Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Sonntag, 21. Februar 2016

Das Digital Manifest




© Mr1805 | Dreamstime.com -
Human Evolution Photo




Wer meint Privatsphäre ist egal nur weil er nichts zu verbergen hat kann genauso behaupten Meinungsfreiheit ist egal weil er gerade nichts zu sagen hat.
(Edward Snowden)


Eine Revolution ist im Gange und kaum einer merkt es. 

Es ist eine Revolution mit so gewaltigen Auswirkungen, dass nichts mehr so sein wird wie wir es kennen. Kein Bereich des täglichen Lebens wird davon verschont bleiben und auch kein Mensch. Unser Leben, Arbeitsabläufe und Lebensprozesse werden komplett umgekrempelt. 

Wovon ich spreche?

Von der digitalen Revolution. 


Sie schreitet mit eine kaum vorstellbaren Tempo voran. Jedes Jahr verdoppelt sich die Menge an Daten, die wir produzieren und derzeit wird die physikalische Welt mit einer Rate von 6 Milliarden Objekten pro Jahr digitalisiert. Das heißt jedes Jahr kommen 6 Milliarden Gegenstände hinzu, die eine digitale Geschichte bekommen. Lückenlos, von der Entstehung, über deren Gebrauch und noch weit über die Entsorgung hinaus.

Gegen Ende 2016 wird die Rate voraussichtlich bei 8 Milliarden Gegenstände pro Jahr liegen. Aber die Digitalisierung wird da natürlich nicht Halt machen. Längst hat sie den Menschen erfasst und ist nun auch dabei die Gesellschaft in Beschlag zu nehmen.

Alles, was wir tun wird gespeichert und in Echtzeit digitalisiert. Und was heute davon noch nicht betroffen ist wird es in Kürze sein. Es gibt einfach zu viele, die Interesse an unseren Daten haben. Geheimdienste, Staatliche Überwachung, Medien, Unternehmen, Soziale Netzwerke und Privatleute. Habe ich jemanden vergessen? Bestimmt.

Das dumme daran ist, dass wir nicht wissen wer was gerade mit unseren Daten macht.
Die Suchmaschinen beantworten pro Minute hunderttausende von Suchanfragen. Sie wissen was wir wissen wollen und was uns beschäftigt. Und bald werden sie in der Lage sein uns Antworten auf Fragen zu geben, die wir noch gar nicht gestellt haben. Ja, die wir in Gedanken noch nicht einmal formuliert haben.

Siehe „Google Context Guided Precognition“. Mit dieser Technologie versucht die Suchmaschine Antworten auf Fragen zu finden, denen sich der Nutzer noch gar nicht bewusst ist.

Hier ein Beispiel:
Amazon weiß ob die Frau schwanger ist, manchmal noch bevor sie es selbst weiß. Allein von dem was sie bei Amazon wie lange anschaut. Und wenn Amazon es nicht weiß dann Google. 




Und wenn das Fitness Armband schon so schlau ist, dann kann sich jeder selbst ausmalen was die Geheimdienste und Regierungen im Zuge der Totalüberwachung über uns jetzt schon wissen. Zumindest, wenn sie ihre Daten danach auswerten. Angeblich tun sie das ja nicht. Aber wer weiß schon, was sie in fünf oder zehn Jahren interessiert. 
Jedenfalls …

Das wird Folgen haben. 


Wie schlimm wird es kommen und was können wir tun?

Oder wird es vielleicht gar nicht so dystopisch und uns steht eine wunderbare Utopie bevor?




Egal was wir tun. Es lässt sich nicht mehr aufhalten. Noch haben wir wenigstens eine Chance die Zukunft zu gestalten. Zumindest hoffe ich das. 

Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß, dass ich das schon öfter gesagt habe. Wenn wir aber weiterhin die geistige Führung bei Politikern lassen für die das Internet im Jahre 2016 immer noch Neuland ist, werden wir unweigerlich in einen Abgrund fallen.

Ich habe auf meinem Blog mit Posts zu verschiedenen Aspekten immer wieder auf die Folgen der unkontrollierten Digitalisierung hingewiesen. Wer meinen Blog regelmäßig liest weiß das. Es wird nun Zeit dies nun in einer digitalen Grundsatzerklärung zusammenzufassen. 

