Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Montag, 18. November 2013

Wir brauchen eine Privatsphäre im Internet

© Balefire9 | Dreamstime.com





In meinem vorletzten Post habe ich ausführlich über das Panoptikum Szenario geschrieben, mit dem die Totalüberwacher uns alle zu ihren Gefangenen machen.
Das Thema liegt mir unter Anderem deshalb so am Herzen, weil es in eine düstere Zukunft führen kann, wenn wir nicht aufpassen. Wenn man ausgehend von der heutigen Situation, den Umgang mit Daten, Privatsphäre und deren Schutz, konsequent in die Zukunft extrapoliert, ergibt sich ein ziemlich dystopisches Szenario. So ein Szenario wird auch ein wesentliches Element in meinem Buch sein. Was den Datenschutz und die Privatsphäre in der Zukunft betrifft, bin ich also nicht sonderlich optimistisch. Das hat seine Gründe.
Ich glaub es ist viel zu einfach an die Daten heranzukommen. Ich will jetzt nicht darauf eingehen, warum das so ist. Es sollte eigentlich keine Rolle spielen. Leider tut es das. Ich finde es immer wieder erschreckend, wie selbstverständlich unsere Regierung Grundprinzipien der rechtstaatlichen Strafverfahrens – zum Beispiel die Unschuldsvermutung - aushebelt.
Bloß weil es so einfach ist Daten zu sammeln erklärt uns der Staat zum Freiwild und setzt fundamentale Prinzipien der Rechtstaatlichkeit außer Kraft? Wollen wir, dass er das darf?
Wollen wir, dass der Staat (und die Wirtschaft) hemmungslos auf unsere Daten zugreifen? Im Moment anscheinend JA. Die große Mehrheit in Deutschland nimmt es schweigend hin. Man wiegt sich mit der trügerischen Schutzbehauptung „Ich habe nichts zu verbergen“ in Sicherheit.
Deshalb fürchte ich, es wird so weitergehen. Bezeichnend dafür ist, dass unsere Bundesregierung erst dann auf die Abhör- und Datenspeicherungsvorwürfe gegen die #NSA, #PRISM #GCHQ und so weiter reagiert hat, nachdem sie herausgefunden haben, dass sie selbst betroffen waren. Solange es nur die Bürger waren, war es ihnen mehr oder weniger egal. Man muss sich nicht weit aus dem Fenster lehnen, um zutreffend vorherzusagen, dass unsere Regierung nur den Datenschutz für sich verbessert. Für die Bürger wird sich nichts tun. Natürlich wird es einen Alibischutz geben. Aber bewirken wird der rein gar nichts.
Doch das hat Folgen in der Zukunft. Wer bereits jetzt so leichtfertig rechtstaatliche Grundprinzipien über Bord wirft, der wird auch vor der Totalüberwachung mit allen daraus resultierenden Konsequenzen nicht zurückschrecken. Schließlich geht es um die Sicherheit.
Und die ist ein höchst wirksames Totschlagargument mit der es ein paar Dutzend Terroristen geschafft haben, das Leben von Milliarden von Menschen nachhaltig zu deren Nachteil zu beeinflußen. Man denke nur an die Zeit, die wir beim einchecken in ein Flugzeug vergeuden oder an die Millionen Liter Parfüm und Trinkwasser, die immer noch völlig unnötig und sinnlos weggeschüttet werden.
Ja, ich weiß. Es geht um die Sicherheit. Das Argument dient dazu die Rechtfertigung zu liefern, das Land Flächendeckend mit Kameras zu überwachen und die Mautbrücken zur Fahndung nach gesuchten Autofahrern zu benutzen. Bisher konnte es noch verhindert werden aber jedes Jahr sinkt die Hemmschwelle. Irgendwann wird es Realität werden.
Doch die Meisten vergessen, dass die Terroristen und Verbrecher längst wissen, wie man der Totalüberwachung entgeht. Noch dazu, wenn man sich dabei so dilettantisch anstellt, wie unsere Regierung mit ihrem Bundestrojaner.
Aber zum Unglück gibt es ja noch die #NSA. Die stellen sich schon sehr viel schlauer an. Doch alles, was sie letztendlich bewirken ist eine andere Art Rüstungswettlauf. Das ist wie im Krieg. Wenn die Mauern der Burg dicker werden, werden größere Kanonen gegossen. Wenn die Überwachungsprogramme smarter werden, werden die Verschlüsselungstechniken und Datenverschleierungsmaßnahmen auch besser.
Um es klar zu sagen. Die echten Verbrecher und Terroristen, die man eigentlich mit der Totalüberwachung erwischen will, wissen längst, wie man ihr entgeht.
Da fällt mir ein, manche Länder verbieten Verschlüsselung ja per Gesetzt. Das wird bei uns in Kürze auch ein Thema werden, wenn die Bürger sie vermehrt einsetzen.
Wer heute immer noch glaubt, er habe nichts zu verbergen, wird sich noch wundern. Als Einführung für hartnäckige empfehle ich dieses Video.
Was, wenn in ein paar Jahren ein Computergenerierter Algorithmus aus den Datenspuren im Internet errechnet, dass bei ihm / ihr eine 85%ige Wahrscheinlichkeit besteht für ein Verbrechen? Soll man dann die Person beschatten, in psychiatrische Behandlung einweisen (in China haben sie die Umerziehungslager gerade abgeschafft) oder gleich einsperren wie bei „Majority Report“?

