Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Samstag, 21. Dezember 2019

Über die Buchwerdung, Rezensionen und etwas Persönliches


© liuzishan / stock.adobe.com

Na, war euch der letzte Post zu technisch?

Mir nicht. Ja, ich gebe zu, es war ziemlich tief in der Quantenphysik drin. Aber nur, um zu erklären, warum es eigentlich unvermeidlich war, dass wir im postfaktischen Zeitalter gelandet sind. Denn, wenn es schon auf Quantenebene nicht möglich ist, zu sagen was real ist und was nicht, wie soll es dann bei uns Menschen gehen? Schließlich bestehen wir aus Atomen und die gehorchen sozusagen zu drei Vierteln der Quantenphysik und zu einem Viertel der Schwerkraft. Letzteres ist übrigens das, was uns auf dem Boden der – heutzutage leider stark verdrehten - Tatsachen hält. Und das ziemlich zuverlässig. In der Quantenphysik regiert der Zufall, und was wann wo passiert ist, ja sogar ob überhaupt was passiert ist, hängt vom Betrachter ab.

Nun gut. Diesmal habe ich ein weitaus weniger technisches Thema. Ich möchte euch einen Update zu meinem Buchprojekt "Evolution 5.0 – Mutation" geben. Ich habe das Buch im Juli 2018 veröffentlicht und meine Leser bemängeln zu recht, dass die Geschichte mitten drin endet. Das ist leider so. Ich hatte vor die Fortsetzung kruz danach zu veröffentlichen. Leider sind mir in den letzten drei Jahren fünf Umzüge dazwischen gekommen. Dazu kam noch ein Jobwechsel und diverse private Veränderungen: Mein Papa ist gestorben, meine Frau und ich haben uns getrennt, mein Sohn ist ausgezogen und ich habe eine neue Liebe gefunden. Das war ein ganz schönes Auf und Ab, was mich sehr viel Zeit und Energie gekostet hat.

Immerhin habe ich auch eine gute Nachricht. Ich bin mit dem 2. Band (der hat den Untertitel "Selektion") schon ziemlich weit. Das Manuskript ist auch schon im Lektorat. Allerdings hat meine Lektorin mir auch einiges an Feedback gegeben, was erst einmal verarbeitet werden muss.

Und noch eine gute Nachricht. Mit dem 3. und letzten Teil habe ich auch schon angefangen. Der wird übrigens zum Teil in Grönland spielen. Warum ausgerechnet Grönland?, werdet ihr euch sicher fragen. Na ja, ich dachte mir, das ist ein Schauplatz, der noch nicht so abgegriffen ist. Wie viele Geschichten kennt ihr denn, die in Grönland spielen? Ich kenne keine. Außerdem spielt die letzte Phase meiner Story in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts. Klimawandelbedingt darf man davon ausgehen, dass Grönland als Lebensraum interessant wird. Dort wurde vor ca. 1000 Jahren Getreide angebaut und, wenn das Eis erst mal weg ist, dann könnte es vielleicht zur Kornkammer der Welt werden. Wer weiß. Jedenfalls bin ich davon überzeugt, dass das Land der Menschen (Kalaallit Nunaat, wie die Einheimischen ihre Heimat nennen), in den nächsten Jahrzehnten Schauplatz großer Veränderungen sein wird.

Der 3. Teil schließt jedenfalls meine Geschichte ab. Die Basis für meine Geschichte ist ja die Überlegung wie es mit der Evolution des Homo sapiens, also von uns Menschen weitergeht. Mittlerweile schreitet die Digitalisierung dermaßen rasant voran, dass unsere Erbanlagen sich womöglich nicht wie bis jetzt schnell genug an die Veränderungen anpassen können.
Die Optimisten gehen immer noch davon aus, dass die Menschheit Kontrolle über die Computer behält. Die Pessimisten befürchten, dass wir entweder von den Computern versklavt oder gleich ganz ausgerottet werden. Wahrscheinlich erst versklavt und dann ausgerottet.

Apropos versklavt: Wer von euch kommt ohne Computer / Smartphone / Tablet bzw. Internet mehr als 24 Stunden aus?
Und wer erhält seine Anweisungen bereits von einem Computer? Damit meine ich nicht nur Arbeitsanweisungen, sondern auch sogenannte "Empfehlungen" von einem digitalen Assistenten mal eine Pause einzulegen, einen Regenschirm mitzunehmen, dieses oder jenes zu lesen, kaufen, essen, Sport zu treiben, Medikamente einzunehmen, schlafen, aufstehen, navigieren, jemanden zum Geburtstag zu gratulieren etc., etc., etc.

Ich denke, dass weder das eine noch das Andere passiert. Ich denke, dass wir irgendwo dazwischen rauskommen. Meine Vision ist jedenfalls eine Symbiose zwischen Menschen und Computern. Wie das aussehen könnte, ist die Grundlage es dritten Teils.

