Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Freitag, 23. Oktober 2015

Für ein Abendessen nach Hawaii & Frühstück zu Hause?


© By NASA/Dave Faust [Public domain], via Wikimedia Commons


Vor ein paar Wochen geisterten Spekulationen durch die Presse ob die Chinesen über ein Missile verfügen, das mit 15-facher Schallgeschwindigkeit fliegen kann. Darüber ist es wieder still geworden. So richtig aufgeklärt wurde die Sache allerdings nicht.

Vor allen Dingen wurde recht wenig über die dahinter liegende Technologie gesagt. Obwohl die schon einige Jahrzehnte alt ist. Und sooo geheim ist sie auch nicht. So ein Triebwerk – es wird Scramjet genannt – ist immerhin recht einfach zu bauen und dadurch deutlich kostengünstiger als herkömmliche Strahltriebwerke.

Luftatmendes Triebwerk


Erste Patente dazu wurden in den 1950er Jahren vergeben. Es ist also eigentlich ein alter Hut.
Anders als ein Düsentriebwerk besteht es nicht aus beweglichen Teilen. Keine rotierenden Turbinenschaufeln aus Titan, die teuer und aufwändig zu warten sind.
Nein. Es ist einfach ein Kasten mit einer breiten Öffnung vorne und einer schmalen Hinten. Vorne strömt die Luft ein, wird verdichtet und kommt hinten heiß und schnell wieder heraus.

Man nennt diesen Antrieb auch „Luftatmer“. Das ist so ähnlich wie bei einem Hai. Da er keine beweglichen Klappen hat, die Wasser durch die Kiemen pumpen, muss er ständig schwimmen, um zu atmen.  Nur, dass beim Hai dazwischen kein Treibstoff eingespritzt wird.

Wie dem auch sei, mehr braucht es nicht. Fertig ist das Scramjet Triebwerk (Supersonic Combustion Ramjet).

Theoretisch zumindest.

Der Teufel steckt natürlich im Detail. Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Damit der Treibstoff von alleine zündet muss die durchströmende Luft entsprechend heiß werden. Das wird sie durch die Kompression, verursacht durch die Verengung der Düse.

© "ScramjetEngine". Licensed under Public Domain via Wikipedia


Der Trick besteht darin, die Luft die ganze Zeit mit Überschallgeschwindigkeit durchströmen zu lassen. Sonst ist bei Mach 5 bis 6 die praktische Grenze erreicht. Das wollen wir natürlich nicht.
Dann ist da dann noch das Problem wie erreicht man die nötige Geschwindigkeit damit es zündet? Immerhin funktioniert das Triebwerk erst ab Mach 2,5.

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann sie zum Beispiel von einem Trägerflugzeug starten, das auf Mach 2 beschleunigt (oder was halt die Kiste hergibt) und lässt es dann fallen. Sobald es schnell genug ist zündet es von alleine.

In meinem Buch „Nanobots“ kommen auch Scramjets Lenkflugkörper vor. Dort werden sie von hoch fliegenden Abschussbasen fallen gelassen. Sie stürzen so lange kontrolliert dem Boden entgegen, bis sie die erforderliche Geschwindigkeit erreicht haben.

Dann gehen sie in die Horizontale über und tragen den Gefechtskopf bis ins Ziel. Die Dinger sind so schnell, dass man schon längst tot ist, wenn man den Knall hört. Sie sind auch schwerer zu orten und lassen sehr viel Weniger Zeit zu reagieren. Immerhin fliegen sie mit 5 Kilometer pro Sekunde.
 Damit man jederzeit einsatzfähige Scramjet Missiles zur Verfügung hat werden die Basen von Ballons in der Stratosphäre gehalten. Aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit können sie in kürzester Zeit überall auf der Erde ihr Ziel erreichen.




©
 By NASA/Dave Faust [Public domain], via Wikimedia Commons

Kein Wunder, dass die US-Amerikaner nervös wurden als spekuliert wurde ob die Chinesen diese Technologie bereits einsatzfähig gemacht haben. Denn erstens sind sie billig herzustellen und zweitens bleibt kaum Zeit für Abwehrmaßnahmen. Das macht einen behäbigen Flugzeugträger zum idealen Ziel. Und darauf basiert -- wie wir alle wissen -- die omnipräsente Militärallmacht der US-Amerikaner (natürlich arbeiten diese auch so ein Triebwerk in Entwicklung)

© von David Neyland [Public domain], via Wikimedia Commons

Magie des 21. Jahrhunderts:

Mit Mach 15 zum Abendessen nach Hawaii


Und warum gibt es das nicht schon längst? Wäre doch auch in der zivilen Luftfahrt nützlich. Frankfurt – New York in 21 Minuten. Das ist doch was, oder? Da lohnt es sich nicht mal sich zu setzen.

Da fällt mir ein, für Getränke für alle reicht die Zeit auch nicht. Und für einen Film erst recht nicht. Ist also vielleicht doch keine so gute Idee. Außer für Leute, die es immer eilig haben. Man könnte ja schnell mal auf einen Espresso nach San Franzisco fliegen.

