Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Mittwoch, 21. November 2012

Brain-Computer-Interface



In meinem Buch geht es um virtuelle Welten und um Menschen, die Computer mit ihren Gedanken steuern können. Damit sie sich frei im Cyberspace bewegen können, ist eine Gehirn-Computer Schnittstelle notwendig. Für diese Gehirn Computer Schnittstelle habe ich mir eine Lösung ausgedacht, die aus einer Zelle mit einem Elektronik Teil aus Graphen besteht. Gerade ist im Spektrum der Wissenschaft ein Artikel erschienen über die Neuesten Entwicklungen bei Neuroprothesen. Dort setzt man jetzt auch auf Graphen!
Noch gehen sie davon aus diese Neuroprothesen direkt ins Gehirn zu implantieren. Ich bin mal gespannt, wann sie meine Idee aufgreifen Nanobots zu bauen, die selbständig den Weg zu den Neuronen suchen und sich dann dort automatisch andocken.

© Lucas Hess / Jose Garrido

Eine Ganglienzelle der Retina wächst auf Graphen

Um zu testen, ob die Zellen durch das Graphen am Wachstum gehindert werden, platzierten sie die Forscher auf einem Muster aus Graphen (rot) und Safir (blau). Erkennbare Einschränkungen erlitt die Zelle dadurch nicht. Anders als Kohlenstoffnanoröhrchen, die im Verdacht stehen, ähnlich wie Asbest auf den Körper zu wirken, gilt Graphen als "biokompatibel".
Ebenfalls dargestellt ist der Verlauf eines typischen Aktionspotenzials, also dem elektrischen Signal der Nervenzelle.


Hier ist der Link zu dem Artikel:
Hirnimplantate aus Graphen 



Als ich diesen Blog erstellt habe hatte ich gerade einen Artikel im Spektrum der Wissenschaft (Jan. 2013) über ein Projekt gelesen, bei dem es gelähmten Personen ermöglicht werden soll, mit Hilfe eines gedankengesteuerten Exoskeletts, ihre Gliedmaßen wieder zu bewegen. Das Projekt ist schon relativ weit fortgeschritten und die Forscher haben das ehrgeizige Ziel, den Eröffnungsanstoß, bei der Fußball WM 2014 in Brasilien, von einem gelähmten Menschen machen zu lassen. Sie hoffen, bis dahin, einen Prototypen so weit entwickelt zu haben, dass es klappt. 


© 1971yes | Dreamstime.com
 
Zumindest ist es ihnen in Tierversuchen bereits gelungen, mit Hilfe einer Gehirn-Computer Schnittstelle, einen Roboter von einem Affen steuern zu lassen. In diesem Fall war der Roboter sogar räumlich von dem Labor mit dem Affen getrennt so, dass der Affe den Roboter nur per Video sehen konnte. Trotzdem hat es funktioniert!

Dabei hat sich herausgestellt, dass der Affe den Roboters auch dann noch steuern konnte, wenn er sich selbst nicht bewegte. Das ist eine entscheidende Voraussetzung für den Einsatz einer solchen Gehirn-Computer Schnittstelle für Aktivitäten in der virtuellen Realität!

Bestätigt wurde bei diesem Experiment auch meine Annahme, dass in diesem Fall die Reaktionszeit kürzer wird. Das heißt, wenn die Bewegung nur in der eigenen Vorstellung stattfindet, läuft sie schneller ab als in der wirklichen Welt. 

Ich bin begeistert von dieser Entwicklung und es freut mich, dass meine Überlegungen für mein Buch, wie sowas realisiert werden kann, gar nicht so weit vom aktuellen Forschungsstand entfernt sind.

Interessant und spannend finde ich in diesem Zusammenhang auch die Erfindung der Firma Puzzlebox Technologie.
Sie haben ein Gehirn-Computer Interface entwickelt, das zum Beispiel zur Steuerung eines Hubschraubers eingesetzt werden kann. Leider gibt es da erst Prototypen aber wer möchte, kann beim Crowdfunding mitmachen und helfen, dass das Interface in Serienproduktion geht.


Mehr dazu findet ihr hier:

Bewegender Geist - Spektrum der Wissenschaft Jan. 2013 
 
Crowdfunging: Denken heißt fliegen
http://www.golem.de/news/crowdfunding-denken-heisst-fliegen-1211-95846.html 

Oder direkt bei Puzzlebox:
http://brainstorms.puzzlebox.info/




                                        

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Virtual Space Composition

Virtual Space Composition
© Agsandrew | Dreamstime.com