Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

Diesen Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Evolution 5.0 - Mutation werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Evolution 5.0 - Mutation werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Die Zukunft ist voller Magie – freuen wir uns darauf!

Illustration 39734767 © Alexander Rokhmistrov - Dreamstime.com



Uns steht eine magische Zukunft bevor. Gar wunderbar wird es werden und alles wird wie von selbst gehen.
Das glaubt ihr nicht? Soso. Ihr zweifelt also und das obwohl so viele von uns die Magie heute schon so beiläufig benutzen, dass sie bereits zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden ist.
Wir rufen „Alexa, bestell doch mal zwei Karten für das Konzert am Wochenende“, oder „Siri, ich möchte „Wind of Change“ hören“ und schon werden unsere Wünsche erfüllt. Wir fragen „wie wird das Wetter morgen?“, und das Echo vom Lautsprecher gibt uns die gewünschte Antwort. Alles wie von Zauberhand.

Wie bitte? Das sei kein Hexenwerk sagt ihr. Das ist doch alles nur eine Frage von Technologie – in diesem Fall geschicktes Zusammenspiel von Software, Hardware und Internet.
Da habt ihr recht. Aber es ist auch eine Frage der Perspektive. Vieles, was uns heute selbstverständlich erscheint, war vor 20, 50 oder 100 Jahren unvorstellbar. Müssen wir verstehen, wie das funktioniert? Eher nicht. Dann wärs ja keine Magie mehr, oder?

Videotelefonie? –  gabs früher nur mit Zauberspiegeln.
Virtual Reality? – um ins Wunderland zu gelangen musste man sich schon einen Hasenbau hinabstürzen.
Essen, das vom Himmel fällt? – die Drohne macht‘s möglich.

In ein paar Jahren könnte unser Alltag so aussehen:

Ihr wollt aufstehen aber euer persönlicher Assistent rät euch liegenzubleiben. Ihr fragt, was das soll. Schließlich müsst ihr ja zur Arbeit. Er erklärt euch, dass eine Erkältung droht. In diesem virulenten Zustand sollt ihr lieber nicht ins Büro und möglicherweise die Kollegen- und Kolleginnen anstecken. Außerdem dient es nicht der Gesundheit.

Ihr braucht nicht einmal mehr zum Arzt gehen. Dr. Cyber hat euch bereits krankgeschrieben und dem Arbeitgeber Bescheid gegeben. Der hat schon alles geregelt. Die Aufgaben an eine Vertretung abgewälzt und den anstehenden Termin verschoben.
Ist das Hellsehen? Irgendwie schon. Na gut, Kameras haben unseren Herzschlag gecheckt, Blutdruck und Körpertemperatur, gemessen und unser Verhalten analysiert. Dass heute die Erkältung durchbricht, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Das System ist sich dessen jedenfalls sicher.

Wenn dann ein paar Tage später die Erkältung vorüber ist, weiß das Auto nicht nur wo es hingeht, sondern fährt auch von selbst. Zumindest, wenn ihr es lässt. Und das ist ein echtes Wunder. Okay, fast. Da steckt harte Arbeit dahinter. Was wohl ein alter Cowboy zu Zeiten Henry Fords darüber denken würde? Hmm, vielleicht würde er sich gar nicht so sehr wundern. Schließlich findet sein Pferd ja auch von alleine nach Hause. Aber meine Mama, die hält selbstfahrende Autos für Zauberei.

Ob wir in Zukunft überhaupt mit dem Auto fahren ist natürlich eine ganz andere Frage. Es kommt darauf on ob wir uns das leisten können oder wollen. Denn das magische System wird uns nicht nur mit finanziellen Anreizen drängen öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Die Meisten finden das eh‘ schon viel umweltfreundlicher und nachhaltiger. Der hypnotische Blick und der Sirenengesang aus dem Smartphone fallen also auf fruchtbaren Boden.

