Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Donnerstag, 25. April 2013

Kalibrierung







Nachdem ich schon länger nichts mehr aus meinem Buchprojekt gebloggt habe, wird es Zeit mal wieder etwas aus „Nanobots“ zu schreiben.

Sam hat mit seinen Freunden die Ultimative Verbindung zwischen Computern und Gehirn erfunden. Die optimale Verbindung zwischen der Hardware und Wetware besteht aus Nanobots. Das sind mikroskopisch kleine Roboter, die an den Nervenzellen des Gehirns andocken und dann Per NFC mit dem Computer kommunizieren. Dadurch können Signale direkt in beide Richtungen mit jeder einzelnen Nervenzelle ausgetauscht werden. Da die Nanobots in Symbiose mit den Nervenzellen leben, haben meine Protagonisten sie „Symbots“ getauft.
Das Problem, das sie dabei lösen müssen ist, dass der Symbot anfangs nicht weiß, wofür die Nervenzelle zuständig ist. Deshalb haben sich meine Protagonisten ein Kalibrierverfahren ausgedacht, bei dem einzelne Sinne gereizt werden und dann schaut man, welche Nervenzelle darauf anspricht.
Als Erfinder des Interfaces will Sam das natürlich als erstes ausprobieren. Nachdem bereits sein Bewegungsapparat, Geruchssinn und Gehör auf diese Art kalibriert wurden, geht es jetzt weiter mit seinem Sehsinn und seinen Gefühlen. Damit es ihm dabei nicht langweilig wird, hat sich seine Freundin Vilca etwas besonderes ausgedacht….

Freitag, 19. April 2013

"Quantified self" – das Vermessene Ich






In letzter Zeit beobachte ich einen zunehmenden Trend zur totalen Selbstüberwachung. Immer mehr Menschen sammeln Daten über sich. Sie erfassen ganztägig Puls, Blutdruck, wann sie schlafen, was und wie viel sie essen, zählen ihre Schritte, protokollieren ihre sportlichen Aktivitäten und wie viel Kalorien sie am Tag verbrennen. Darum herum ist gerade eine ganze Industrie am entstehen. Sie bieten alle möglichen Geräte und Apps an, mit denen die Daten erfasst werden können. Da gibt es in T-shirts eingewobene Blutdruckmessgeräte, Pulsmesser, Schrittzähler, Datenbrillen, Helmkameras, Action Cams, etc. etc.
Zentral gesammelt und ausgewertet werden dann die Daten vom Smartphone, Tablet oder am PC. Auch die Bekleidungsindustrie ist mit dabei und entwickelt fleißig „wearable computers“. Also in den Stoff eingewebte Elektronik.

Ein typisches Beispiel ist der Sport. Ganz aktuell titelt der Focus „Endlich richtig laufen. Seitenlang wird dort ein Trainingsplan ausgearbeitet. Ohne Messgeräte für Puls, Laufstrecke, Laufprofil, Blutdruck und co. scheint es nicht zu gehen. Mich wundert das schon. Schließlich ist der Mensch von Natur aus als Langstreckenläufer konstruiert worden. Die Evolution hat unseren Vorfahren als kleines Säugetier auf die Bäume geschickt, dort oben zu Primaten entwickelt und später als Hominiden wieder heruntergelassen, um in die Savanne hinauszulaufen.
Wozu braucht man da ein Messgerät? Über Millionen von Jahren wurde unser Körper zur Laufmaschine entwickelt. Da sollte der Körper von alleine wissen, was er braucht und was er verträgt. Nun gut, manche vertrauen lieber einem Computer als sich selbst.

Das ausgelagerte Ich
Das Ganze geht schon ziemlich in die Richtung Auslagerung des Gehirns. Es beginnt damit, dass wir mehr und mehr unserer Erlebnisse abspeichern. Ob das irgendwo im Internet in einem sozialen Netzwerk, in der Cloud oder auf einer lokalen Festplatte geschieht, spielt keine Rolle. Vielleicht werden wir es bald als ganz normal empfinden, dass unser ganzes Leben von der Geburt bis zum Tod aufgezeichnet wird.
Bestimmt wird es auch nicht mehr lange dauern, bis nicht nur die Erlebnisse sondern auch die dazugehörigen Empfindungen und Emotionen aufgezeichnet werden können. Ich habe ja schon in einem anderen Blog darüber berichtet, wie weit man mittlerweile ist Gehirnströme aufzuzeichnen und sie mit den dazugehörigen Sinneserfahrungen in Verbindung zu bringen.
Von da ist es dann auch nicht mehr weit, bis wir unsere ganze Persönlichkeit auslagern und im Internet oder der Cloud als virtuelle Personen weiterleben lassen können.
Werden wir das wollen?


