Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Montag, 7. September 2020

Fortschritte bei der Gehirn-Computer-Schnittstelle

 

ID 194719202 © Aleksandrasova | Dreamstime.com


Die Zukunft ist das, was auf uns zukommt. Manchmal kommt sie rasend schnell, manchmal schneckenlangsam. Bisweilen herbeigesehnt und gelegentlich unerwünscht. Nun scheint wieder etwas einen Schritt näher zu kommen, wovor sich viele Menschen fürchten. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, da die Gehirn-Computer Schnittstelle das zentrale Thema in meinem Buch »Evolution 5.0« ist. Durch viele Gespräche mit Interessierten habe ich festgestellt, dass allein schon der Gedanke sein Gehirn mit einem Computer zu verbinden, die Menschen eher erschreckt.


Wo es doch an sich ein faszinierender Gedanke ist, sich all der Fähigkeiten einer Rechenmaschine bedienen zu können ohne den lästigen Umweg über Tastatur, Lautsprecher und Monitor. Wäre es nicht fantastisch, unsere Erinnerungen für immer abspeichern zu können? Natürlich nur die Guten. Nichts würde mehr in Vergessenheit geraten und das Wissen der Welt läge gleich direkt an unseren Synapsen an und nicht nur wie bei Microsoft an Fingerspitzen, von wo es zum Gehirn noch ein langer und mühsamer Weg ist.
Ach, wie viel effizienter könnten wir doch arbeiten und intensiver erleben, wenn wir uns der schier unendlichen Wissensflut des Internets bedienen könnten. 


Und schließlich könnten wir in virtuelle Welten eintauchen und sie so lebensecht empfinden, als seien sie real. Wir könnten nicht nur sehen und hören sondern auch riechen, fühlen und schmecken. Vor ein paar Jahren hat das noch keiner ernst genommen, als ich darüber geschwärmt habe. Aber in Zeiten von Covid-19 hat sich das geändert. Wer jetzt Urlaub in der Karibik oder Hawaii machen möchte, hat schlechte Karten. Es sei denn er hätte Sams Brainbots.
Und all die Beschränkungen der harten, kalten realen Welt wären mit einem Schlag Geschichte. Jeder könnte in seinem Traumhaus im Paradies wohnen und sich auch sonst jeden Wunsch, sei er noch so exotisch, erfüllen.


Nun, soweit sind wir noch lange nicht. Vorerst müssen wir uns mit Elons Neurochip zufriedengeben. Elon wer? Muss man den kennen?
Schon, ja unbedingt. Das ist der Typ, der PayPal erfunden hat und jetzt ziemlich erfolgreich Elektroautos baut (Tesla), nebenbei die Überschallrohrpost Hyperloop entwickelt, mit der er Menschen verschicken möchte oder mit seinem Raumschiff SpaceX auf den Mars verfrachtet. 


Genau der Elon Musk. Der hat nun mit Neuralink ein neues Hobby:  Die Entwicklung eines Chips, mit dem man das Gehirn direkt mit einem Computer verbinden kann.
Die Idee ist nicht neu. Da hat er sich - sagen wir mal - von mir inspirieren lassen. Leider fehlten mir damals die Mittel so, dass ich meine Idee zwar in meinen Geschichten weiterentwickeln aber nicht, so wie Elon, in der wirklichen Welt realisieren konnte.
Nun gut, so ist das halt. Allerdings hat er bei seinem Projekt einen wesentlichen Aspekt übersehen, die meiner Protagonistin Vilca sofort aufgefallen ist:


»Worüber wolltest du mit mir sprechen?«, fragt Vilca.
»Von meiner Idee mit Hilfe von Nanobots das Gehirn direkt mit der Cyberwelt zu verbinden«, antwortet Sam.

Vilca runzelt die Stirn.


»Wie sollen denn die Nanobots ins Gehirn kommen? Indem die Schädeldecke aufgeschnitten wird? Danke, aber nein danke. Mit mir nicht.«

Wie ihr seht hat Vilca sofort erkannt, dass die Idee sich so ein Stück Silizium mit vielen Drähten dran ins Gehirn implantieren zu lassen wenig attraktiv ist. Außerdem ist man bei dieser Lösung auf die Anzahl der Drähte limitiert. Man kann nur so viele Neuronen anschließen, wie man Drähte hat. Aber egal wie viele Drähte man an so einen Chip anschließt, man wird nie genügend Neuronen erfassen können, um den Zustand des Gehirns als Ganzes zu erfassen. Und dann ist da noch das Problem mit der Batterie. Soll die etwa auch noch ins Gehirn verpflanzt werden? Gut, mag ja sein, dass bei manchen im Kopf so viel Hohlraum ist, dass das geht. Aber das sind Einzelfälle. 

So soll der Neuralink-Chip aussehen. © Screenshot/​Youtube.com

 


Deshalb denke ich, dass das mit einer Chiplösung nie funktionieren wird. Ja gut, vielleicht als Hirnschrittmacher oder um eine Armprothese zu steuern. Aber auch mein Protagonist Sam, der Erfinder der Brainbots, ist mit mir einer Meinung:


»Aber das ist es ja gerade«, beeilt Sam sich die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu bringen, »meine Lösung kommt ohne einen operativen Eingriff aus. Die Nanobots werden ins Blut gespritzt, wandern zum Gehirn und verbinden sich dort mit den Neuronen. So können Signale mit einem Computer ausgetauscht werden, Basis für die Simulation von Empfindungen und Körperfunktionen.«

 
Gut, auch die Idee die Verbindung aus dem Gehirn heraus per Funk zu machen hat er von mir geklaut. Trotzdem wird auch Elon Musk früher oder später erkennen, dass dieser Weg eine Sackgasse ist. Um Zeit und Geld zu sparen, könnte er – wie Sam – mit der jetzt verfügbaren Technologie einen Brainfield Modulator bauen, mit dem man den elektromagnetischen Zustand des ganzen Gehirns dreidimensional mit höchster Genauigkeit erfassen, auswerten und punktgenau stimulieren kann. Dann klappt es auch mit den virtuellen Welten und es wird ein fünfsinniges Erlebnis daraus.




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