Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Mittwoch, 18. Dezember 2013

Werden uns Roboter schon bald die Arbeit wegnehmen?

Foto DLR



In meinem Buch kommen Roboter vor aber sie spielen eine untergeordnete Rolle. Angeregt oder besser gesagt aufgeschreckt durch einige Artikel muss ich das aber vielleicht noch einmal überdenken. Es könnte sein, dass bis Mitte des Jahrtausends Roboter eine viel größere Rolle spielen, als wir ahnen.
Möglicherweise werden sie sogar eine ernste Bedrohung für uns. Nicht etwa weil sie intelligenter sind als wir oder sogar uns als Konkurrenten sehen. Sondern weil sie uns die Arbeit wegnehmen. Ich habe ja in früheren Blogs bereits darüber berichtet, was Roboter bereits alles können. Die Entwicklung ist seither nicht stehen geblieben und schreitet beschleunigt voran.
Im Moment ist das Problem weniger die Mechanik als die Steuerung. Diese besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten. Zum einen die Programme, die es ihnen ermöglicht sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden und die ihnen zugewiesenen Aufgaben autonom durchzuführen.
Zum Anderen aus Prozessoren, die leistungsfähig genug sind, diese Programme abzuarbeiten.
Im Moment ist beides noch weit davon entfernt alltagstauglich zu sein. Aber die verfügbare Rechenleistung verdoppelt sich alle 24 Monate. Mag sein, dass heutige Roboter kaum an die Fähigkeiten von Ameisen herankommen. Aber, wenn es so weiter geht, wird spätestens 2040 so viel Rechenleistung zur Verfügung stehen, die der eines menschlichen Gehirns entspricht.
Da ich aus der Halbleiterbranche komme und detaillierten Einblick in aktuelle Entwicklungen habe und die Roadmaps kenne, sehe ich keinen Grund daran zu zweifeln.
Aber selbst, wenn es etwas länger dauert, macht das keinen wesentlichen Unterschied. Bereits jetzt können Autos selbständig fahren, Computer besser Schachspielen als Menschen und selbst bei der Quizzschow „Jeopardy“ („Der Große Preis“), bei der es um Allgemeinwissen geht, hat der Computer Watson die Menschen geschlagen.
Es ist also nicht eine Frage ob sondern nur wann Computer bzw. Roboter in der Lage sind die Meisten Arbeiten zu übernehmen. Was wird aber dann aus den Menschen? Womit sollen sie ihr Geld verdienen?
So wie es im Moment aussieht werden diejenigen, die das Kapital haben die Menschen durch Roboter ersetzen. Wer oder was sollte sie daran hindern? Sofern Roboter nicht ein eigenes Bewusstsein entwickeln, werden sie nicht streiken, haben keine sozialen Bedürfnisse, brauchen keinen Urlaub und arbeiten klaglos 24 Stunden, 7 Tage die Woche unter den widrigsten Bedingungen. Welcher Mensch kann da mithalten?
Wenn es so kommt steht uns eine ziemlich Dystopische Zukunft bevor.

Foto www.plasticpals.com


Um mich nicht dem Vorwurf auszusetzen ich würde immer nur schwarzmalen, versuche ich mal ein paar Gedanken ins Spiel zu bringen, warum es vielleicht nicht so kommen muss.
Zum Einen ist da die Frage ob der bedingungslose Einsatz von Robotern sich lohnt. Sie herzustellen und zu warten kostet Geld. Zum Betrieb brauchen sie Energie. Die ist zwar unbegrenzt vorhanden (Die Sonne schickt mehr Energie zur Erde als wir jemals konsumieren können. Wir haben hier also „nur“ ein Energieumwandlungsproblem). Aber trotzdem könnte es sein, dass ein Mensch weniger Energie verbraucht als ein Roboter. Nehmen wir mal großzügig an, dass ein Mensch 3000Kcal pro Tag verbraucht. Das sind 3,5KWh. Zum Vergleich, ein PC braucht unter Last ca. 3,6KWh pro Tag. Natürlich ist ein PC kein Roboter aber allein dieser Vergleich zeigt wie hoch der Energieverbrauch von Computersystemen ist. Ein Roboter braucht sicher mehr, da er nicht nur rechnen muss, sondern auch noch seine Servomotoren angetrieben werden müssen.
 Außerdem sind die Ressourcen, um Roboter zu bauen begrenzt. Menschen gibt es praktisch in unbegrenzter Zahl umsonst. Mitte dieses Jahrhunderts werden es über 10 Milliarden sein.
Bleibt noch das Problem ob die Kapitalisten ihr Kapital teilen werden, damit alle etwas davon haben. Freiwillig sicher nicht. Aber vielleicht kommt früher oder später das Einsehen. Roboter konsumieren nichts, weil sie keine Bedürfnisse haben. Das heißt, wenn die Menschen kein Geld haben all die Güter und Dienstleistungen, die die Roboter produzieren, zu kaufen, dann werden die Besitzer der Roboter mit ihnen auch kein Geld verdienen.
Wahrscheinlich muss es aber erst zur Katastrophe kommen und alles zusammenbrechen bevor die Vernunft Einzug halten kann. Aber vielleicht ist es diesmal ja anders und die Revolution findet friedlich statt. Irgendwann muss die Menschheit ja mal anfangen aus der Geschichte zu lernen, oder?
Ich persönlich halte mich allerdings lieber an die Grundregel für wahre Optimisten. Vorsichtshalber gehe ich vom Schlimmsten aus, dann kann es nur noch besser werden. 



