Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

Diesen Blog durchsuchen

Samstag, 15. Dezember 2012

Terbol's Mission, 5. und letzter Teil


Bis zur Abreise der Xorcha waren es bereits viele Milliarden gewesen, die ihren Heimatplaneten für immer verlassen hatten.
Terbol war einer der wenigen auf der Xorcha, die fast die gesamte Reisezeit über bei Bewusstsein waren. Er hatte die Zeit genutzt, um alles zu lernen, was es zu lernen gab, und alle Gedanken zu denken, die in dieser Zeit möglich waren. Dabei war es ihm nie langweilig geworden. Überrascht hatte er festgestellt, dass es selbst nach über 2500 Jahren noch neue Gedanken und Ideen gab. Unterstütz durch den Computer der Xorcha stand ihm ein praktisch unendlich großer Speicher zur Verfügung in dem er jeden seiner Gedanken und alle seine Ideen abspeichern konnte. Alles Wissen der Parstakoi war dort abgespeichert und für ihn verfügbar.
Als das Sonnensystem in Reichweite ihrer Sensoren kam, hatte Terbol noch vor der künstlichen Intelligenz, welche die Xorcha steuerte, erkannt, dass der dritte Planet geeignet war. Damals wusste er noch nicht, dass die Bewohner ihn Erde nannten.
Der Name war ihm egal. Genauso wie ihm die Bewohner des Planeten egal waren. Alles was ihn interessierte war ob der Planet geeignet war oder nicht.
Er war es und deshalb weckte er, wie vorgesehen, alle Parstakoi auf der Xorcha auf. Dann diskutierten sie ob sie den Planeten haben wollten oder nicht. Es war eine lange Diskussion, denn bei den Parstakoi war es üblich, dass alle Entscheidungen einstimmig getroffen wurden. Jeder der 350.223 Passagiere hatte eine Meinung und das Recht gehört zu werden. Und sie waren es gewohnt ihre Meinung zu sagen, gehört zu werden und dass auf ihre individuellen Wünsche Rücksicht genommen wurde. Das hieß natürlich nicht, dass sie nicht auch bereit waren, Kompromisse einzugehen. Das Für und Wider aller Wünsche wurde diskutiert, abgewogen und eingeordnet. Schließlich waren alle zufrieden und so kamen sie zu einem einstimmigen Ergebnis.
Dieses Ergebnis war ein weiterer großer Erfolg für das Sozialsystem der Parstakoi aber eine schwere Niederlage für die Menschen. Ihr Schicksal war somit besiegelt.
Die Menschen des 18. Jahrhunderts ahnten nichts, rein gar nichts.
Schließlich schwenkte die Xorcha in einen Orbit um die Erde ein und Terbol machte sich mit einem Team von 102 Parstakoi an die Arbeit. Der Rest der Parstakoi hatte kein Interesse an den Arbeiten und ging weiter seinem Leben in der virtuellen Welt nach.
Die Arbeit der Parstakoi bestand darin, den Planeten für ihre Bedürfnisse umzuformen. Er war zu kalt und hatte zu wenig Vegetation, um als Lebensraum für ihre Körper geeignet zu sein.
Deshalb war der Erste Schritt den Menschen auf der Erde auf subtile Art und Weise Technologie zukommen zu lassen, mit der sie eine globale Klimaerwärmung auslösen würden.
Die Menschen feierten es als industrielle Revolution. Terbol konnte nur den Kopf schütteln.
Nichts wussten sie, gar nichts.
Nichts verstanden sie, überhaupt nichts.
Der zweite Schritt bestand darin ein genetisches Programm zu starten, mit dem Ziel einen Körper zu schaffen, wie die Parstakoi ihn auf Antrab hatten, damit sie ihr Bewusstsein darauf übertragen konnten. Das geeignete Ausgangsmaterial waren die Menschen. Besser gesagt ihre Gene. Diese mussten durch Modifikation, Züchtung und Auswahl verändert werden. Auf der Erde war dies unmöglich. Deshalb holten sie ausgewählte Menschen auf ihr Raumschiff, um dort das Programm durchzuführen.

Wieder in der Gegenwart angekommen, gönnte sich Terbol einen weiteren Schluck Pangagarblas
Terbol war äußerst zufrieden mit den Fortschritten ihres Programms.
Noch ein paar Jahre, und die Klimaveränderung auf der Erde würde unumkehrbar sein. Die damit einhergehenden Katastrophen würde die Anzahl der Menschen drastisch reduzieren. Die wenigen Überlebenden würden technologisch auf den Stand der vorindustriellen Revolution zurückgeworfen werden. Sie brauchten die Menschen nicht mal gezielt auszurotten. Auf diesem Stand würden die Parstakoi die Technologie kontrollieren und die Menschen als geduldete Lebewesen auf der Erde leben, so wie jetzt die Menschen auf der Erde Wale, Affen oder andere Tiere mehr oder weniger duldeten.
Noch vier Generationen im genetischen Zuchtprogramm und sie würden wieder über Körper verfügen. Und über einen Planeten.
Der Plan war perfekt auf die Gier und das kurzfristige Gewinnstreben der Menschen abgestimmt.
Nichts wussten die, gar nichts.
Nichts verstanden sie, überhaupt nichts.
Terbol sah die Zukunft glasklar vor sich. Die Parstakoi werden die Erde beherrschen. Sie werden wachsen und sich über den Planeten ausbreiten. Dann wird sich die Geschichte wiederholen. Die Parstakoi werden den Planeten nicht überfordern. Das tun sie niemals. Schließlich verstehen sie etwas von nachhaltigem Wirtschaften. Der ewige Kreislauf, der vor tausenden von Jahren begonnen hatte, wird sich fortsetzen. Vermutlich bis in alle Ewigkeit. Das Universum ist schließlich grenzenlos.

                                                                          *** ENDE ***


blogtotal.de foxload.com Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Blogverzeichnis Blog Top Liste - by TopBlogs.de

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Virtual Space Composition

Virtual Space Composition
© Agsandrew | Dreamstime.com