Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Donnerstag, 17. Juli 2014

Negative Energie - Und was man damit machen kann


© Urbane Legend (optimised for web use by Alain r) - en:Image:BlackHole_Lensing_2.gif




Wer jetzt glaubt es geht um negative emotionale Energie, kennt mich schlecht. Heute geht es um negative Energie im physikalischen Sinn. 

Schon klar welche Frage jetzt kommt. Wofür soll das gut sein?
Es gibt zwei Anwendungen dafür, die mich vor allem als Autor interessieren. Eine davon sind Zeitmaschinen und die andere sind überlichtschnelle Antriebe. Über Beide habe ich hier schon gepostet.

Zusätzlich wird in Kürze eine Science Fiction Kurzgeschichte von mir erscheinen, in der sie auch eine Rolle spielt. Deshalb möchte ich jetzt ein paar Hintergrundinformationen über diese exotische Energieform geben.
Die Gewinnung negativer Energie ist ziemlich schwierig. So schwierig, dass es meines Wissens nach noch niemanden gelungen ist. Immerhin gibt es theoretisch zwei Möglichkeiten.
Für die eine braucht man ein Schwarzes Loch. Ich nenne das mal Methode 1
Für die Methode 2 braucht man zwei Platten.
Beide Methoden kommen in meiner SciFi Story „Atlantis“ zum Einsatz.

Wer also gerade ein Schwarzes Loch griffbereit hat, ist schwer im Vorteil bei der Umsetzung von Methode 1. Alle anderen sollten sich gut überlegen, was sie da tun.
Die Dinger sind ziemlich unhandlich (wie transportiert man so etwas?), weit weg (zum Glück) und außerdem äußerst gefährlich. Wer oder was da hineinfällt, kommt so schnell nicht mehr heraus. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass überhaupt etwas wieder aus einem Schwarzen Loch herauskommt. 

Mit klassischer Physik lässt sich das nicht erklären. Mit etwas Quantenphysik und Relativitätstheorie schon. Das praktische an der Sache ist, dass das, was aus dem Schwarzen Loch („SL“) herauskommt sehr viel mit negativer Energie zu tun hat.
Wie das genau funktioniert ist noch nicht so ganz klar. Auf jeden Fall muss man sich Quantenprozesse in der Nähe des Ereignishorizonts eines Schwarzen Loches zunutze machen. Der Ereignishorizont ist eine gedachte Schale um das SL herum. Das ist der „point of no return“. Innerhalb des Ereignishorizonts ist die Gravitation so stark, dass es keinen Weg zurück gibt.

Okay. Nun zu dem Quantenprozess, um den es hier geht: Die virtuelle Paarbildung von Teilchen im Vakuum. Das Vakuum ist nämlich gar nicht so leer, wie uns die Physiklehrer in der Schule immer weißmachen wollen. Meiner zumindest. Es ist voller Teilchen, die zufällig entstehen und sich gleich wieder vernichten. In der Summe bleibt also nichts übrig. Zumindest, solange man nicht so genau hinschaut.

Mit den virtuellen Teilchen ist es wie mit der Wirtschaft. Man leiht sich einen Kredit und kauft sich etwas davon. Das Gekaufte verschwindet, der Kredit wird irgendwann wieder zurückgezahlt und nichts bleibt übrig. Außer die Erinnerung an einen schönen Urlaub, zum Beispiel. Oder ein kaputtes Auto.

In der Physik gibt’s das auch. Ein virtuelles Teilchenpaar, zum Beispiel eine Elektron und ein Positron leihen sich Energie, schauen sich kurz die Welt an und zahlen die Energie wieder zurück indem sie sich gegenseitig vernichten.

Da die Physik im Gegensatz zur Wirtschaft fair ist, braucht für die geliehene Energie keine Zinsen gezahlt werden.

Okay, sagen Sie jetzt. Ist ja alles schön und gut. Aber negative Energie haben wir noch immer nicht.
Stimmt! Aber jetzt kommt’s. In der Nähe des Ereignishorizonts kann es passieren, dass der eine Partner in das Schwarze Loch hineinfällt. Da das andere Teilchen nun niemanden hat, mit dem es sich vernichten kann, wird es zu einem realen Teilchen und fliegt davon.
Aus der Sicht er klassischen Physik, also unserer Alltagserfahrung entsprechend, sieht das dann so aus:

Ein Positron aus dem inneren des Schwarzen Lochs reist in der Zeit zurück, wandelt sich am Ereignishorizont in sein Antiteilchen um, also ein Elektron und fliegt dann in der Zeit vorwärts reisend in die reale Welt hinein.

Bei dieser Umwandlung wird negative Energie frei. Der Theorie nach macht sie das Schwarze Loch etwas kleiner. Wir müssen also noch eine Methode finden, wie wir sie einsammeln können bevor sie das SL schrumpft.

Wie bitte, das ist hört recht kompliziert an? Hmmm… Gut stimmt. Aber so genau müssen wir das ja nicht verstehen. In meiner Geschichte reicht es ja, wenn die Aliens genau wissen, wie’s geht.
 
Ihre Methode funktioniert aber nur, bei Entstehung eines Schwarzen Loches. Da sie recht ungeduldig und auch sonst vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken, überlassen sie so etwas natürlich nicht den Zufall. 

Wenn sie Tanken müssen, lösen sie Kurzerhard bei der nächstbesten Sonne den Prozess zur Geburt dieser Raumzeitsingularität aus. Während also die Sonne ihr Leben in einer Supernova Explosion aushaucht, zapfen sie negative Energie von dem dabei entstehenden Schwarzen Loch ab.

Kenner der Materie wissen natürlich, dass das nur mit Sonnen geht, die mindestens das Zweifache unserer Sonne wiegen.
Von daher besteht also keine Gefahr für unsere Zivilisation. Aber… upps, jetzt hätte ich beinahe zu viel verraten.

Ute Kraus hat bei Wikimedia Commons übrigens ein schönes Bild eines Schwarzen Lochs hinterlassen. Das möchte ich Euch nicht vorenthalten. Die Dinger bekommt man ja nicht so häufig zu sehen:

© Ute Kraus, Physics education group Kraus, Universität Hildesheim, Space Time Travel, (background image of the milky way: Axel Mellinger) - Gallery of Space Time Travel



Zurück zum Thema. Es gibt ja noch Methode 2:

Die ist wesentlich weniger gefährlich. Wir brauchen dafür lediglich zwei Metallplatten. die bringen wir so nahe aneinander, dass zwischen den Platten nicht mehr genügend Raum ist, für die ganze Bandbreite an virtuellen Teilchen, die im Vakuum ständig entstehen und vergehen. Da jetzt außerhalb mehr virtuelle Teilchen entstehen als zwischen den Platten, werden diese von Außen zusammengedrückt.

Dadurch bildet sich im Zwischenraum negative Energie. Die müssen wir dann nur noch aufsammeln und speichern. Mit einem Plattenpaar bringt das natürlich nicht viel Deshalb haben meine Aliens eine Konstruktion gebaut, die ganz ganz viele solcher Plattenpaare hat.
Wer genau wissen will, wie das geht kann das ja auf Wikipedia unter Casimir Effekt nachlesen.



©   Casimir plates.svg: Own work by uploader Emok derivative work: WikiMichi (talk) - Casimir plates.svg



Und wer wissen möchte, wie das in der Praxis funktioniert, darf gespannt auf mein neues Buch sein. Also, regelmäßig hier vorbeischauen, dann verpasst ihr nichts.




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1 Kommentar:

Virtual Space Composition

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