen keine Chance haben sich umzuschulen. Wenn das überhaupt möglich ist, weil die neuen Jobs in der Regel Qualifikationen erfordern, die für die Masse der Betroffenen nicht erreichbar sind oder ganz einfach Jobs sind, die sie nicht machen wollen.
Überhaupt, was sollen das für Jobs sein, die uns die KI übriglässt? Vermutlich welche, die kreatives Denken, Flexibilität mit hoher sozialer Kompetenz und kognitiven Fähigkeiten erfordern? Also vielleicht Künstler, Altenpfleger und Kinderbetreuer? Vielleicht auch noch Handwerker?
Ich muss euch enttäuschen. In der breiten Masse wird auch hier die KI in Kombination mit einer Maschine einen besseren und – auch das wird systematisch unterschätzt - billigeren Job machen.

Abgesehen davon berücksichtigen die KI Optimisten nicht, dass sich die Weltbevölkerung frühestens bei 11 Milliarden stabilisieren wird. D. h. da kommen bis Mitte des Jahrhunderts noch ca. vier Milliarden Menschen dazu, die auch alle einen Job haben wollen. Niemand glaubt im ernst, dass die KI vier Milliarden Jobs schaffen wird, oder?

Viele hoffen dann auch, dass die KI die langweiligen Routineaufgaben übernimmt und der Mensch die kreativen Tätigkeiten. Der erste Teil der Behauptung stimmt. Die Routinearbeiten verschwinden zuerst. Aber, dass die Menschen in Massen kreative Arbeit leisten werden halte ich für einen großen Irrtum. Die meisten Menschen sind gar nicht so kreativ und können das auch gar nicht sein. Dazu sind sie viel zu angepasst.

Kreativität braucht Querdenker und Leute die das System und Etabliertes in Frage stellen. Das will man in unserer Gesellschaft nicht und hat es deshalb schon immer unterdrückt.
Wer genau wissen will warum das so ist, sollte hier mal nachlesen:

Und Jobs mit hoher sozialer Kompetenz und kognitiven Fähigkeiten sind auch nicht jedermanns Sache.

Ganz abgesehen davon wird die KI für den Alltagsbedarf an Kreativität bessere Ergebnisse als der Mensch liefern. Computer haben mittlerweile ausreichend Rechenleistung, dass sie eine Vielzahl von Szenarien einfach durchrechnen können und dann daraus das Optimale bestimmen. Falls die derzeitige Rechenleistung dafür nicht reicht wartet man halt zwei Jahre. Dann hat sie sich verdoppelt (Moores Law). Unterstützt mit KI geht das natürlich noch besser und effizienter. Das beste Beispiel dafür ist der Gewinnzug von Alpha Go (der berühmte „Move (Zug) 37“). Hier sei angemerkt, dass Googles AlphaGo sich das Spiel, Strategie und Taktik selbst beigebracht hat. Ich würde sagen dieser Zug verdient mit menschlicher Intuition verglichen zu werden.

Na, wird der eine oder andere schon nervös?
Oder glaubt hier vielleicht doch noch jemand, dass die KI Algorithmen nichts weiter sind als klassische Computerprogramme die nichts anderes können als das, wofür sie programmiert wurden?
Hoffentlich nicht, denn die KI lernt selbst. Programmiert wird nur die Lerntechnik. Noch. Denn auch das kann eine darauf spezialisierte KI lernen. Und wie uns das Beispiel „Go Spiel“ gezeigt hat kann sie das besser als jeder Mensch.

„Zwei wundervolle Züge, die ein Mensch niemals machen würde, welche die Zukunft des Go Spiels für immer verändern

Move 37 gibt’s auch in englisch:
"It's not a human move. I've never seen a human play this move," he [Fan Hui] says. "So beautiful." It's a word he keeps repeating. Beautiful. Beautiful. Beautiful.

© GW20160132169 Georde Wood - Move 37 Go


Ein anderes Beispiel ist das Teamspiel „Win the Flag

Hier treten zwei Teams mit je zwei Spielern gegeneinander an. Ihr Ziel ist es, die Flagge des Gegners aus dessen Basis in die eigene zu tragen.
Alle notwendigen Fertigkeiten hat sich die KI selbst erarbeitet; nicht einmal die Regeln des Spiels sind ihr vorab einprogrammiert worden.

Also, nachdem das geklärt ist Stellen wir uns mal das Idealszenario der Zukunft mit KI vor:
Ein uralter Menschheitstraum geht in Erfüllung. Die KIs sorgen für eine lückenlose rundum Vollversorgung der Menschen. Niemand muss mehr arbeiten. Jeder bekommt was er braucht und was gut für ihn ist. Roboter und künstliche Intelligenz sorgen dafür, dass es uns an nichts fehlt und, dass es gerecht zugeht. Das Paradies halt so, wie man sich das vorstellt.
Menschen dürfen (im Rahmen der Gesetze) tun was sie wollen und wozu sie gerade Lust haben. Alles was von Menschen gemacht wird, ist Luxus und wird hochgeschätzt, usw, usw.