Dienstag, 16. April 2013

Akkurat verpackt - Mord im Cyberspace 3. Teil







Hier kommt der 3. und letzte Teil meines Krimis Akkurat verpackt - Mord im Cyberspace.

Wer den Krimi in einem Stück lesen möchte, kann ihn bei BookRix im ePUB Format herunterladen:

Teil 3

Genau das hatte er vor zu tun. Etwas störte ihn dabei. Er konnte zwar die Regeln ändern aber das Spielfeld war immer noch FAU. Er mochte es nicht, da er das Gefühl hatte, dass es gefährlich werden könnte. Es gab aber keine Alternative. Sie mussten es dort austragen. Das hieß aber nicht, dass er keine Vorsichtsmaßnahmen treffen konnte.
Schließlich veranlasste Kommissar Reyni die Verhaftung von Malan Videro. Es fiel ihm schwer, das zu tun, aber es musste sein.

Genau 18 Minuten und 26 Sekunden später bekam er einen ziemlich wütenden Anruf von ihrem Onkel. Das war fast 3 Minuten später als er erwartet hatte. Kommissar Reyni ließ die Tirade routiniert über sich ergehen. Bevor er auflegte, sagte er noch zu Herrn Jakobsen, er solle auch Herrn Blak mitbringen, wenn er zum Revier komme.
Objektiv gesehen musste er dem Onkel von Malan Videro Recht geben. Es wäre nicht unbedingt nötig gewesen, eine zierliche Person von 1,79 Metern Körpergröße und 48 Kilogramm in Handschellen von einem Paar 2 Meter großen Polizeirobotern abführen zu lassen. Aber das war das Standardvorgehen. Kommissar Reyni hatte bei so etwas noch nie eine Ausnahme gemacht.

Nachdem der Kommissar zurück im Polizeirevier war, ließ er Frau Videro zu sich ins Büro kommen, um sie zu verhören. Sie wirkte ziemlich verstört und verwirrt. Er war schon gespannt auf die Auswertung der Stresssymptome.
Das Ergebnis überraschte ihn nicht wirklich. Frau Videro hatte zugegeben, in letzter Zeit öfter Streit mit Herrn Hansen gehabt zu haben. Der Grund für den Streit war aber, dass Herr Hansen immer wieder ein Programm laufen ließ, das fast alle Systemressourcen für sich beanspruchte. Frau Videro hatte mehrmals nur knapp einen Produktionsstop verhindern können. Herr Hansen hatte behauptet, dass er an der Entwicklung einer neuen Steuerung arbeite, die so intelligent sei, dass sie um 50% effektiver produzieren konnten. Jedes Mal hatte er versprochen, die Testläufe so abzusichern, dass die aktuelle Produktion nicht gefährdet wird. Trotzdem kam es immer wieder zu Beeinträchtigungen.
Ihre Reaktion auf die Sache mit der Erpressung war so authentisch, dass er ihr sogar glaubte, ohne das Diagnoseprogramm zu konsultieren.
Sofort nachdem das Verhör beendet war, ließ er Herrn Jakobsen in sein Büro rufen. Dieser hatte in der Lobby wie ein schnaubender Stier getobt, was aber bei dem Roboter am Empfang nicht den geringsten Eindruck hinterlassen hatte. Höchstens ein paar leichte Dellen, hervorgerufen von den heftigen Schallwellen, als ihn Herr Jakobsen aus nächster Nähe anbrüllte.

Mittwoch, 10. April 2013

Akkurat verpackt - Mord im Cyberspace


© Amanda Tromley | Dreamstime.com


Es geht weiter mit dem 2. Teil meines Kurzkrimis. Der dritte und letzte Teil kommt nächste Woche.
Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat kann das hier nachholen: 
http://royofinnigan.blogspot.de/2013_03_01_archive.html 
 
Teil 2



Während er das Fahren dem Auto überließ, informierte sich Kommissar Reyni über FAU. Dazu ließ er sich die Informationen über seine Datenbrille anzeigen.
FAU war von Grimur Jakobsen gegründet worden. Dieser hatte als Student eine geniale Idee, um die Kapazität und Anzahl der Ladezyklen von Lithium Akkus um den Faktor 10 zu verbessern. Grimur Jakobsen hätte von Wagniskapitalgebern beliebig viel Geld einsammeln können, um seine Idee zu vermarkten. Aber seine Familie hatte genügend Geld, um eine Fabrik auf Färöer einzurichten, wo die Akkus produziert werden. Grimur Jakobsen wollte unabhängig sein. Die Lage der Insel im Nordatlantik erlaubte es, beliebig viel Energie aus Windkraft zu gewinnen, um die Fabrik zu betreiben. Da er von vornherein geplant hatte, die Akkus vollautomatisch zu fertigen, war seine Heimatinsel dafür so gut geeignet, wie jeder andere Standort auf der Erde. Zudem war die geographische Lage der Färöer Inseln als logistisches Zentrum ideal für den weltweiten Vertrieb. Aufgrund der Klimaerwärmung war die Arktis das ganze Jahr eisfrei, und es konnte von hier aus fast jeder Hafen der Erde auf kürzester Strecke erreicht werden.

