Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Mittwoch, 19. März 2014

eBook "Krieg ums Internet"


© Syda Productions




Mein erstes eBook ist unter dem Titel „Krieg ums Internet“ bei Amazon und anderen eBook Läden erschienen.
Ihr glaubt gar nicht wie nervös ich jetzt bin wie es bei euch, den Lesern ankommt. Die letzten Monate habe ich sehr viel Zeit mit Überarbeiten und korrigieren verbracht. Vor allem bei dem Auszug aus meinem Buch, der mich zu dem Titel inspirierte, habe ich ganze Kapitel teilweise mehrmals umgeschrieben. Der Abschnitt, in dem der Kampf ums Internet beginnt, war einer der ältesten. Ursprünglich hatte ich mal vor mein Buch damit zu beginnen.
Dann habe ich begonnen immer mehr über die Geschichte davor zu schreiben. Dann haben die älteren Kapitel nicht mehr zu den neueren gepasst. Außerdem musste ich noch an meinem Erzählstil arbeiten. Da waren noch viel zu viel langweilige Erklärungen und Erläuterungen drin, die ich nach und nach durch Handlung ersetzt habe.
Jetzt hoffe ich, dass es mir gelungen ist und dass es euch gefällt. Auf jeden Fall freue ich mich über jede Art von Feedback, auch Kritik, die ich in meine zukünftigen Werke einfließen lassen kann.
Ihr könnt mir gerne Nachrichten auf meinem Blog hinterlasse. Am meisten freue ich mich über eine Rezension bei Amazon ^^

Nun zum Inhalt:
Das Buch enthält drei Geschichten, die eines verbindet: sie handeln von der Zukunft. Einer möglichen Zukunft, die aus zwei Gründen etwas dystopisch geraten ist. Zum einen finde ich Utopien langweilig und zum anderen gehe ich - wie alle Optimisten - vorsichtshalber vom Schlimmsten aus. Dann kann es nur noch besser werden :-)


Die Kurzgeschichte „Nur der Tod macht frei“ ist wahrscheinlich dem Heute am nächsten. Die preisgekrönte Erzählung handelt von einer konsequent weitergedachten Erweiterung der Realität mittels Augmented Reality. Doch was auf den Ersten Blick wie ein Segen für die Menschheit aussieht, hat auch seine dunkle Seiten. In Zeiten der Totalüberwachung ist es praktisch unmöglich zu verschwinden. Wer ins Visier der Behörden gerät hat keine Chance zu entrinnen. Auch, wenn sie sich irren.
Für alle, die den Ersten Teil der Geschichte auf meinem Blog schon gelesen haben - hier kommt die lang ersehnte Fortsetzung!

Die zweite Geschichte ist ein Auszug aus meinem Buch (Arbeitstitel „Nanobots“) an dem ich seit zwei Jahren schreibe.
Hier regieren die Computer. Doch es regt sich Widerstand. In der Geschichte „Krieg ums Internet“ geht es richtig zur Sache. Die Personen der Story sind durch Interfaces direkt mit der Virtuellen Realität verbunden und führen dort und in echt, ihren mörderischen Krieg gegen Computer, Totalüberwachung, und Computerüberwachten gesunden, normgerechten Lebenswandel.

Und in „Terbols Mission“ schließlich wird überhaupt kein Körper mehr benötigt. Die Menschen können beliebig lange in Computern und virtuellen Welten leben. Zumindest, wenn sie das möchten. Was sie mit der Technologie anfangen? Nun ja, sie benutzen sie, um zu anderen Planeten zu reisen. Wenn sie dort ankommen – ähhh, mehr wird nicht verraten :-)
Wer die Geschichte auf meinem Blog schon gelesen hat darf sich auf ein paar Seiten Erweiterung freuen.

Und wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, könnt ihr das Buch hier für Eure eBook Lesegeräte kaufen. Es kostet so viel wie ein Espresso, bereitet aber sehr viel länger Vergnügen!




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Freitag, 14. März 2014

Wem gehört eigentlich das Internet?