Dass es so kommt halte ich für unwahrscheinlich. Die Probleme des oben beschriebenen Szenarios sind offensichtlich. Was, wenn alle ein Haus direkt am Starnberger See wollen? Oder die Luxus Penthouse Wohnung in München? Oder, oder oder …
Wenn das überhaupt gehen soll, dann müssten die Reichen erst enteignet und die Mächtigen entmachtet werden. Dann müssten alle vorhandenen Güter und Ressourcen fair verteilt werden. Das ist ein schöner Gutmenschentraum, wird aber nicht passieren.
Überhaupt, wer soll das finanzieren?

Vermutlich wird es eher ganz anders kommen: 
Vor kurzem hypte eine Meldung durch die Medien, dass acht Männer so viel besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.

Zusammen haben sie $426 Milliarden. Mit so viel Geld können sie – wenn sie möchten - mit Robotern und KI alle Jobs der Welt abschaffen. Naja, vielleicht nicht sofort alle aber versuchen wir uns einfach mal vorzustellen was auf der Welt passiert, wenn plötzlich 800 Millionen Jobs wegfallen (wie von McKinsey prognostiziert) und es keinen Ersatz dafür gibt.

Ich unterstelle den Superreichen mal, dass die entsprechend ultrakapitalistische Einstellung haben, um das durchzuziehen. Sonst wären sie nicht so reich geworden.
Ob sie das tun hängt vom erwarteten Gewinn ab. Für die ist es eine einfache Rechnung:
Was kostet mich mehr? Einen Menschen einzustellen oder eine Maschine mit KI kaufen?
Der Roboter hat Kosten in der Anschaffung. Bei einem Menschen zahlen die „Herstellung“ die Eltern und die Grundausbildung der Staat, also der Steuerzahler. Meistens zumindest. Manche Firmen bilden auch aus bzw. ihre Mitarbeiter weiter.
Maschinen werden über deren Lebenszyklus steuermindernd abgeschrieben. Dagegen stehen die Kosten für die Wartung und den Energieverbrauch. Menschen brauchen ein Gehalt für die Lebenshaltung, soziale Nebenkosten, Krankenversicherung, Urlaub, etc.
Maschinen brauchen das nicht. KIs müssen natürlich auch weiterentwickelt werden aber das tun sie von selbst. Nicht umsonst sind sie ja selbstlernend. Sie brauchen natürlich Computersysteme auf denen sie laufen. Und die wiederum brauchen gewisse Hardware und Strom.

Ich fürchte schon bald werden Vergleiche angestellt werden wieviel Leistung ein Computer mit KI-System verbraucht und wie viel ein Mensch. Übrigens 2200 Kilokalorien sind 2,56Kwh.
Ein PC, sagen wir mal er hat eine Leistung von 450W, verbraucht 4kWh in acht Stunden (länger arbeitet ein Mensch im Schnitt nicht). Der Strom kostet allerdings nur 0,79€ pro Tag (bei 22¢ pro kWh). Wobei noch zu berücksichtigen wäre, dass der PC den ganzen Tag läuft, also drei Menschen ersetzen kann.

Wie viel ihr pro Tag für Essen ausgebt wisst ihr am besten selbst.

Ich denke ich brauche nicht zu erwähnen was ein PC kostet und, dass Software beliebig kopiert werden kann. Im Gegensatz zum Menschen. Selbst geklont muss er jahrelang lernen, bis er das Niveau einer KI erreicht hat.

Gut, ich gebe zu ich habe hier einiges vereinfacht dargestellt. Vielleicht zu einfach. Aber ich denke das Prinzip ist nachvollziehbar. Das Gehalt der Menschen für jeden Job wird mit der Kostenkombination Computer plus Roboter verglichen werden. Kaum einer wird mehr verdienen. Wenn der Roboter mit KI billiger kommt als die Menschen zum Leben brauchen sehe ich schwarz.

Falls es so kommen sollte werden die Ultrakapitalisten natürlich bald feststellen, dass sich die Arbeitslosen ihre vollautomatisch produzierten ultrakreativen Produkte nicht leisten können. Dann ist es aber schon zu spät. Die Jobs sind weg. Kapitalismus funktioniert nun mal so. Was gemacht werden kann wird auch gemacht.

In diesem Zusammenhang sehe ich mittlerweile solche Forderungen wie 20 Wochenstunden Arbeit bei vollem Lohnausgleich unter ganz anderem Licht.

Weitere Links:

Können Roboter fühlen?

Schuldig oder unschuldig? Kreditwürdig oder nicht? Immer mehr Entscheidungen werden von Maschinen getroffen - und immer weniger Menschen verstehen, was da passiert.

Vom Wetterbericht bis zur Fußball-Kreisliga: Maschinen verfassen Texte, die keiner schreiben will. Die Leser lieben sie.

Stanford-Lesetest: Microsoft- und Alibaba-KI erstmals besser als Menschen

Künstliche Intelligenz:
Maschinen spielen die Menschen aus
von Axel Weidemann
Mensch ärgere Dich nicht: Auch im Videospiel gewinnt inzwischen die Künstliche Intelligenz. Bei einem „Dota 2“-Wettkampf haben fünf Bots Profispieler geschlagen. Ist das der Anfang vom Ende?

