Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Freitag, 18. April 2014

Alternated Reality



© Google




Ah, sieh an. Google hat sich Kontaktlinsen mit eingebauten Kameras patentieren lassen.


Über Kontaktlinsen für Augmented Reality hatte ich bereits in einem Post im Juni 2013 berichtet. Also, für alle, die regelmäßig meinen Blog lesen ist das nichts Neues.
 




© Google


Jetzt fehlt nur noch die Bildschirmfunktion um die Kontaktlinsenbasierte Angereicherte Realität zu verwirklichen. Das gibt es bis jetzt zwar noch nicht aber aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass Google schon daran arbeitet.
Die Zeit wird kommen, da jeder mit solchen Kontaktlinsen herumrennen wird. Ein großer Vorteil davon wäre, dass wir dann nur noch einen Bildschirm pro Person brauchen. Das Einsparpotential ist enorm, wenn man bedenkt wie viele Displays es heute gibt.
Denken Sie nur an Fernseher, Armbanduhren, Preisschilder, Smartphones, Computermonitore und und und. All dies könnte man durch eine glatte Fläche mit QR Code ersetzen. Die Kamera erfasst den zweidimensionalen Klötzchencode, ein Rechner verbindet zu der dazugehörigen App und der Bildschirm in der Kontaktlinse zeigt uns die Uhrzeit, das Preisschild oder den entsprechenden Film. Oder einfach nur Werbung. Je nachdem, was wir gerade betrachten.
 

© Babak Paviz

Eigentlich sollte ich jetzt was über Datenschutz und Privatsphäre schreiben. Lass ich aber. Die meisten interessiert das ja doch nicht und ich bin es müßig mir anzuhören „ich habe nichts zu verbergen“. Ich persönlich habe etwas zu verbergen. Ich… aber lassen wir das lieber. NSA & Co. lesen ja mit.
Zurück zum Thema. Egal ob wir das gut oder schlecht finden, die Technologie wird kommen und wir werden sie benutzen. Mich eingeschlossen. Obwohl mir persönlich Symbots lieber wären. Wer die Fortschritte meines Buchs regelmäßig verfolgt weiß, dass Symbots winzig kleine Roboter sind, die an den Neuronen im Gehirn andocken und eine direkte Verbindung mit dem Internet herstellen.
Aber bis das kommt, werden noch ein paar Jahre vergehen. Bis dahin haben wir genug Zeit, um uns an Augmented Reality auf Basis von Datenbrillen oder Kontaktlinsen zu gewöhnen.
Ich denke ihr wisst mittlerweile Alle, was mit Augmented Reality gemeint ist. Falls nicht, könnt ihr das ja hier nachlesen.
Viel interessanter finde ich allerdings das Gegenteil von Augmented Reality. Nämlich Depleted Reality. Wer sagt denn, dass die Realität immer mit zusätzlichen Informationen ergänzt werden muss?
Manches möchte man ja gar nicht unbedingt sehen. Zum Beispiel den Schmutz auf der Straße, das Elend in Armenvierteln oder einfach nur die Stromleitung, die den Ausblick vom Hotelzimmer aufs Meer verschandelt. Überhaupt, wie wäre es mit Meerblick von der 2. Hotelreihe aus? Sozusagen reell virtuell durch das davor stehende Hotel hindurch?
Oder ich mache mich unsichtbar. Ich sorge dafür, dass ich aus allen Bildern herausgeschnitten und durch den Hintergrund ersetzt werde. Dafür ist zwar eine enorme Rechenleistung notwendig aber die wird in der Zukunft sicherlich zur Verfügung stehen. Sie wissen ja, die Rechenleistung verdoppelt sich alle 2 Jahre.
Fehlt da nicht was? Ach ja. Ich muss natürlich dafür sorgen, dass die Alternated Reality Kameras all derer, die mich beobachten, auch meinem Wunsch entsprechend Folge leisten.
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man macht es über den QR Code unter der Annahme, dass alle sich daran halten oder ich muss mich eben in die verschiedenen Endgeräte hacken und sie entsprechend umprogrammieren. Das ist Aufwändig aber lässt sich sicher automatisieren. Oder ich bezahl einen Hacker dafür.
In diesem Zusammenhang fällt mich noch eine praktische Anwendung ein. Ich lass mich schöner erscheinen als ich tatsächlich bin. Ich gebe über den QR Code die Anweisung nicht den verkaterten und urlaubsreifen Roy O‘Finnigan zu zeigen, sondern meinen dreidimensionalen „Mister Universum“ Avatar in den Bildschirm der Kontaktlinse einzuspielen.
Damit das nicht auffällt, ist natürlich Retinaauflösung des bildverarbeitenden Systems erforderlich. Aber für die Ingenieure sind das ja nur Fleißaufgaben.
Wer in Zukunft noch eine Datenbrille trägt, könnte diese einfach mal abnehmen und nachschauen wie es in der wirklichen Welt aussieht. Mit Kontaktlinsen wird man das aber kaum mehr machen.
Vermutlich werden wir uns so schnell daran gewöhnt haben, dass wir gar nicht mehr merken, dass wir über sie eine andere (alternated) Wirklichkeit vorgespielt bekommen. So eine Technologie birgt enorme Chance aber auch Risiken.

Na, habe ich Eure Fantasie angeregt?
Dann möchte ich Euch zu zahlreichen Kommentaren ermuntern

Hier ist eine ausführliche Videopräsentation von Babak Parviz auf "Solve for X" zu diesem Thema:




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Virtual Space Composition

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