Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Samstag, 12. Januar 2013

"Der Hobbit", das Lied der Ainur und der Urknall



By Gage Skidmore (Flickr: Troll statues) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons


Nachdem mein Blog bisher ziemlich Science Fiction lastig war, wird es Zeit auch mal etwas für die Fantasy Fans zu bloggen.

Vor ein paar Tagen habe ich mir „Der Hobbit“ im Kino angeschaut.
Es ist schon eine ganze Weile her, seit dem ich „Der Hobbit“ gelesen habe. Ich finde, den Machern des Films, ist die Umsetzung ist wirklich gut gelungen. Als Fan von J. R. R. Tolkien bin ich begeistert. Ich kann auch jedem nur empfehlen, den Film in 3D und mit der 48er Bildwiederholrate anzuschauen. Die Action Szenen sind beeindruckend und es ist erstaunlich, wie real sie wirken. Besonders die Szene mit den Trolls hat mich beeindruckt und die Flucht aus der Höhle der Goblins. Obwohl beide Szenen im Film mit sehr viel mehr Details ausgeschmückt wurden, als das Buch hergibt.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Einführung am Anfang, wie die Zwerge im Einsamen Berg graben und ihre riesige Stadt aus dem Berg heraus hauen. Besonders witzig fand ich die Szene mit dem Zwerg, der den Arkenstein findet. Dieser Zwerg hatte zwei Kerzen an seinem Helm befestigt. Das sah irgendwie komisch nach Kronleuchter aus. 

Da hätte ich gedacht, dass die Zwerge zum graben vielleicht eine etwas magischere Beleuchtung benutzen. Schließlich beleuchten sie ihre Stadt auch mit Lichtern, die an endlos langen Ketten aufgehängt, in unergründliche Tiefen reichen. Die werden sie wohl kaum mit Kerzen bestückt haben, die dann jeden Tag ausgetauscht werden müssen.

Wie dem auch sei, das tiefe Graben der Zwerge vom Einsamen Berg hat mich an einen anderen Zwergenstamm erinnert, der noch tiefer gegraben hat. Die Geschichte ist aus „Der Herr der Ringe“ wohl bekannt. Als die Zwerge im Nebelgebirge in den Minen von Moria zu tief graben, wecken sie einen Balrog. 

Balrogs sind Geister des Feuers, die dem Maiar Sauron dienen. Sauron wiederum dient Melkor und dieser ist einer der Ainur. Und so sind wir bei der Mythologie des Ersten Zeitalters von Mittelerde angelangt.

Wer sich dafür interessiert, dem möchte ich das „Silmarillion“ empfehlen. Das ist natürlich auch von J. R. R. Tolkien. Ich glaube es ist weitaus weniger bekannt als „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ aber ich finde es auch sehr interessant.

Im Silmarillion wird die Erschaffung der Welt (Arda) beschrieben. J. R. R. Tolkien beschreibt den Schöpfungsvorgang als ein Lied, das die Ainur unter der Anleitung von Illúvatar singen. Illúvatar ist Der Eine, der zuerst war. Aus seinem Geist schuf er die Ainur. Die Ainur improvisieren ein Lied zu drei mächtigen Motiven, die ihnen Illúvatar vorgibt und erschaffen so Arda. 
Aber unter den Ainur gibt es einen, der sein eigenes Motiv in das Lied mit einbringt und die Musik immer wieder durch Misstöne stört. Er heißt Melkor. Es gelingt ihm, einige der Ainur, um ihn herum, mit seiner Muisk zu beinflußen und so wird das Böse, mit in die Erschaffung von Arda, hineingewoben.
Nach dem Ende des Liedes jedoch verkündet Illúvatar, dass keiner der Ainur etwas tun kann, was nicht zur Vollkommenheit seiner Werke beitragen würde. Dann zeigt er ihnen die Welt, die aus ihrem Lied erschaffen wurde, als Vision und spricht das Schöpfungswort „Eä“ (es sei), um die Welt zu erschaffen. 

Illúvatar erlaubt den Ainur, die es möchten, Teil dieser Welt zu werden und das was sie gesungen haben, dort nun auch in der Realität zu erschaffen.

Die 14 höchstrangigen unter ihnen werden Valar genannt, und ihre Diener und Helfer hießen Maiar. Einer dieser Maiar heißt Sauron und er dient Melkor. Damit ist also geklärt, mit wem es Frodo und seine Gefährten in „Der Herr der Ringe“ zu tun haben.

Mehr  über das Silmarillion findet man z. B.: in Wikipedia:  

oder am besten man kauft gleich das Buch:  

Persönlich finde ich die Schöpfungsgeschichte von Mittelerde deshalb so interessant, weil sie einen aktuellen Bezug zur Urknalltheorie hat. 

Unser derzeitiges Verständnis des Urknalls beruht auf der Inflationstheorie. Diese Theorie liefert unter Anderem einen physikalischen Mechanismus für die Erzeugung von Dichteschwankungen, die später die Kondensationskerne für Galaxien und die ersten Sterne bildeten. Diese Dichteschwankungen wurden durch Schallwellen im frühen Universum ausgelöst. Oder anders ausgedrückt, das urtümliche Plasma nach dem Urknall vibrierte wie Luft in einer Orgelpfeife.
Das Echo dieser Schallwellen, kann man heute noch, an Dichteschwankungen der kosmischen Hintergrundstrahlung erkennen.
Und was hat das mit dem Lied der Ainur zu tun? Na das ist doch klar. Lied = Musik = Töne = Schallwellen!
Noch viel erstaunlicher ist, dass J. R. R. Tolkien das schon lange wusste, bevor die Dichteschwankungen der kosmischen Hintergrundstrahlung überhaupt entdeckt wurden! Wie er das wohl gemacht hat?
Zwar entdeckten die Astrophysiker Arno Penzias und Robert Wilson die kosmische Hintergrundstrahlung 1965 an den AT&T Bell Laboratories in Holmdel (New Jersey). Aber erst im Jahr 1990 konnte von dem Satelliten Cobe das erwartete Spektrum und die Dichteschwankungen der kosmischen Hintergrundstrahlung bestätigt werden.
Das Silmarillion wurde 1977 zum Ersten Mal veröffentlicht.
Eine wissenschaftliche Beschreibung dieses Vorgangs findet sich zum Beispiel in einem Artikel vom Spektrum der Wissenschaft in der Ausgabe vom Mai 2004, unter dem Titel „Die Symphonie der Schöpfung.“
Wer mag kann das lesen, aber die poetische Version über die Erschaffung der Welt von J. R. R. Tolkien finde ich viel schöner.

Übrigens, Prof. John G. Kramer hat sich die Mühe gemacht, die „Musik“ zu simulieren, die ein Mensch gehört hätte, wenn er bei dem Urknall dabei gewesen wäre.

Wer will, kann sich das hier anhören:
http://staff.washington.edu/seymour/BigBangSound_2.wav

Und die dazu gehörigen Hintergrundinformationen findet man hier:
http://faculty.washington.edu/jcramer/BBSound.html
http://staff.washington.edu/seymour/altvw104.html




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