Die letzte Erfindung der Menschheit? - WirtschaftsWoche Online

Hartes Fell und weicher Gang: Tech-Firma präsentiert neuen Robo-Hund
         
Er hat hartes Fell und wirkt auf den ersten Blick kopflos: "SpotMini". Doch der Roboter-Hund hat schon erstaunliche Ähnlichkeiten mit seinem tierischen Vorbild. Bald wollen die Entwickler von "Boston Dynamics" verkünden, was sie mit "SpotMini" planen.   
Artikel lesen

Freitag, 20. Juli 2018

"Evolution 5.0 - Mutation" - Endlich ist es soweit!

© designenlassen .de

Endlich ist es soweit!!!

Mein Buch ist online und auf (fast) allen Plattformen als Taschenbuch und eBook verfügbar.
Das Taschenbuch wird im Print on Demand Verfahren nach Bedarf gedruckt. D. h. ihr müsst ein paar Tage darauf warten. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Aber, Vorfreude ist auch eine Freude, oder? :-)

Ich habe mich für die Veröffentlichung bei neobooks entschieden. Wichtige Gründe dafür waren, dass man dort automatisch eine richtige ISBN Nummer bekommt. Für "Evolution - 5.0 - Mutation" lautet sie 978-3-7427-3009-1826. Damit, und weil das Buch in das Verzeichnis lieferbarer Bücher aufgenommen wurde könnt ihr es auch in jeder Buchhandlung bestellen.

Neobooks schickt auch zwei Exemplare an die Nationalbibliothek!

Hier könnt ihr das Buch online kaufen:


Thalia (eBook)

Google Play (eBook)

iBooks Store (eBook)

Kobo (eBook)

Weltbild (eBook)

Neobooks (eBook) 

Hugendubel (Taschenbuch)

ePubli (Taschenbuch)

Ach, übrigens, ich habe mich beim Deutschen Self Publishing Preis (DSPP) 2018 beworben:



Vielleicht fragt sich der Eine oder Andere, welche Motivation hinter dem Buch steckt.



Die Idee basiert auf der Frage wie die Zukunft der Menschheit angesichts rasanter Gen- und Computertechnologiefortschritte aussehen könnte. Die Gentechnik zum Beispiel ermöglicht perfekt gestaltete Körper und Fähigkeiten. Allerdings nach den Vorstellungen der Eltern.
Wer lieber selbst über sein Aussehen und seine Fähigkeiten bestimmen möchte entscheidet sich für ein Leben in einer Computerwelt. Dort lässt man sich durch einen Avatar vertreten. Der Schönste? Körper der Welt? Kein Problem. Oder lieber der Ausgefallenste? Geht natürlich auch. Man ist, was immer man sein möchte. Man kann über sein Schicksal selbst bestimmen, sich einfach treiben lassen und schauen was passiert oder irgendetwas dazwischen. Und, wenn einem etwas nicht mehr gefällt ändert man es mit einem Mausklick oder drückt gleich auf die Reset Taste.

Dafür braucht es aber die perfekte Gehirn-Computer-Schnittstelle. Sie ist die Voraussetzung für das Leben in einer computergenerierten Welt, die von dem wahren Leben nicht mehr unterscheidbar ist. Mein Protagonist Sam arbeitet wie besessen daran. Das ist das Hauptmotiv für den ersten Band.

Sam verkörpert den naiven Nerd, der nur das Beste im Sinn hat und sich nicht vorstellen kann welche gravierenden Folgen der Missbrauch seiner Erfindung haben kann.


Ursprünglich hatte ich geplant die Geschichte in einem Buch zu erzählen. Nach einiger Zeit musste ich feststellen, dass das nicht geht. Deshalb habe ich mich für eine Trilogie entschieden. Im ersten Band macht die Evolution einen Mutationssprung hin zur Symbiose zwischen Menschen und Computern. Gentechnik und Computertechnik verschmelzen die Menschen zu einer neuen Spezies.
Im Zweiten findet dann die Selektion statt und im Dritten Teil breitet sich die neue Spezies aus.

Das war der Ausgangspunkt meiner Geschichte. Den Rest habe ich meiner Fantasie überlassen. Ich hatte viel Spaß bei der Arbeit. Es gab viel zu lernen und manchmal musste ich mich richtig durchbeißen. Was mich überrascht hat war, dass meine Protagonisten durchaus ein Eigenleben haben. Aus Neugierde habe ich ihnen hin und wieder erlaubt vom Skript abzuweichen, weil ich sehen wollte wohin das führt. Das wieder gerade zu bügeln hat mich zwar eine Menge Zeit gekostet. Trotzdem habe ich diese Eigendynamik auch sehr genossen.

 

So, jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.
Feedback und Kommentare sind jederzeit willkommen.

P. S. Die Fortsetzung ist bereits in Arbeit


Virtual Space Composition

Virtual Space Composition
© Agsandrew | Dreamstime.com