© | Dreamstime.com



Niemanden? Uns allen? Den Geheimdiensten? Den Netzbetreibern? Oder vielleicht den Social Media Anbietern wie Facebook und Google?
Um die Frage zu beantworten gehen wir uns am besten zurück zu den Anfängen des Internets. 1989 hat Tim Berners Lee vom CERN einen Vorschlag für ein Verteiltes Informationssystem eingereicht. Er wollte sich und seinen Kollegen dort helfen leichter wissenschaftliche Dokumente zu verwalten und allen Forschern über das Netzwerk zugänglich zu machen. Dafür entwickelte er die Seitenbeschreibungssprache HTML, das Transferprotokoll HTTP, den Universal Resource Locator URL, den ersten Browser WorldWideWeb und den ersten Webserver (CERN httpd) unter dem Betriebssystem NeXTStep. 1993 wurde der Source Code für das World Wide Web Public Domain, also für jeden frei zuganglich.
Übrigens, hier ist der URL für die erste Webseite: http://info.cern.ch. Die gibt es heute noch und wer möchte kann sie sich mit einem Klick auf den Link anschauen.
Die Technologie, die die Forscher des CERN für sich entwickelt hatten war so gut, dass sie sich schnell verbreitete und von immer mehr Menschen genutzt wurde. In den Anfangszeiten waren das Hauptsächlich Computer Nerds.
Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern. Die Meisten von ihnen waren Idealisten, die ihre Zeit und teilweise auch Ressourcen (Server, Router, Switches, etc.) kostenlos dem Internet zur Verfügung stellten. Eine Neue Welt tat sich auf und schnell entstand eine Community, die das Internet als ihren Spielplatz betrachtete wo sie fern von Konsum, Kommerz und Gewinnstreben unter Ihresgleichen sein konnten.  
Doch die Freude währte nur kurz. Mit zunehmender Zahl von Nutzern wurde langsam auch die Werbeindustrie darauf aufmerksam und es gab die ersten Plattform Betreiber, die damit Geld verdienen wollten und konnten. Nun gut, sie machten vielleicht nicht immer Gewinn aber zumindest kam Geld in die Kassen.
Die Aufregung war groß als die ersten Firmen anfingen das Internet konsequent für kommerzielle Zwecke zu nutzen und damit auch richtig Gewinn machten. Das war ganz und gar nicht im Sinne der ursprünglichen Nutzer. Alle Informationen und Inhalte sollten allen kostenlos zur Verfügung stehen. Das Gleiche galt natürlich auch für die Infrastruktur.
Mittlerweile sollte es wohl jedem klar sein, dass es auch im Internet nichts umsonst gibt. Für all die schönen Apps, Spiele, Social Media Plattformen und dergleichen ohne die ein Leben für viele schon gar nicht mehr denkbar ist, bezahlen wir mit unseren persönlichen Daten. Und oft geben wir die unserer Freunde und Bekannten auch gleich mit drein. Oder ist hier einer unter den Lesern, der seine Freunde vorher gefragt hat, bevor er WhatsApp zum ersten Mal aktivierte?
Nun gut. Die Dinge sind wie sie sind. Zurück zum Thema.
Die Kommerzialisierung des Internets begann so Anfang der 2000 Jahre und hat mit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Das muss man sich einmal vorstellen. Facebook hat $19Mrd bezahlt für eine Firma mit ca. 55 Mitarbeitern (meines Wissens nach). Kein schlechter Deal für WhatsApp.
Nicht so gut für die Nutzer. Schließlich hat Facebook ca. $40 pro WhatsApp User bezahlt hat. Wenn man bedenkt, dass WhatsApp ohne seine Anwender praktisch wertlos ist, verwundert es schon etwas, dass die überhaupt nichts bekommen. Aber so ist nun mal das Internet. Ganz offensichtlich gibt es hunderte Millionen Nutzer, die gerne und ohne zu murren Inhalte generieren und ihre privaten Daten kostenlos abgeben, damit einige wenige unermesslich reich werden.
Bin ich der einzige der sich darüber wundert?
Vermutlich nicht. Trotzdem spielen wir alle das Spiel weiter.
Während einige noch darüber rätseln, was die Kommerzialisierung des Internets für Folgen für uns alle haben wird, hat heimlich und im Hintergrund bereits eine andere Krake ihre dunklen, schmierigen Finger nach dem Internet ausstreckt. Die Geheimdienste haben es für sich entdeckt und systematisch zur Welttotalüberwachungsmaschine ausgearbeitet.
