Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Sonntag, 25. Mai 2014

Was Drohnt denn da?

Sagte ich es nicht?
Jetzt geht's los. DHL Paketdrohnen nehmen den Linienbetrieb auf. 



DHL will damit zunächst die Insel Juist und die Region rund um die Stadt Norden mit Paketen versorgen.


Was drohnt denn da?


© Parrot



Ist Euch auch aufgefallen, dass in letzter Zeit immer mehr Berichte über Drohnen auftauchen? Damit meine ich nicht nur Drohnen für Militärische- oder Nachrichtendienstliche Zwecke sondern auch für alltagstaugliche Zivile Anwendungen.

Wenn sich das so entwickelt, wie ich befürchte, wird der Luftraum in Bälde voll von Drohnen sein. Dann hängt der Himmel nicht mehr voller Geigen, sondern voller Drohnen. Daraus ergeben sich eine Menge ungeahnter Folgen. Eine davon habe ich in meiner Kurzgeschichten "Nur der Tod macht frei" beschrieben.
Es ist schon interessant was es mittlerweile alles gibt. Aber noch interessanter ist, was gerade entwickelt wird. Es gibt Drohnen, fast so klein wie eine Hummel bis zur Größe eines kleineren Flugzeugs.
Dementsprechend breit gefächert sind die Anwendungen. Von künstlichen Bienen, über alle möglichen Arten der Beobachtung und Aufklärung bis hin zu Dienstleistungen (Post/Paket), Rettungs- und Kampfeinsätzen.
Mich interessieren in diesem Zusammenhang gerade die kleinen Drohnen. So etwas zu bauen hat seine ganz besonderen Herausforderungen. Während es in der Natur zahlreiche Beispiele gibt, für winzig kleine autonom agierende Flugobjekte (zum Beispiel Schmetterlinge, Fliegen, Bienen, Mücken, usw.) tut sich die Technik noch schwer die Natur in diesem Bereich nachzuahmen. So kleine Motoren zu bauen ist nicht ganz einfach. Auch die Energieversorgung ist eine Herausforderung. Da muss man schon ordentlich querdenken, um zu brauchbaren Lösungen zu kommen.
Zum Beispiel mit piezoelektrischen Elementen als künstliche Muskeln, die die Flügel bewegen. Hier ist ein Beispiel für einen piezoelektrischen Aktuator.




© Harvard School of Engineering & Applied Sciences


Und hier eine Schemazeichnung mit den Komponenten:

© Harvard School of Engineering & Applied Sciences



Hierbei hanelt es sich um das “Pico Air Vehicle“ Project der Harvard School of Engineering and Applied Sciences in Cambridge. Und so sieht das dann in Echt aus:

© Harvard School of Engineering & Applied Sciences



Diese Drohne wiegt nicht mehr als 100 Milligramm.


Übrigens, eine der Triebfedern für dieses Projekt ist die künstliche Bestäubung von Pflanzen. Es steckt schon eine gewisse Ironie dahinter, dass der Mensch einerseits für weltweites Bienensterben verantwortlich ist. Anstelle etwas dagegen zu tun (die Ursachen sind weitgehend bekannt), fängt man an Geld zu investieren und künstliche Bienen zu entwickeln.


© Harvard School of Engineering & Applied Sciences

© Harvard School of Engineering & Applied Sciences


Na gut, ich gebe zu die ersten Flugversuche sind noch etwas holprig. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Hier ist eine etwas größere Drohne, die schon ganz gut in der Luft unterwegs ist.







Übrigens, habt ihr bemerkt, dass dieser künstliche Kolibri auch Videos überträgt?

Hier ist ein weiteres Beispiel: Flatternder Roboter macht die Fliege:



 

Falls das Video nicht funktioniert, diesen Link klicken.

Auch die DIY Fans kommen nicht zu kurz. Elektromotor Kits für Papierflieger gibt es bereits zu kaufen. Unter Anderem bei Amazon. Von dort ist es nicht mehr weit bis zur eigenen Drohne. ’Ne generelle App für’s Smartphone zur Steuerung ist schnell geschrieben, falls es das eh‘ nicht schon gibt.