Oder für ein Abendessen mit Sonnenuntergang nach Hawaii. Zum Frühstück wäre man dann wieder zu Hause. Also, ich könnte mich doch glatt für die Technologie erwärmen, je länger ich darüber nachdenke. Das ist fast so gut wie beamen.
Bei den Vorteilen fragt man sich natürlich warum es das heute noch nicht gibt.

Nun, ich schätze der Haken an der Sache ist, dass das Triebwerk nur bei einer Geschwindigkeit optimal funktioniert. Wir erinnern uns, es besteht aus einem Kasten durch den die Luft strömt. Mit welcher Geschwindigkeit sie das tut hängt von der Geometrie des Kastens ab. Wenn die nicht optimal auf die Luftströmung abgestimmt ist, gibt es Probleme.

Dazu braucht man dann doch wieder bewegliche Teile, um die Form dynamisch anpassen zu können. Leider gibt es noch keine Materialien, die den Bedingungen, die in einem solchen Triebwerk herrschen, lange genug widerstehen können.

Aber, wenn die Chinesen eine Lösung dafür gefunden haben werden wir das früher oder später auch herausfinden.


Und hier ein kleines Video über einen Testflug:


Ye

Freitag, 9. Oktober 2015

"Nanobots" update, Parallelwelten - und ein Katzenbild



© Roy O‘Finnigan


Ich bin wieder da mit frischem Schwung und neuen Ideen.

Vor ein paar Monaten bin ich mit meiner Geschichte mit dem Arbeitstitel „Nanobots“ stecken geblieben. Mein Buch war fertig und irgendwie doch nicht. Ich hatte und habe noch immer das Gefühl, dass etwas Entscheidendes fehlt. Nur was? Das war die große Frage.

Die Handlung ist irgendwie nicht zwingend. Auch die die Pro- und Antagonisten entwickeln sich nicht so wie ich das gerne hätte.

Deshalb habe ich mein Buch einigen Testlesern gegeben und um Feedback gebeten. Gleichzeitig habe ich mir eine Auszeit gegönnt. Zusammen mit meinem Urlaub habe ich diese genutzt, um Abstand zu meinem Buch zu bekommen.

Auf Basis des Feedbacks der Testleser und mit der Hilfe meines Lektors und E-Book Publishers Thomas Hoffmann komme ich langsam dahinter, was meiner Geschichte fehlt und wie ich die Probleme beheben kann.

Herzlichen Dank schon mal vorab an die Testleser, die mir bereits mit Lob, Kritik und Anregungen geholfen haben. Diese Phase ist noch nicht ganz abgeschlossen, da ich noch auf weiteres Feedback hoffe.

Eins ist schon jetzt klar. Ohne größere Änderungen wird es nicht gehen. Das heißt es wird noch eine Weile dauern, bis ich mit meinem Buch fertig bin. Wie lange weiß ich noch nicht aber dieses Jahr wird es nichts mehr werden.

Ich muss ja auch nebenbei auch noch Geld verdienen. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Digitalisierung der Welt und machen gute Fortschritte. Das heißt viel Arbeit für mich und weniger Zeit zum Schreiben.


Parallelwelten



Aber parallel dazu reift gerade eine neue Geschichte heran mit der ich plane bei einem Schreibwettbewerb teilzunehmen. Ich möchte noch nicht zu viel verraten aber es geht um Parallelwelten, einen vermeintlich absolut sicheren Tresor und einer jungen Wissenschaftlerin, die ihn aus Versehen knackt.

Genau genommen taucht sie plötzlich darin auf. Dummerweise gerade zu dem Zeitpunkt als eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Spezialisten versucht den Safe zu öffnen.

Kein Wunder, dass die professionellen Gelschranköffner wissen möchten wie sie hineingekommen ist. Und nicht nur die. Auch Silena wüsste das sehr gerne. Leider kann sie sich an nichts mehr erinnern. In den Händen einer Bande Panzerknacker, die weder Skrupel noch Mangel an Methoden kennen Menschen zum Reden zu bringen, ist das eine ganz schlechte Ausgangsposition.

Wie es weitergeht? Das möchtet ihr wohl gerne wissen. Ich auch! Geduld bitte. Noch ist die Geschichte in Entwicklung.


Zum Schluss poste ich auch mal ein Katzenbild.



© Roy O‘Finnigan



Das ist ein Luwak. Sein Job ist Kaffeebohnen zu fressen, zu verdauen und wieder auszuscheiden. Das machen sie den ganzen Tag. Sonst nichts.

Die gesch*** Bohnen werden geröstet und zu Kaffee verarbeitet. (Wer kommt eigentlich aus so eine Idee???). Das ist der teuerste Kaffee der Welt. Ich habe ihn probiert. Er schmeckt nicht so bitter wie normaler. Dafür etwas säuerlich. Ist okay aber den Preis, den man dafür bei uns bezahlen muss ist er definitiv nicht wert.

Außerdem tun mir die Luwaks leid. Die haben sicher was Besseres verdient als den ganzen Tag eingesperrt zu sein und Kaffeekirschen essen zu müssen.



© Roy O‘Finnigan



Na, wer errät wo das ist?



© Roy O‘Finnigan




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