Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Dienstag, 19. Januar 2021

Laserschwert selber bauen?

 

ID 66029673 © Ljupco | Dreamstime.com

 

Jeder Held braucht eine Waffe. Nicht irgendeine. Nein, er braucht eine ganz Besondere.
Was wäre Artus ohne Excalibur, Zeus ohne Blitze, Winnetou ohne Silberbüchse und Thor ohne seinen Hammer Mjöllnir?

Und was wäre Luke Skywalker ohne Laserschwert?

Nichts. Genau!

Also, soe ein Teil muss her. Ich habe gleich mal bei Amazon nachgeschaut, aber da haben sie nur Kinderspielzeug. Echte Helden brauchen aber echte Waffen. Nun gut, wenn Amazon nichts hergibt, dann muss man sich halt selbst eines bauen.

Viele Versuche sind schon unternommen worden, aber bis jetzt ist es noch keinem gelungen. Nun gut, das mag daran liegen, dass man ein Jedi sein muss, um ein Laserschwert bauen zu können. Hmmm, man kann es trotzdem einmal versuchen. Vielleicht wird man dadurch ja zum Jedi? Wer weiß.

Ich jedenfalls, habe gleich, nachdem ich zum ersten Mal Star Wars gesehen habe, mit meinen Überlegungen dazu begonnen. Meine erste Idee war einen leistungsfähigen Laser zu verwenden. Sowas gab es damals aber noch nicht. Mit heutigen Lasern kann man immerhin schon Cruise Missiles und Raketen abschießen. Aber auch die sind nichts für die Hosentasche.

Später jedenfalls kamen Laserpointer auf. Einige der Modelle haben tatsächlich wie ein Laserschwert ausgesehen. Die Dinger haben aber einen entscheidenden Nachteil. Der Laserstrahl hat eine starke Tendenz in die Ferne zu schweifen. Das ist für den Nahkampf ungünstig. Zu leicht können Unbeteiligte aus Versehen zerstückelt werden. Und der Einsatz in Raumschiffen ist generell fragwürdig, da bei jedem Streich auch gleich noch ein Stück aus der Bordwand herausgesäbelt wird.

Ich habe hin- und herüberlegt, aber mir ist nichts eingefallen, wie man den Laserstrahl dazu überreden könnte nach ca. einem Meter umzukehren. Außer einem Spiegel natürlich. Aber Lukes Laserschwert hatte definitiv keinen Spiegel. Außerdem wäre der bestimmt gleich beim ersten Kontakt mit Darth Vaders Lichtsäbel zerbrochen. Also, der Spiegel ist vielleicht gut für die Hexe aus »Schneewittchen und die 7 Zwerge« aber nichts, um damit die Welt zu retten.

Okay, was für Alternativen gibt’s?

Nun, da wäre die Möglichkeit einen Metallstab so aufzuheizen, dass er weiß glüht. Das geht tatsächlich. Das muss aber ein Metall sein, das solche Temperaturen aushält. Immerhin reden wir hier von ca. 1500°C. Wolfram zum Beispiel verträgt das. Wer von dem Metall noch nichts gehört hat, das ist das Material, aus dem die Glühdrähte von Glühbirnen sind. Daran hat sich seit Edison nichts geändert, bis die EU den Verkauf und Betrieb von dem Teufelszeug verboten hat. Aber von Lichtschwertern haben sie nichts gesagt. Der Macht sei Dank!
Wie man das zum Glühen bringt, fragt ihr? Ach so ja, ganz einfach: Man jagt viel Strom durch.

Die Jungs vom Hacksmith Studio haben das tatsächlich hingekriegt:  



Gut, das sieht schon sehr realistisch aus, aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht. Die Jedis bei Star Wars laufen ja auch nicht mit Wolframstabschwertern herum, sondern mit einem cool designten Griff, der auf Knopfdruck den heißen Teil ausfährt.

Also neue Ideen müssen her. Zum Beispiel Plasma. Plasma kennt jeder, der schon einmal einen Blitz gesehen hat. Das sind elektrisch geladene Teilchen, die auf hohe Geschwindigkeit beschleunigt werden. So ein Plasma ist extrem heiß und durchtrennt mühelos Haut, Knochen, Tresorwände, spaltet Bäume und, wenn es sein muss, auch Stein.

Die Hacksmith Padawane benutzen eine Mischung aus Sauerstoff und Propan für ihr »Plasma«. Das sieht schon ziemlich realistisch aus. Mit Griff und Rucksack für die Gasflaschen im Steampunk-Stil könnte es sogar direkt aus einem Star-Wars-Comic stammen. Das Schwert fährt jedenfalls absolut realistisch aus und erreicht Temperaturen von bis zu 2200 Grad Celsius. Damit lässt sich was anfangen.


 

Aber für den Jedi-Status muss jetzt noch das Problem gelöst werden, dass der Strahl nicht wirklich fest ist. Wie soll man damit einen Schwertkampf durchführen?


Dafür hätte ich eine Lösung: Man muss echtes Plasma aus geladenen Teilchen erzeugen. Wenn die dann alle die gleiche Ladung haben, prallen die Schwerter aneinander ab genau so, wie in den Star Wars Filmen. Genial, nicht?

Eben.

Allerdings ist da noch ein kleines Problem. Für so einen massiven Strom aus geladenen Teilchen, den man dafür bräuchte, benötigt man einen Teilchenbeschleuniger. Einen richtig guten. Ich meine so einen, wie sie ihn beim CERN haben. Ihr wisst schon. Das ist die riesige Röhrenmaschine tief unter der Erde bei Genf, mit der sie das Higgs-Boson gefunden haben. Das hatte sich da anscheinend da unten im Tunnel versteckt. ;-)

So was kann man auch selber bauen. Die Miniaturisierung schreitet so rasant voran, so dass man das mit etwas Geduld, Fingerspitzengefühl und 3-D Drucken schon hinkriegt. Immerhin gibt’s jetzt ja auch schon seit einiger Zeit Tiny-Homes, Nanotechnologie und Handys in der Armbanduhr.
Das ist also nicht das Problem. Nein, es ist die Energieversorgung! Beim CERN haben sie dafür ein eigenes Kraftwerk. Das ist allerdings nicht portabel und hergeben wollen die es auch nicht. Okay, können sie behalten. Wir brauchen sowieso was Kleineres und Leichteres. Also Kyberkristalle zum Beispiel.

Wenn ihr aber jetzt glaubt ich wäre auf der Suche nach solchen Kristallen habt ihr euch geirrt. Ich habe schließlich nicht die Zeit, die ganze Galaxis danach abzuklappern. Und auch nicht die Geduld, wie die Jungs auf Oak Island, die mittlerweile seit 270 Jahren (in mehreren Generationen) nach dem Schatz dort suchen. Nein, es gibt ja noch andere Alternativen: Als da wären zum einen Mini Schwarze Löcher oder kalte Fusion oder – Halt, das wird nicht verraten!




 





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