Von Minidrohnen zu Nanobots

Wenn man den Gedanken mit Minidrohnen weiterspinnt, dann werden wir bald bei Microdrohnen landen und irgendwann Nanodrohnen. Und von Nanodrohnen zu Nanobots ist es dann nicht mehr weit. Womit wir bei meinem Buch angelangt sind. :-)

Abgesehen von Drohnen gibt es auch noch autonom agierende Fahrzeuge und auch die Entwicklung humanoider Roboter ist auch schon ganz schön weit forteschritten. Über letztere habe ich ja schon in einem anderen Post berichtet.
Zuerst habe ich diesen Trend nur belächelt. Drohnen um Pakete auszuliefern? Oder Pizza? Doch mittlerweile droht sich hier ein Szenario zu entwickeln, das ich mir vor ein paar Monaten noch nicht vorstellen konnte. Erinnert ihr Euch noch an den ersten Terminator Film? Ist schon eine Weile her. Wann war das gleich? 1984!
In diesem Film erheben sich in einer nicht zu fernen Zukunft (im Jahr 2029) Maschinen und nehmen den Kampf gegen die Menschen auf, mit dem Ziel sie zu vernichten. Ich habe mir das nie vorstellen können. Vor allem deshalb, weil dort plötzlich Drohnen und Roboter auftauchen. Doch jetzt hat diese Entwicklung begonnen und wir sind mitten drin.
Für ein paar Hundert Euro kann sich heute schon jeder eine Drohne mit Kamera kaufen. Die Meisten davon werden auch noch übers Handy gesteuert. 

von Flying Eye (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons


Okay, solange mein Nachbar damit in seinem Garten bleibt und nur sein Haus damit filmt, habe ich kein Problem. Aber Luftaufnahmen über den Gartenzaun auf mein Grundstück verbitte ich mir ausdrücklich!
Damit das nicht vorkommt gebe ich vorsorglich folgendes Versprechen. Jede Drohne, die über mein Grundstück fliegt wird abgeschossen. Ich bin schon dabei mir vorsorglich geeignete Luftabwehrraketen zu besorgen. Notfalls werde ich sie selber bauen. Jawohl!

Aber es gibt ja auch noch andere Anwendungen. Zum Beispiel süße Rehkitze vor dem Mähdrescher retten. Oder Post, Pakete und Pizza ausliefern.
Übrigens, bei Paket- und Pizzadrohnen behalte ich sowohl die Fracht als auch die Drohne.

© DHL


Maschinenherrschaft?

Wie jede Technologie lassen sich auch Drohnen für nützliche Zivile Projekte, gut gemeinte Überwachung aber auch zum Unterdrücken und Kriegführen einsetzen. Wie immer liegt es am Menschen zu entscheiden, wofür. Noch! 
von US Air Force (http://www.noaanews.noaa.gov/stories2005/s2421.htm) [Public domain], via Wikimedia Commons.jpg


Bei der rasanten Entwicklung werden vermutlich bald Algorithmen die Entscheidung vorbereiten. Irgendwann wir der Prozess dann so komplex, dass die Menschen die Entscheidung vielleicht sogar gerne den Maschinen überlassen. Oder wir müssen, weil wir die Entscheidungswege mehr verstehen.
Wie dem auch sei. Ich habe mir damals (1984) zwar schon vorstellen können, dass es solche autonom agierenden Maschinen mal irgendwann geben wird. Allerdings nicht, dass sie bewaffnet sein werden. Und was haben wir jetzt?
Jetzt werden genau solche Maschinen gebaut. Bewaffnete Drohnen, die ohne Vorwarnung und Gerichtsurteil Menschen umbringen.
Und solche Dinger gibt’s auch schon. Dem möchte ich nicht im Dunkeln begegnen. Zum Glück hat der noch keine Kanone.
© Darpa Robotics Challenge

 



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Virtual Space Composition

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