Wozu Widerstand leisten? Busse, Bahnen und Co. werden optimal aufeinander abgestimmt sein und wir kommen entspannt und gut gelaunt ans Ziel. Hört sich unvorstellbar an, nicht wahr? Ist es auch – für Menschen. Doch tieflernende künstliche Intelligenz ist zu Dingen in der Lage, von denen kann der Homo sapiens heute nur träumen. Das Wunder vollbringt die KI. Für uns ist es dann Magie …

Auch sonst läuft alles wie am Schnürchen. Wie durch Zauberhand erledigen Roboter und künstlich intelligente Algorithmen unsere Arbeit. Die Meiste zumindest. Damit uns nicht langweilig wird, lassen sie die interessanten Aufgaben für uns übrig. Was jeder Einzelne gerne mag wissen sie natürlich.
Wenn wir dann abends heimkommen haben die Heinzelmännchen – äh ich meine den Haushaltsroboter, gewaschen, gespült, gebügelt und die Wohnung auf Hochglanz poliert. Sobald wir am Esstisch Platz genommen haben serviert er unser Lieblingsessen. Das Tischlein deckt sich wie im Märchen.

Bestimmt geschieht dann auch noch ein anderes Mysterium und der Flughafen in Berlin wird endlich fertig. Ihr findet, ich übertreibe? Kein bisschen. Ich habe grenzenloses Vertrauen in die Technolo - … äh Magie.

P. S. In meinem Buch „Evolution 5.0“ geht es auch darum, wie die Magie in unsere Welt kommt und wie man allein mit Gedanken Dinge verändern kann. Es funktioniert etwas anders als unsere derzeitige Technologie. Eher so wie - … ach lasst euch doch überraschen. Das Buch gibt’s als Taschenbuch oder eBook zum Beispiel bei Amazon:

Oder hier, wenn ihr ein anderes Format bzw. andere Quelle bevorzugt

© Roy O'Finnigan

Freitag, 30. Juni 2017

Update zu "Evolution 5.0 - Mutation"


© Denis Belitskiy | ID 85343103


Etwas ist anders. Seltsam und unerwartet.
Ich bin mit meinem Buch fertig. Naja, nicht wirklich. Es ist bei meinem Lektor (www.publi4all.de).

Jetzt sitze ich da mit gemischten Gefühlen. Eigentlich sollte ich vor Freude aus dem Häuschen sein. Das Gefühl will sich aber nicht einstellen. Ich bin gespannt, mit welchem Feedback er zurückkommt und wie viel ich dann noch überarbeiten muss.

Außerdem geht mir irgendwie etwas ab. Über die Jahre hatte ich mich daran gewöhnt jeden Abend von halb Elf bis Zwölf zu schreiben. Naja, nicht nur Schreiben. Ein ordentlicher Batzen Zeit geht ja jedes Mal für die Pflege meiner sozialen Medien drauf. Bei mir sind das hauptsächlich twittern, bloggen und facebooken.

Die letzten zwei Jahre habe ich weniger geschrieben und dafür mehr überarbeitet. Das war oft frustrierend aber dringend notwendig, da meine Geschichte nicht rund war. Dementsprechend war das Feedback von meinen Testlersern und meines Lektors.

In meiner Unerfahrenheit hatte ich zu wenig geplottet. Ich hätte die Story besser planen sollen. Na gut, ich habe daraus gelernt. Beim zweiten Band wird alles besser.

Dazu kam, dass mich die Technologie einholte. Einige der Dinge im Bereich der virtuellen Realität wurden schneller real, als ich dachte. Mittlerweile sind meine Themen sogar bei der Bildzeitung angekommen. Das heißt, künstliche Intelligenz und virtuelle Realität sind Mainstream!
Elon Musk, der Gründer von Tesla und SpaceX will die dafür notwendige Gehirn – Computer - also Wetware zu Hardware- Schnittstelle entwickeln.

