Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Dienstag, 18. Juni 2013

Warum uns die Computer beherrschen werden


© | Dreamstime.com




In meinem Buch gehe ich davon aus, dass die Menschheit von Computern bzw. Programmen beherrscht wird. Ich fürchte diese Bedrohung ist nicht nur Science Fiction sondern äußerst real.

Um es kurz zu machen. Computer werden uns beherrschen weil wir es so wollen. Nicht alle aber die Mehrheit. Natürlich unterstelle ich der Mehrheit nicht, dass sie von Computern beherrscht werden möchte aber sie ist schon länger dabei ein Gesellschaftssystem zu errichten, das unweigerlich da hin führt.

In der Arbeitswelt dominiert schon seit längerem der Gedanke der Effizienzmaximierung. Der werden alle Arbeitsprozesse und Entscheidungen untergeordnet. Angefangen hat es auf unterster Ebene mit Beginn der Fließbandarbeit. Mittlerweile sind die meisten Fertigungsprozesse voll automatisiert und laufen Computergesteuert ab. Damit das Funktioniert hat sich der Mensch dem Takt der Maschinen mehr oder weniger unterzuordnen. Seine Tätigkeiten sind auf das beschränkt was die Maschinen bzw. Roboter (noch) nicht so gut können.
 
Nachdem das in der Fertigung so gut funktionierte, hat man die gleichen Methoden im Management angewandt. Das entscheidende Hilfsmittel dafür ist das Excel Sheet. Darin wird alles erfasst und ausgewertet. Die Aufgabe der arbeitenden Bevölkerung ist die Daten einzutragen, die der Manager sie auszuwerten. Falls die Zielvorgaben nicht erfüllt werden, ergreift der Manager geeignete Maßnahmen damit sie erreicht werden. 

Natürlich soll man nebenbei auch noch etwas Arbeiten aber oft hat man den Eindruck, dass den Managern oder dem Staat das Erfassen der Daten und das Einhalten der Regeln wichtiger sind, als die Arbeitsleistung an sich. Man denke nur an den Bürokratischen Overhead, den selbst kleinste Firmen zu leisten haben oder die Unzahl von neuen Verordnungen, mit denen die EU uns jährlich beglückt.  

Damit die erfassten Daten mit anderen Arbeitern / Firmen / Prozessen, etc. verglichen werden können, müssen sie Standardisiert werden. Danach ist es dann kein Problem die Erfassung und Auswertung auch ein Computer übernehmen zu lassen. Damit sind die Menschen an dieser Stelle überflüssig. 

Donnerstag, 6. Juni 2013

Augmented Reality - In Zukunft wird die Realität digital erweitert


© metaioAR



Introducing the Worlds First Augmented Reality Chipset - Metaio & ST-Ericsson

In meinem Buch spielt Augmented Reality eine große Rolle. Augmented Reality bedeutet Erweiterte Realität. Dahinter steckt die Idee in Zukunft die reale Welt durch digital generierte Informationen zu ergänzen.
Mit dieser Technik kann man zum Beispiel Informationen über einen Gegenstand oder eine Person erhalten, die man gerade betrachtet. Oder es werden zusätzliche Inhalte eingeblendet. Um das zu realisieren gibt es verschiedene Techniken.
Eine davon ist das Head-up Display, bei dem Informationen über die Geschwindigkeit oder für die Navigation in die Windschutzscheibe projiziert werden. Für Piloten gibt es das schon lange, während diese Technologie nun auch im Automobil Einzug hält.
Seit kurzem gibt es jetzt auch die Möglichkeit unsere Umwelt über die eingebaute Kamera eines Smartphones oder Tablets zu betrachten, während gleichzeitig Apps automatisch erkennen, um was es sich handelt und welche Daten, Bilder oder sonstige Informationen eingeblendet werden sollen. Dabei werden sie automatisch so geschickt in das Bild integriert so als ob sie in Echt da wären. Je nach Auflösung und Qualität kann man dann eventuell gar nicht mehr unterscheiden was real und was virtuell ist.

Wenn die App den Gegenstand erkannt hat, holt sie sich dann über das Internet oder einer lokalen Datenbank die gewünschten Informationen. Je nach Bedarf kann man bestimmen, was man wissen möchte. Zum Beispiel könnte man über das Smartphone seinen Fernseher betrachten und bekommt dann die Bedienungsanleitung eingeblendet. An sich sind Fernseher leicht zu bedienen aber wer kennt sich schon mit den Sonderfunktionen aus? Da ist es doch praktisch, wenn man die Anleitung für die Dialoglautstärkeeinstellung virtuell angezeigt bekommt. Das gleiche funktioniert natürlich auch mit komplizierteren Dingen, wie zum Beispiel dem Zusammenbau eines Ikea Regals.

