Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Samstag, 9. März 2013

Zeitmaschinen und wie man immer einen Parkplatz findet

© Philcold | Dreamstime.com




In einem meiner letzten Blogs hatte ich bereits angekündigt, dass Wurmlöcher auch als Zeitmaschine eingesetzt werden können. Wie immer beschränke ich mich auch bei diesem Thema auf Methoden, die zumindest nicht im Widerspruch zu den etablierten physikalischen Theorien stehen. Natürlich kann man als Science Fiction Autor einfach annehmen, dass Zeitreisen möglich sind. Ich find aber, dass man es sich damit zu einfach macht. 

Ich muss aber auch zugeben, dass die Theorie über Wurmlöcher noch nicht ausgereift ist. Da gibt es noch ein paar offene Punkte, die noch nicht gelöst sind. Ein Schwachpunkt der Theorie ist zum Beispiel, ob man sie überhaupt herstellen kann. Dazu braucht man eine riesige Menge negativer Energie, die schwer zu gewinnen ist.
Wer sich für die Hintergründe interessiert, dem empfehle ich das Buch „Black Holes und Time Warps von Kip Thorne:

Wurmlöcher verbinden verschiedene Raumregionen miteinander. Diese können unmittelbar nebeneinander liegen oder Lichtjahre voneinander entfernt sein. Hier ist ein Bild, wie so etwas aussehen könnte. 


Von David W. (Übersetzung von :Bild:Worm3.jpg) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons


Graphisch ist das nur schematisch darstellbar, da man für Wurmlöcher 4 Dimensionen bräuchte. Das grüne Gitter muss man sich als die 4-dimensionale Raumzeit denken. Das Wurmloch verbindet zwei Bereiche davon. Es befindet sich dabei im sogenannten „Hyperraum“, von dem jeder Science Fiction Fan schon mal gehört hat.

Um aus einem Wurmloch eine Zeitmaschine zu machen, nimmt man am besten eines, dessen Öffnungen eng beieinander liegen. Eine Öffnung können wir zum Beispiel in unserem Wohnzimmer lassen. Das Labor, Arbeitszimmer oder Schlafzimmer geht natürlich auch. Mit der anderen Öffnung machen wir eine kleine Reise. Dazu nehmen wir unser Familienraumschiff, das vor dem Haus parkt und sich eh‘ gerade langweilt. Wer mag kann vorher noch testen ob das Wurmloch auch funktioniert. Einfach mal durchgehen. Wer schon im Raumschiff sitzt und was vergessen hat, kann ja mal schnell durchs Wurmloch zurück ins Wohnzimmer und den Lippenstift oder die Sonnenbrille holen. 

Noch schnell ein Blick auf die Uhr. Es ist Sonntag, der 10. März 2013, 9 Uhr. Und schon geht’s los. Angenommen wir fliegen für 6 Stunden mit annähernd Lichtgeschwindigkeit. 12 Stunden später sind wir zurück. Auf der Erde sind dann allerdings 10 Jahre vergangen. Wer meinen Ersten Blog zum Thema „Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit gelesen hat, ist jetzt nicht überrascht.  

Aufgrund der unterschiedlichen Zeitverläufe der beiden Öffnungen des Wurmlochs hat es sich durch diese Reise in eine Zeitmaschine verwandelt. Es überbrückt nicht nur den Raum sondern auch die Zeitdifferenz von 10 Jahren (genau genommen sind es 10 Jahre minus 12 Stunden) zwischen den Öffnungen. Wer also von der Wohnzimmeröffnung hindurchtritt reist 10 Jahre in die Zukunft und wer von der Öffnung im Raumschiff hineingeht reist 10 Jahre in die Vergangenheit.
So einfach ist das. Natürlich ist klar, dass man mit dieser Zeitmaschine nicht weiter als bis zum 10. März 2013 zurückreisen kann.


Bei Zeitreisen werden immer gerne Paradoxons zitiert. Meistens wird dann ein Szenario angenommen, dass jemand eine Zeitmaschine erfindet, damit in die Vergangenheit reist und seine Eltern tötet. Damit hat er dann nie gelebt und konnte auch nie die Zeitmaschine erfinden. Also auch seine Eltern nicht töten. Diese Zeitschleifengeschichte kann man bis ins Unendliche fortsetzen.

Dieses Paradoxon muss nicht sein. Für Science Fiction Autoren, die es umgehen wollen, gibt es die Vielweltentheorie. In dieser Theorie werden alle möglichen Szenarien realisiert. Jedes Mal, wenn ein Ereignis stattfindet, verzweigt sich das Universum. Vereinfacht gesagt spaltet sich ein Paralleluniversum ab, das sich dann unabhängig weiterentwickelt. In der Vielweltentheorie gibt es so viele parallele Universen, wie es mögliche Szenarien seit dem Urknall gibt. Das ist eine Menge aber nicht unendlich.
Natürlich gibt es dann auch entsprechend viele Kopien von der Erde und von uns selbst. Unser Bewusstsein entwickelt sich dann entlang eines Pfades durch die vielen möglichen Welten. 

Diese Theorie hat einen interessanten Nebenaspekt. Vielleicht können wir ja durch unsere Vorstellung beeinflussen, welchen Pfad wir auf unserer Reise durch die Zeit einschlagen. Optimistisch denkende Menschen wählen dann bevorzugt einen Pfad mit einer positiven Entwicklung für sie.
Mir hat das zumindest zu der Einsicht verholfen, warum es tatsächlich möglich ist, dass man immer vor dem Restaurant einen Parkplatz findet. Man muss es sich nur vorstellen bzw. fest wünschen. Dann wählt unser Unterbewusstsein automatisch das Universum, in dem gerade im entscheidenden Moment der Parkplatz frei wird. Egal wie knapp die Parkplätze sind.






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Virtual Space Composition

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