Roboterkatze zum Tragen von Lasten im Gelände:




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Freitag, 6. Dezember 2013

Warp Antrieb könnte wahr werden

The above image of a Vulcan command ship features a warp engine similar to an Alcubierre Drive. Image courtesy CBS




Es gibt sensationelle Neuigkeiten von der NASA. 

In meinem Blog vom Februar 2013 habe ich verschiedene Möglichkeiten beschrieben für Überlicht Raumschiffantriebe. Eine davon war das sogenannte Surfen auf einer Raumzeitwelle.

Wie es scheint haben der Physiker Harold White und sein Team bei der NASA eine Möglichkeit gefunden das Prinzip des Antriebs im Labor zu testen. Dazu musste er eines der Hauptprobleme lösen. Für die Erzeugung der Raumzeitblase ist eine gewaltige Menge an negativer Energie notwendig. Um die nötige Energie zu erzeugen müsste man die gesamte Materie des Planeten Jupiter (das sind 1.9 × 1027 Kg) in pure Energie umwandeln. 

Das ist so viel wie 317 x die Erde. Zum Vergleich, bei der Atombombenexplosion von Nagasaki, wurde etwa 1 Gramm Materie in Energie umgewandelt. Aber das alleine reicht nicht. Es muss negative Energie sein. Diese exotische Form der Energie entsteht zum Beispiel am Ereignishorizont eines Schwarzen Loches beim – man verzeihe mir den unwissenschaftlichen Ausdruck – „verdampfen“ desselben.

Jetzt wundern Sie sich vielleicht wie Schwarze Löcher verdampfen können. Heißt es doch immer nichts, das diese kosmischen Staubsauger gefressen haben, kann ihnen jemals wieder entkommen. Doch das stimmt so nicht. Auch Schwarze Löcher haben eine Entropie. Und wenn sie eine Entropie haben, müssen sie auch eine Temperatur haben. Wer eine Temperatur hat, gibt Strahlung ab. Wer strahlt verliert Masse. Ja, so ist das. Nachdem die Temperatur von Schwarzen Löchern sehr klein ist, dauert es sehr, sehr lange, bis sie ihre Masse verloren haben. Aber irgendwann, so in ca. 1070 Jahren werden dann aus den Schwarzen Löchern Weiße Löcher und sie explodieren.

Also, nicht alles was in ein Schwarzes Loch fällt ist für immer verloren. Aber man muss schon sehr viel Geduld mitbringen, um es wieder zu sehen. Und, das was am Ende wieder herauskommt wird wahrscheinlich ganz anders aussehen. Das heißt sie sind als Langzeitlagerstädte für Goldreserven weniger geeignet. 

Wie das funktioniert? Das erzähle ich lieber in einem anderen Blog, denn ich bin schon viel zu weit von meinem eigentlichen Thema abgekommen. Wenn es jemanden interssiert würde ich mich über einen entsprechenden Kommentar sehr freuen.

Also zurück zum Thema. Es gibt noch eine andere Möglichkeit negative Energie zu erzeugen. Die Wissenschaftler werden es mit einem Ring aus Keramikkondensatoren versuchen, die sie mit Hochspannung aufladen. Dann werden sie mit einem sogenannten Michelson-Moorley Interferometer messen ob sich eine Störung der Raumzeit nachweisen lässt.

Das ganze wäre allerdings angesichts der oben erwähnten notwendigen Energiemenge aussichtslos, wenn Harold White nicht eine Möglichkeit gefunden hätte den Bedarf an negativer Energie auf einen Bruchteil zu senken.

Man darf gespannt sein, wie das Experiment ausgeht. Ich werde Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Übrigens, es gibt ein berühmtes fehlgeschlagenes Experiment, das auf dem Michelson-Moorley Interferometer beruht. 1881 hatte der Physiker Michelson in Potsdam vergeblich versucht zu beweisen, dass es ein bevorzugtes Bezugssystem gibt. Dies war eine der Grundannahmen der Newtonschen Mechanik. Dieses Experiment ist grandios gescheitert. 

Zur damaligen Zeit war es eine Katastrophe aber der Menschheit hat es zu neuen Erkenntnissen verholfen. Allerdings hat es ein paar Jahre gedauert, bis Einstein schließlich mit seiner Speziellen Relativitätstheorie das Versagen des Experiments erklären konnte. Dazu musste allerdings die Annahme, dass es einen absoluten Raum und eine absolute Zeit gibt, über Bord geworfen werden.





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Virtual Space Composition

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