Designerkinder

Was noch nicht im Mainstream angekommen ist sind Designerkinder. Da hat es sich wohl bei der Bildzeitung noch nicht rumgesprochen, dass mit der Genschere CRISPR-Cas9 ein perfektes Werkzeug zur Verfügung steht, mit dem sich Gene maß genau zuschneiden lassen.
Aber wenn man weiß, was damit heute schon alles gemacht wird, ist das nur noch eine Frage der Zeit.
Oh, ich sehe, ich fange schon wieder an mich zu verzetteln. Sorry, zurück zu meinem Buch. Wo war ich?

Achja, schreibtechnisch gab es auch eine Menge zu lernen. Da hat mir mein Lektor sehr viel geholfen. Mein Schreibwerkzeug „Papyrus Autor“ ist auch eine große Hilfe. Das Programm streicht konsequent jedes Adjektiv durch. Aber, dass es mir auch Verbfaulheit vorwirft, finde ich eine Frechheit!

Was ich auch gelernt habe, ist, wie mühsam Überarbeiten ist. Manchmal schaffte ich nicht mehr als einen oder zwei Sätze pro Abend. Ich grübelte stundenlang über einer einzigen Formulierung.

Interessiert um was es geht? Ja?

Hier ist der (vorläufige) Klappentext für "Evolution 5.0 - Mutation":


2052, die Evolution steht vor dem Scheideweg. Wie geht es mit den Menschen weiter?

Für Sam ist die Sache klar: Im Cyberspace!
Befreit von den allgegenwärtigen Einschränkungen eines irdischen Körpers auf einer überbevölkerten Erde winken dort unendliche Freiheiten. Doch die dafür notwendige Schnittstelle zwischen dem Gehirn und Computern gilt es erst noch zu erfinden.
Eine Aufgabe, wie geschaffen für Sam. Zumal ihm das nebenbei seine Ex-Freundin zurückbringen wird - glaubt er.
Doch es kommt anders. Seine Erfindung ruft mächtige Interessenten auf den Plan, die seine Technologie für ihre Zwecke nutzen möchten. Ausgestattet mit der Supernaivität eines Megagenies schlägt er sämtliche Warnungen in den Wind. So richtig wacht er erst auf, als ein Krieg ums Internet ausbricht, der droht seinem Lebenswerk die Existenzgrundlage zu entziehen.

Na, neugierig geworden wie’s weitergeht? Keine Sorge, ich werde demnächst die ersten paar Kapitel hier veröffentlichen.



Wie geht es jetzt weiter?

Wie gesagt, das Manuskript ist bei meinem Lektor und ich muss mich jetzt um ein Cover kümmern und die Vermarktungsmaschine anschmeißen.

Doch vorher möchte ich etwas über mich erzählen. Die Meisten von euch wissen bereits, dass ich ein Pseudonym benutze. Ich könnte jetzt natürlich eine Geschichte für den Autor Roy O’Finnigan erfinden.
Andererseits war bei mir in den letzten Jahren so viel los, dass meine Story auch nicht gerade langweilig ist.

Ich begann mit meinem Buch vor ungefähr fünf Jahren. Damals hatte ich mich gerade selbständig gemacht. Nicht ganz freiwillig, da meine frühere Firma mich nicht mehr wollte. Das selbständig sein klappte nicht so gut. Innerhalb von 3 Jahren habe ich zwei Versuche gestartet. Dann ging mir langsam das Geld aus und ich musste mich neu erfinden.
Ich wollte unbedingt raus aus meinem alten Jobumfeld und etwas Neues machen. Da kam mir die Stellenanzeige einer kleinen amerikanischen Firma an der Westküste gerade recht. Sie suchten jemanden für Deutschland, der ihnen dabei hilft die Welt zu digitalisieren. Genau das Richtige für mich, dachte ich mir.
Die Bewerbung war der Aufgabe angemessen und alles lief elektronisch über LinkedIn.
Ich wollte den Job unbedingt haben. Deshalb habe ich mit der Hilfe von guten Freunden meinen Lebenslauf so getuned, dass er perfekt passte. Ich musste dabei nicht mal schwindeln. Ich habe nur Wesentliches hervorgehoben und unwichtiges weggelassen :-)