Sonntag, 10. November 2013

c't Kurzgeschichte: "Nur der Tod macht frei"


© Susanne Wustmann, Dortmund




1. Platz beim c't story Schreibwettbewerb!

Seit 4. November ist es jetzt offiziell.

Seit dem gibt's die neue c't am Kiosk. Mit meiner Kurzgeschichte "Nur der Tod macht frei".

Was macht jemand, in einer Welt, in der Totalüberwachung herrscht, wenn er oder sie verschwinden möchte? Gar nicht so einfach, denn das Löschen aller Daten ist praktisch unmöglich.
 Und eine neue Identität annehmen geht auch nicht, wenn alle Daten lückenlos erfasst werden. Denn Anhand der Biometrischen Daten wird man immer wieder erkannt. Am besten man täuscht seinen Tod vor. Doch in einer Gesellschaft, die versucht alle Risiken zu vermeiden, gibt es keine tödlichen Unfälle mehr. 
Auch Selbstmord geht nicht, da Big Data Mining bereits im Vorfeld die Absicht erkennt. Dann rückt sofort ein Präventiv Kommando aus und hindert den potentiellen Selbstmörder sein Vorhaben durchzuführen.
Die Lösung?

Am besten ihr kauft euch die c't und lest ab Seite 266. Oder ihr wartet, bis ich die Geschichte veröffentliche. Aber vorerst lasse ich die c't ihr Erstveröffentlichungsrecht noch eine Weile genießen...

Mit dem Schreiben der Geschichte bin ich ein bisschen in Stress geraten. Ich habe erst vier Tage vor Abgabetermin von dem Wettbewerb erfahren. Da musste ich mich ranhalten, denn ich wollte unbedingt eine Kurzgeschichte in das größte Computermagazin Europas reinbringen. Ich hatte es ja schon vor ein paar Monaten einmal versucht. Aber meine Geschichte "Simulationswelten" hat irgendwie nicht gepasst. Immerhin hatte ich konstruktives Feedback bekommen. 

Seit dem war ich auf der Suche nach einem geeigneten Thema. Zum Glück hatte ich einen Anfang ("Töten Sie mich") und eine ungefähre Vorstellung über was es gehen sollte (siehe oben). In Anbetracht der Deadline habe ich einfach mal drauf losgeschrieben. Alles andere hat sich dann beim schreiben ergeben. Plötzlich hat alles ganz wunderbar zusammengepasst.

Und auch die Leser waren offensichtlich davon angetan. Die c't hat nämlich für den Wettbewerb nur die erste Seite veröffentlicht. Sie durften bzw. mussten dann abstimmen welche Story sie zu Ende lesen wollten. 

Zuerst war ich schon mal richtig happy, dass die Redaktion meine Kurzgeschichte aus en über 70 Teilnehmern überhaupt in die Top 6 gewählt hat. Natürlich kamen die Meisten am letzten Tag. So wie meine. Da hatte die Redaktion ganz schön Stress.

Am vorletzten Freitag konnte ich bereits mein Belegexemplar, persönlich von der c't überreicht, in Empfang nehmen. Ich war nämlich zur Geburtstagsparty (30-jähriges Jubiläum) eingeladen. Das war schon ein tolles Gefühl.

Die Party fand im Wasserturm in Hannover stadt. Das ist eine außergewöhnliche Event Location. Auffällig war, dass die Gäste überwiegend Männer waren. So wie's aussieht, wird die c't hauptsächlich von Vertretern des technischen Geschlechts gelesen. Das fand ich ein bisschen schade aber die Band hat das stimmungsmäßig locker wettgemacht.

Hiermit möchte ich mich auch ganz herzlichen bei allen bedanken, die es auf sich genommen haben, sich zur Abstimmung bei der c't anzumelden, um meine Story (und die anderen natürlich auch) zu bewerten.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen.









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