Einem Manifest


Daran arbeite ich schon länger. Interessant ist, dass auch andere das ähnlich sehen. So ein digitales Manifest wurde kürzlich auf Spektrumder Wissenschaft veröffentlicht






Inhaltlich deckt es sich sehr mit meinen eigenen Vorstellungen. Ich möchte mich allerdings dem nicht einfach nur anschließen sondern meinen eigenen Ideen und Gedanken dazu zum Ausdruck bringen.

Wie dem auch sei, ich hege die Hoffnung, dass es von möglichst vielen Menschen gelesen und weitergeben wird. Wenn ihr wollt könnt ihr das gerne teilen. Was daraus werden wird weiß ich noch nicht.

Mal sehen...

Vielleicht fühlt sich ja der Eine oder Andere angesprochen etwas zu tun.

Das digital Manifest

Von Roy O’Finnigan


  • Warum brauchen wir jetzt ein Digitales Manifest?
  • Warum sind Freiheit und Demokratie in Gefahr?

    Oder:

  • Warum ist das Menschsein an sich ist bedroht?
  • Von der Automatisierung der Produktion zur Automatisierung der Gesellschaft
  • Systematische Aushöhlung des Rechtsstaates
  • Eine maschinelle Superintelligenz könnte uns regieren ohne, dass wir es merken
  • Das Volk wird zu Befehlsempfängern degradiert
  • Wie könnte die Zukunft aussehen?
  • Was müssen wir tun bzw. was können wir überhaupt noch tun?

 



Warum brauchen wir jetzt ein Digitales Manifest?

Kurz zusammengefasst aus zwei Gründen:


  • Weil die Künstliche Intelligenz (damit meine ich die Leistungsfähigkeit von Maschinen und Computern) nun ein Stadium erreicht hat, in dem sie uns gefährlich werden kann.
  • Weil wir dabei sind uns vollständig zu digitalisieren

Ich weiß aus zahlreichen Kommentaren und Diskussionen, dass das für viele immer noch unvorstellbar ist. Ich höre Argumente wie „das wird schon seit den 1960er Jahren behauptet“ und „Computer werden nie die kognitiven oder kreativen Fähigkeiten von Menschen erreichen. Oder sie werden nie so flexibel sein“.

Doch, werden sie. Die gesamte Menschheit arbeitet mit Hochdruck daran. Früher oder später wird es uns gelingen. Das ist es uns doch bis jetzt immer, egal wie hoch die technischen Herausforderungen waren, nicht wahr?

Nebenbei bemerkt: Ich finde es wirklich beeindruckend zu welchen technischen Höchstleistungen wir es bis jetzt gebracht haben. Nur bei sozialen und ethischen Herausforderungen fallen wir immer wieder auf das Niveau niederer Primaten zurück.
Nun gut. Zurück zum Thema.

Selbst angesehene Wissenschaftler warnen jetzt vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz


Übrigens, die Computer und Roboter müssen gar nicht so schlau wie ein durchschnittlicher Mensch werden. Um uns die Hälfte aller Jobs wegzunehmen reicht viel weniger künstliche Intelligenz und autonomes Verhalten. Das entsprechende Niveau werden wir bereits in wenigen Jahren erreicht haben.

Nur ein Beispiel: Ein autonom fahrendes Auto kann ca. 20 Stunden pro Tag als Taxi arbeiten. Schön für den Besitzer aber was wird aus all den Taxifahrern?
Sie sind kein Taxifahrer? Freuen Sie sich nicht zu früh. All die Routine Bürojobs macht in Zukunft ein Computer. Schneller, zuverlässiger und billiger. Vor allem alles, was auf Excel basiert.


Siehe zum Beispiel:

Künstliche Intelligenz:So schlau wie eine Frau?
Computer können Jobs von 4,4 Millionen Deutschen übernehmen

 

Aber es geht nicht nur um Arbeitsplätze. Es geht um die Freiheit an sich. Wie schon Willi Brandt sagte:

„Wo Freiheit nicht beizeiten verteidigt wird,
ist sie nur noch um den Preis schrecklich großer Opfer zurückzugewinnen.
Hierin liegt die Lehre des (letzten) Jahrhunderts!“

Und es geht um Aufklärung des Menschen aus seiner digitalen Unmündigkeit:

„Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ In den folgenden zwei Sätzen werden diese Begriffe erläutert. Unmündigkeit sei das „Unvermögen sich seines Verstandes ohne die Leitung eines anderen zu bedienen"

Fortsetzung im nächsten Post...


 

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