Offenbar hat das bei meinem zukünftigen Boss gewirkt. Nach ein paar Telefoninterviews wurde ich dann für zwei Tage nach Seattle eingeladen für weitere Interviews. Ich dachte mir egal, wie das ausgeht, den kostenlosen Trip an die Westküste nehme ich auf jeden Fall mit.
Nun, ihr könnt euch ja denken, wie’s ausging. Die Bewerbungsgespräche liefen gut und zwei Wochen später bekam ich ein Jobangebot, das ich dann annahm :-)

Seitdem sorgen meine Kollegen, unsere Partner und Kunden (ich mach das natürlich nicht alles alleine) dafür, dass in diesem Jahr circa acht Milliarden Alltagsgegenstände eine digitale Existenz bekommen. Das mag sich viel anhören, wenn man aber bedenkt, dass im Jahr mehrere hundert Milliarden Gegenstände produziert werden, kann man sich gut vorstellen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.
Jedenfalls solltet ihr euch den Begriff „RAIN RFID“ gut merken. Die Technologie wird die Welt so umfassend durchdringen wie – ja genau. Wie Regen! Und glaubt mir, trockene Wüsten wird es damit nicht geben.

Was ist sonst noch so passiert? Ach ja, meine Frau hat sich letztes Jahr von mir getrennt und mein Vater ist gestorben. Wie das Leben so spielt, lernte ich bei seiner Beerdigung dann meine neue Freundin kennen. Für einen kurzen Moment dachte ich schon, dass jetzt etwas Ruhe einkehrt. Bis dann im Januar dieses Jahres die Kündigung meiner Wohnung wegen Eigenbedarf kam.
Ausgerechnet jetzt wo im Großraum München kaum Wohnung zu finden sind. Nach langer Suche beschloss ich mir eine Wohnung zu kaufen. Allerdings nicht sofort. Deshalb habe ich eine Zwischenlösung gesucht und nun auch gefunden. Im Juli werde ich in den Münchner Südosten ziehen.
Vor Kurzem hatte ich auch noch eine Ohrenoperation wegen meinen Exostosen. Wer mich kennt weiß, dass ich gerne windsurfe. Wegen der Gehörgangsverengung war aber in den letzten Monaten mein rechtes Ohr ständig verstopft und entzündet. In einer zweistündigen OP unter dem Mikroskop hat der Arzt dann den Gehörgang wieder „aufgebohrt“. Zum Glück ist alles gut verlaufen und ab August darf ich auch wieder Windsurfen. Juhu!

Früher geht’s eh nicht, da im Juli entweder auf Geschäftsreise bin oder mit packen, ausmisten, umziehen, auspacken und Wohnung einrichten beschäftigt bin.

Eine Sache möchte ich aber hiermit im Voraus ankündigen. Ich wurde von Naomi Isaacs zu ihrer Vortragsreihe „Passion Talks“ eingeladen. Am 31. Juli werde ich im MultiVersum, Milchstr. 4 (hinterm Gasteig) in München meine ganz persönliche Sicht zum Thema Reisen darstellen.
Wie ihr euch bestimmt schon denken könnt geht es bei mir da hauptsächlich um die Themen Zeitreisen, Beamen und reisen mit Überlichtgeschwindigkeit.

Hier noch ein kleines Video zur Einstimmung. Unsere Erde macht ja auch eine Reise durchs Weltall. Dabei folgt sie der Sonne, die um die Milchstraße kreist. Das ganze sieht dann so aus:



Virtual Space Composition

Virtual Space Composition
© Agsandrew | Dreamstime.com