Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Samstag, 8. Dezember 2012

Terbol's Mission Teil 4


Terbol konnte es weder spüren noch erkennen aber das Wesen hatte in diesem Moment nicht nur Besitz von seinem Bewusstsein, sondern auch von seinem Unterbewusstsein, ja sogar von seinem gesamten Gehirn ergriffen. Die Durchdringung war so vollständig, dass es den Zustand jedes einzelnen Neurons sowie jedes Nervenimpulses kannte und wusste welchen Zustand er als nächstes einnehmen würde.
Von dort war es nur noch ein kleiner Schritt zur Übertragung des Ganzen auf einen Computer. Terbol merkte davon nicht das Geringste. Von einem Moment zum nächsten setzten sich seine Gedanken in einem Computer fort, ohne dass sich für ihn irgendetwas verändert hätte. Er spürte weiterhin seinen eigenen Körper, während sein wahrer Körper in diesem Moment gerade aufgelöst wurde und für immer verschwand.
Terbol war Kommandant der Xorcha, aber nachdem das Raumschiff gestartet war, gab es für ihn auch nicht mehr zu tun als für die Passagiere. Die Route war vorprogrammiert und die Steuerung erfolgte vollautomatisch.
Nacheinander nahm Terbol mit jedem Einzelnen der 350.223 Passagiere Kontakt auf, um sich vorzustellen und sie kennenzulernen. Zeit spielte keine Rolle mehr. Im Grunde war die Xorcha nichts weiter als ein riesiger Computer, der mit 99% Lichtgeschwindigkeit durch das All raste und der für jeden der Passagiere genau die virtuelle Welt schuf, die dieser gerade haben wollte. Weitere Bedürfnisse seiner Passagiere gab es nicht zu befriedigen. Sie alle hatten wie Terbol ihre Körper abgelegt.
Die Parstakoi hatten schon vor vielen Tausend Jahren festgestellt, dass dies die einzige Möglichkeit war, interstellar zu reisen. Es war effizient und praktisch. Wozu einen Körper mit sich herumschleppen, der versorgt werden musste und alterte? Es war sehr viel einfacher nur das Bewusstsein zu transportieren. Dadurch spielte die Reisezeit keine Rolle mehr. Wem es trotz der unendlichen Vielfalt, die die Virtuelle Welt bot, langweilig wurde, ließ sein Bewusstsein einfach abschalten und nach 100 oder 1000 Jahren wieder aktivieren. Oder erst zur Ankunft bei einem geeigneten Planeten. Als sie noch einen Körper hatten, nannte man das schlafen.
Einen geeigneten Planeten zu finden war die Aufgabe der Xorcha. Schon vor Tausenden von Jahren hatten die Parstakoi das Problem der Überbevölkerung auf diese Weise gelöst. Genau genommen hatten sie das Problem von vorneherein verhindert. Schon sehr früh in ihrer Entwicklung hatten ihre Weisen erkannt, dass ein Nachhaltiges Wirtschaften und Leben auf Antrab, nur unter rigorosem Bevölkerungsmanagement möglich war. Am Anfang hieß das strikte Geburtenkontrolle, die aber auf Dauer zunehmend soziale Spannungen verursachte. Auf Antrab gelang es den Weisen, diesen Druck in die Entwicklung interstellarer Raumfahrt umzuleiten. Es war eine gewaltige Anstrengung, für die gesamte Bevölkerung des Planeten, über mehrere Generationen und mit vielen Fehlschlägen. Aber schließlich war die Technologie weit genug entwickelt, so dass die ersten Bewohner den Planeten verlassen konnten, auf der Suche nach einer neuen Heimat.
Obwohl es 1854 Jahre gedauert hatte, bis sie zum ersten Mal Nachricht bekamen, dass die Übersiedlung auf einen anderen Planeten erfolgreich gewesen war, hatten sie bis dahin unverdrossen weiter Parstakoi in alle Himmelsrichtungen ins Weltall geschickt.

Fortsetzung folgt...


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Virtual Space Composition

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