Eigentlich kann man es ihnen nicht mal verübeln. Die Geheimdienste heißen nicht umsonst so. Das was sie tun ist geheim und soll es auch bleiben. Ganz offensichtlich haben weder die Politik noch die breite Mehrheit ein starkes Interesse das zu ändern. Für viele Politiker ist das Internet sowieso Neuland. Quasi unverständliche Terra Incognita. Wer da hinreist setzt sich mutwillig einem Risiko aus. Er muss schon selbst wissen, was er da tut. Vor hundert Jahren ist man ja auch nicht ohne Vorbereitung an den Südpol gereist.
Dass es inzwischen Digital Natives gibt, die mit und im Internet aufgewachsen sind haben gerade die älteren Politiker anscheinend noch gar nicht mitgekriegt. Geht wohl alles ein bisschen zu schnell für die, scheint mir.
Okay, ist halt so. Trotzdem finde ich es erstaunlich, dass ein weiterer Besitzwechsel des Internets so weitgehend klaglos hingenommen wurde. Doch ich ahne Schlimmes. Ich fürchte das hat einen tieferen Grund und ich habe darüber auch schon in einem anderen Post darüber geschrieben. Die Mehrheit will es so. Es muss ja alles seine Ordnung haben, gell? Und ehrliche Menschen haben ja nichts zu verbergen.
Also, um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen. Meiner Meinung nach hat das Internet ursprünglich den Nutzern gehört, bis vor kurzen kommerziellen Unternehmen und ist jetzt von den Geheimdiensten übernommen worden.
Einfach so fragen Sie vielleicht? Nun ja, es ist tatsächlich recht einfach das Internet zu kapern. Es hatte von Anfang an einen Geburtsfehler. Es ist ein vollkommen offenes System, das jeder nutzen kann wie er möchte.
Wer das nötige Geld und den Willen dazu hat, kann sich also das ganze Internet unter den Nagel reißen. Es gibt kaum Schutzmechanismen, die das verhindern können.
Die Frage ist jetzt natürlich, werden die Nutzer es wiederbekommen?
Ich denke schon. Aber einfach wird es nicht. Denn dazu müssten wir alle konsequent unsere Daten stark verschlüsseln. Und zwar durchgehend Ende zu Ende. Und wir müssen verhindern, dass unsere Metadaten, also die Information wann wir mit wem und wie lange kommunizieren geheim bleiben. Dazu brauchen wir eine Privatsphäre im Internet. Dafür müssen wir kämpfen. So wie seinerzeit die Unverletzlichkeit der Wohnung auch erkämpft werden musste. Oder, dass Geständnisse nicht mehr durch Folter erzwungen werden dürfen.
Und umsonst wird’s das nicht gegeben.
Lohnt sich das denn?
Ganz sicher! Denn ich nehme mal an, dass die Meisten Menschen so wie ich, bereits begonnen  haben, Teile ihres Gedächtnisses auf einen Computer zu verlagern. Viele unserer persönlichen Daten und Erinnerungen sind inzwischen irgendwo abgespeichert und über das Internet zu erreichen. Das wird in Zukunft noch mehr werden. Es lässt sich nicht mehr verhindern und ich finde es auch gut, bequem und nützlich.
Nur will ich nicht, dass Geheimdiensten, irgendwelche Firmen oder dubiose Datengeschäftemacher darin herumschnüffeln.
Schließlich habe ich ein Recht darauf zu vertrauen, dass das, was in meinem Kopf vorgeht und was ich denke, dort auch drin bleibt. Außer den Menschen, denen ich etwas anvertrauen möchte, soll auch in Zukunft niemand unbefugt meine Gedanken lesen können. Weder aus meinem Kopf noch aus meinen Daten.
Sie können sich so etwas nicht vorstellen?
Ich schon. In meinem Buch „Krieg ums Internet“, das in ein paar Tagen erscheinen wird, beschreibe ich mehrere Szenarien.
Die Kurzgeschichte „Nur der Tod macht frei“ ist wahrscheinlich dem Heute am nächsten. Die preisgekrönte Erzählung handelt von einer konsequent weitergesponnen Erweiterung der Realität mittels Augmented Reality. Doch was auf den Ersten Blick wie ein Segen für die Menschheit aussieht, hat auch seine dunkle Seiten. In Zeiten der Totalüberwachung ist es praktisch unmöglich zu verschwinden. Wer ins Visier der Behörden gerät hat keine Chance zu entrinnen. Auch, wenn sie sich irren.
In der zweiten Geschichte regieren die Computer. Doch es regt sich Widerstand. In der Geschichte „Krieg ums Internet“ geht es richtig zur Sache. Die Personen der Story sind durch Interfaces direkt mit der Virtuellen Realität verbunden und führen dort und in echt, ihren mörderischen Krieg gegen Computer, Totalüberwachung, und Computerüberwachten gesunden, normgerechten Lebenswandel.

Und in „Terbols Mission“ schließlich, wird überhaupt kein Körper mehr benötigt. Die Menschen können beliebig lange in Computern und virtuellen Welten leben. Zumindest, wenn sie das möchten.




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