Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Mittwoch, 5. Dezember 2012

3D Drucker


In meinem Buch geht es unter Anderem auch um 3D Drucker.

Solche Drucker gibt es jetzt schon aber in meinem Science Fiction Roman sind sie natürlich sehr viel ausgereifter. Trotzdem bin ich fasziniert von dem, was heute bereits möglich ist. 

Fast jede Woche gibt es etwas Neues zu berichten. Nun arbeiten Forschen daran Organe mit 3D Druckern herzustellen. Mit diesen Druckern können sie gezielt Zellen platzieren und so Schicht für Schicht ein Organ, einen Knochen oder ein anderes Körperteil herstellen.
Nachdem der Bedarf an Organen schneller wächst als die Zahl der Organspender, könnte diese Technologie vielen Menschen helfen, die dringend ein Neues Organ brauchen. Leider wird es noch ein paar Jahre dauern, bis es soweit ist. 

Immerhin ist in dem Video die Rede von einem jungen Amerikaner, der eine Ersatzblase bekam, die aus seinen eigenen Zellen hergestellt wurde. 


Am Wake Forest Institute für Regenerative Medizin im US-Bundesstaat North Carolina wagen sich die Forscher bereits an das Drucken kompletter Organe. "Wir können nicht nur verschiedene Zelltypen präzise platzieren, sondern auch Proteine, Wachstumsfaktoren und andere Substanzen in die Struktur drucken, um die Organregeneration zu unterstützen", sagt James Yoo, Leiter des Bioprinting-Teams. Knorpel für Ohr und Nase, Muskelgewebe, Knochen entstehen dort bereits. Sogar Nieren mitsamt deren komplizierten zellulären Strukturen, die für die Filtration von Blut und die Produktion von Urin nötig sind, lassen sich drucken. 

 



Eine weitere Neuigkeit auf diesem Gebiet kommt von einer US-Amerikanischen Firma.
DIYRockets ("Do it yourself Raketen") hat einen Wettbewerb für 3D-Designer und Raketentechnikern ausgelobt. Sie suchen nach Leuten, die einen kostengünstig realisierbaren Raketenantrieb entwickeln. Der Antrieb soll von einem 3D-Drucker bei "Shapeways" hergestellt werden.

Für diesen Wettbewerb soll ein Raketenantrieb designed werden. Er muss in der Lage sein eine Fracht, mit einem Gewicht zwischen 5 und 10 kg, in den unteren Bereich der Erdumlaufbahn zu transportieren. Von dem Wettbewerb erhoffen sich die Veranstalter den Anfang einer Serie von Design Wettbewerben für Raumfahrttechnologien.  

Für alle, die gerne mitmachen möchten, sich technisch aber noch nicht so recht fit fühlen, wird ein online Lehrgang angeboten.

DIYRockets open spaceuniversit 

Ich bin gespannt, wie sich das Ganze weiterentwickelt. Auf jeden Fall ist das ein interessanter Trend. Google bietet ja aktuell $30 Millionen als Preis für das erste private Team, das einen Roboter auf den Mond transportiert (Google Lunar X-Price).

 Weitere Info's über 3-D Drucker:
Die Entwicklung schreitet rasant voran. Bisher gab es praktisch nur 3D Drucker, die Kunststoffe verarbeiten konnten. Nun gibt es auch die Ersten 3D Drucker, die aus Metallpulver Teile herstellen können. Die Firma Charge Bikes zum Beispiel, ist in der Lage, Fahrrad Rahmenteile mit ihrem 3D Drucker herzustellen. In diesem Fall wird das Metallpulver Schicht für Schicht aufgetragen und von einem Laser mit den darunter liegenden Schichten verschmolzen.
Mehr dazu findet ihr hier: 

Metall Fahrradteile aus dem 3D Drucker 

Zum Video: Charge Bikes entwickelt neuen Rahmen mit gedruckten Fahrrradkomponenten 



Hier sind ein paar Bilder von verschiedenen Plastikteilen, um Euch eine Vorstellung zu geben, was bisher so gemacht werden konnte:


Bild: store:solidoodle.com

Bild: www.makerbot.com


Mittlerweile gibt es 3D Drucker schon für unter 1000€ für den Hausgebrauch. Man kann damit zum Beispiel Plastikspielsachen reparieren, nicht mehr verfügbare Ersatzzeile herstellen oder selbst kreativ werden und alles Mögliche damit erschaffen.
 
Teile von dem mit Gedanken gesteuerten Helikopter Prototypen, den ich in meinem Blog vor ein paar Wochen vorgestellt habe, sind auch mit so einem 3D Drucker erschaffen worden.
Gerade für Startups eröffnen sich dadurch ganz neue Möglichkeiten, schnell und günstig Prototypen oder vielleicht sogar Kleinserien zu produzieren.

Bild: www.makerbot.com


Unter diesem Link findet ihr eine Liste mit verschiedenen 3D Druckermodellen, die es bereits gibt.


Wer sich nicht selbst gleich so einen Drucker zulegen will, der kann auch einen 3D Printservice beauftragen. Das gibt es nämlich auch schon.

Die 3D Drucker in meinem Buch heißen „Nanoprinter“. Mit ihnen kann man praktisch alles drucken. Zum Beispiel Zahnräder, Geschirr aus Keramik, Gläser, Computerchips, alles was man braucht um ein Smartphone oder Tablet zu bauen, Wasserrohre, Motoren, Batterien, Diamanten, usw. Egal was. Ausgangspunkt sind die entsprechenden Materialien als Nanopulver. Das ist ganz feines Pulver, das aus Körnchen besteht, die kleiner als 10 Nanometer sind.
So wie heute ein Papierdrucker mehrere Farbkartuschen hat, haben meine Nanoprinter mehrere Kartuschen gefüllt mit Nanopulver, je nachdem was man gerade drucken will.

Aber das ist alles noch Zukunftsmusik. Meine Nanoprinter wird man erst so ab 2045 kaufen können. Aber bei Amazon kann man sie vielleicht schon früher vorbestellen. Mal sehen.

Allerdings haben sie auch einen kleinen Nachteil. Es dauert ewig, bis etwas ausgedruckt ist. Bei komplexeren Dingen, wie ein Smartphone, kann es schon mal ein paar Tage dauern. Geduld ist also angesagt. Für die Massenproduktion sind sie eher nicht geeignet. Dafür ist jedes einzelne Stück ein Unikat.

Da fällt mir ein, Massenproduktion geht doch. 1000 Nanoprinter können 1000 Diamanten auf einmal drucken. Aber wer braucht schon 1000 Diamanten?

Weitere Links:


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Virtual Space Composition

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