Donnerstag, 4. April 2013

Parallel Universen - sind wir einzigartig?






Sind wir einzigartig? Ist die Erde der einzige Planet im Universum, auf dem sich intelligentes Leben entwickelt hat? 
Das ist für mich schwer vorstellbar. Unabhängig davon gehen die Meisten Menschen davon aus, dass sie persönlich einzigartig sind. Das heißt, dass es sie nur einmal gibt. Ich muss sie leider enttäuschen. Es gibt von jedem von uns nicht nur eine sondern sehr wahrscheinlich unendlich viele Kopien. 

Ja, Sie haben richtig gelesen. Unendlich viele. Denn nicht nur in Science-Fiction-Romanen ist unser Universum bloß eines unter vielen. Es gibt ernst zu nehmende kosmologische Theorien und Interpretationen der Quantentheorie, die unendlich viele parallele Welten postulieren.

Gut, auf den Ersten Blick haben parallele Welten nichts mit unseren Doppelgängern zu tun. Auf den zweiten Blick schon. Nehmen wir mal den einfachsten Fall und gehen von einem unendlichen Universum aus.
Kaum einer kann sich darunter wirklich etwas vorstellen. Ein unendlich großes Universum bedeutet, dass sich irgendwann alles wiederholen muss. Und zwar nicht einmal sondern unendlich oft.

Alle Materie besteht aus Atomen. Diese wiederum bestehen aus Protonen und Neutronen - und Elektronen aber die kann man in diesem Zusammenhang vernachlässigen. Die Protonen und Neutronen kann man in einem bestimmten Raumvolumen in allen denkbaren Kombinationen und Raumpunkten ansiedeln. Zwar gibt es dafür sehr viele Möglichkeiten aber nicht undendlich viele. In einem Volumen von sagen wir mal 100 Lichtjahren wiederholen sie sich „bereits“ nach 10 hoch 10 hoch 28 Metern. 

Okay, ich gebe zu das ist weiter weg als wir jemals reisen können. Unser sichtbares Universum hat lediglich einen Durchmesser von 4 mal 10 hoch 26 Metern. Aber welche Rolle spielt das schon? Das Universum ist schließlich unendlich.

Und wer weiß, vielleicht gibt es doch irgendwann einmal eine Möglichkeit dorthin zu kommen. Für Science Fiction Autoren ist schließlich nichts unmöglich. Wär‘ doch interessant unseren Doppelgänger zu besuchen. Wenn möglich den, der im Lotto gewonnen hat. Vielleicht gibt er uns ja was davon ab?

Außerdem habe ich erst einmal den einfachsten Fall geschildert. Es gibt da noch eine andere Theorie, die besagt, dass unendlich viele Paralleluniversen in höheren Dimensionen untergebracht werden können. Das kann man sich so ähnlich wie einen Papierstapel vorstellen. Jedes Blatt entspricht einem 2 Dimensionalen Universum. Nehmen wir an, ich gebe ihnen 2 Farben, um das Blatt zu bemalen. Rot entspricht einem Proton und Blau einem Neutron. Die Möglichkeit das Blatt mit roten und blauen Punkten zu bemalen sind endlich. Selbst wenn man auf jedes Blatt ein anderes Muster zeichnet, werden sich irgendwann die Muster wiederholen.
In diesem Zusammenhang bekommt dann das Wort Dämon (ist gleich Reisender aus einer anderen Dämonsion…, äh Dimension) eine ganz andere Bedeutung.

Dann gibt es noch die Vielweltentheorie, die ich bereits im vorletzten Blog erwähnt hatte. Hier entscheidet das Bewusstsein – oder ist es das Unterbewusstsein?- welchen Weg es entlang der Myriaden von realisierbaren Möglichkeiten nimmt. Man muss nur dran glauben. Dann kriegt man immer den Parkplatz vor der Disco in dem Paralleluniversum, in dem gerade einer frei geworden ist.



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Virtual Space Composition

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© Agsandrew | Dreamstime.com