In dem Video oben findet ihr noch weitere Beispiele



Damit das funktioniert, muss die App erkennen um welchen Fernseher es sich handelt. Sowas zu programmieren ist ziemlich aufwändig. Deshalb wird sich meiner Meinung nach eine Andere Lösung durchsetzen. In Zukunft wird der Fernseher oder das Ikea Regal, dem Smartphone sagen wer er (es) ist. Man kann davon ausgehen, dass in allen Alltagsgegenständen etwas eingebaut werden wird, über die der Gegenstand identifizierbar ist. Das können zum Beispiel Funketiketten (RFID Tags), QR-Codes (Das sind 2-dimensionale Strichcodes) oder Bluetooth sein.

Beispiel für einen QR-Code:



Mit einer Barcode Scanner App auf dem Smartphone wird man direkt auf die dahinter liegende Webseite umgeleitet. In der Augmented Reality könnte der QR Code auch eine Anweisung sein, welche Spielfigur an dieser Stelle stehen soll. Beispiele dafür gibt’s in den Videos.
Wer wissen möchte wofür dies QR-code gut ist, kann ihn ja mit seinem Smartphone checken.

Sehr nützlich ist Augmented Reality auch, wenn man gerade als Tourist in einer fremden Stadt unterwegs ist und wissen möchte, was man da gerade betrachtet. Auf dem Display erscheinen dann neben der Statue oder dem Gebäude die entsprechenden Daten. Und wenn man dann weiterschwenkt und das Restaurant gegenüber betrachtet, werden automatisch die Speisekarte mit Preisen und die Bewertungen eingeblendet. Vielleicht auch noch ob und welche Tische gerade frei sind.
Wer Meinung der Meinung ist, dass das mit dem Smartphone doch etwas umständlich ist, der wird sich vielleicht für eine Datenbrille entscheiden. Da gibt es auch schon mehrere Modelle zur Auswahl. Google Glass ist nur ein Beispiel dafür. Hier möchte ich mal eine Alternative vorstellen.

Meta Brille: „Wir machen jeden Menschen zum Magier“:





Man stelle sich nur mal vor was damit alles möglich ist. Sie können in einen Raum gehen, der komplett leer ist und trotzdem sehen Sie ihn voll eingerichtet. Sie können die Gegenstände, Möbel, Bilder, Lampen und was sonst noch in dem Raum ist greifen und manipulieren.
Es ist sogar möglich, dass jeder in dem Raum eine andere Einrichtung sieht. Je nach Geschmack. Es kann auch einen virtuellen Fernseher geben, auf dem jeder ein anderes Programm anschauen kann.
Wer Brillen nicht mag oder zu auffällig findet, wird sich vielleicht für Kontaktlinsen entscheiden. Die sind allerdings noch in Entwicklung. Bis sie so weit sind wie bei „Mission Impossible -Phantom Protokoll“ wird es noch ein paar Jahre dauern. Ich kann mir gut vorstellen, dass Detektive und Geheimdienstler schon sehnsüchtig darauf warten.
Augmented Reality mit einer Kontaktlinse:



© Emily Cooper
© University of Washington

Aber auch für die Bewältigung des Alltags können sie hervorragende Dienste leisten. Eine Dating App kann zum Beispiel aus jedem Looser einen Pick-up Artisten machen:



Oder Anweisungen zum Kochen geben:


Oder einen Detaillierten Überblick über den Inhalt des Kühlschranks. Inklusive Status update, Inhaltsstoffe und Mindesthaltbarkeitsdatum.




Für Augmented Reality gibt es so viele Anwendungsmöglichkeiten, dass ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Nur ein paar weitere Beispiele:

  • Einblenden von archäologischen Strukturen in die Landschaft. Zum Beispiel von Gebäuden, Holzpalisaden, Tempeln, etc.
  • Statt Kleidung anzuprobieren sieht man eine Vorschau, wie es am eigenen Körper getragen aussieht
  • Architekten können Bauherren und potentiellen Käufern vor Ort zeigen, wie das Haus aussehen und wie es sich in die Landschaft einpassen wird
  • Interaktive Ergänzung des Lehrmaterials, Schulbücher, etc.
  • Neuartige Spiele, bei denen wir mit den Händen oder „Zauberstäben“ animierte Spielfiguren steuern, die in Wirklichkeit gar nicht da sind
  •  

Zum Schluss müssen wir uns aber wie immer bei solchen durchdringenden neuen Technologien fragen, wie es mit dem Datenschutz und der Persönlichkeitsrechte steht. So gerne wir selbst wissen möchten, wer uns da gegenübersteht, wie er heißt, was er macht, usw. müssen wir auch berücksichtigen, was der- oder diejenige über sich preisgeben möchte.

Hier sind noch weitere Beispiele:
Das holografische Heim:






Augmented Reality ist die Zukunft:





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