Im ersten Teil fand die dafür notwendige Mutation statt. Im 2. Teil bewährt sie sich und übersteht die Selektion und im 3. Teil darf sie sich ausbreiten. Deshalb auch der Untertitel "Proliferation" (Weiterverbreitung).

© Roy O'Finnigan


Und noch etwas. Nach langer Überlegung habe ich mit meinem Buch ein Experiment gewagt. Ich habe für ein paar Wochen den Preis von 99 Cent auf 0 Cent gesenkt. Das ist mir sehr schwergefallen. Immerhin hat das Buch 563 Seiten und ich habe 7 Jahre daran geschrieben.
Nun gut, ich habe es getan. Das Ergebnis war – sagen wir mal - interessant. Es gab viele Downloads und ich habe endlich auch weitere Rezensionen bekommen. Die waren zwar recht gemischt aber immerhin habe ich auch brauchbares Feedback bekommen.
Die Bandbreite der Rezensionen reichte von "Matrix würdig" (5 Sterne) bis "Zu viele Fehler" (1 Stern). Mehrmals wurden die Grammatik und das Lektorat kritisiert. Wer mag, kann sich die neuesten Rezensionen gerne hier anschauen.

Hmm... Letzteres hat mir zu denken gegeben. Ich habe die Arbeit meines Lektors und meiner Korrektorin immer sehr geschätzt. Ich bin überzeugt davon, dass beide einen guten Job gemacht haben. Trotzdem habe ich auch das Gefühl, dass mein Buch was das betrifft, noch besser sein könnte. Okay, es ist mein erstes Buch und da gab es naturgemäß viel zu lernen. d.h., ich habe viele Fehler gemacht. Ich fürchte, mein Lektor konnte nicht alles wieder geradebiegen.

Ein großer Fehler, den ich zum Beispiel gemacht habe war, dass der Plot nicht detailliert genug war. Teilweise habe ich meinen Protagonisten zu viel Freiraum gelassen und ihnen erlaubt, vom ursprünglichen Handlungsgerüst abzuweichen. Das hätte ich nicht tun sollen, denn dadurch ergaben sich gewisse Probleme, die ich später nicht mehr so richtig beheben konnte. Und ich gebe zu, ich habe auch nicht immer auf meinen Lektor gehört. Manchmal musste es nach meinem Kopf gehen.
Was die Grammatik betrifft, gibt es tatsächlich ein paar Dinge, die ich bewusst falsch gemacht habe, um der Geschichte mehr Tempo zu geben. Ich weiß, dass die korrekte Formulierung zum Beispiel so lautet:

... Nüchtern betrachtet versteht sie nicht, warum sie sich das gefallen lassen hat. ...

Aber so liest es sich besser und bringt mehr Tempo in die Geschichte:

... Nüchtern betrachtet versteht sie nicht, warum sie sich das gefallen ließ.

Ein anders Problem war, dass mich die Technologieentwicklung während des Schreibens überholt hat. Plötzlich gab es Dinge bereits zu kaufen (z. B.: Virtual- und Augmented Reality Brillen), die in meiner Geschichte erst noch erfunden werden sollten. Selbst Walt Disneys hat in seinem "Lustigem Taschenbuch Nr. 515" die Titelgeschichte Augmented Realtiy gewidment!

D. h. das Basisthema meines Sci-Fi Thrillers "Evolution 5.0 - Mutation" ist nun endgültig Mainstream.
Auch die Künstliche Intelligenz hat mit Tieflernenden ("deep learning") Algorithmen einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Das hat sogar mich erstaunt obwohl ich es eigentlich besser wissen sollte, da die Digitalisierung einem Exponentialgesetz folgt. Schweren Herzens habe ich mich entschlossen die Technologiefront weiter nach vorne verschieben.

Wie dem auch sei ich habe versucht so viel wie möglich aus meinen Fehlern zu lernen. Deshalb habe ich auf dem Plot für den 3. Teil sehr viel Zeit spendiert. Der hat jetzt ein sehr striktes Konzept, von dem ich auch nicht abweichen werde. Zumindest nicht solange es keinen sehr triftigen Grund gibt. Also, ich meine es muss schon ein wichtiger Anlass sein.
Übrigens, zum Plotten kann ich "DramaQueen" wärmstens empfehlen.

Vielleicht gibt es ja demnächst hier eine kleine Kostprobe. Es lohnt sich also auf meinem Blog immer wieder mal vorbeizuschauen.

P. S. Edna Ferber hat gesagt: "Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl!"



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Freitag, 27. Februar 2015

Rezension zu "Jupiter Ascending"



(Hinweis zu den Bildern: Alle Bilder sind Standbilder aus dem offiziellen Filmtrailer von "Jupiter Ascending")            
Regie:             

Andy und Lana Wachowski.  Kennt man u. A. vom Kultfilm "Matrix"        

 
Hauptdarsteller:

Mila Kunis

Jupiter Jones
Channing Tatum
Caine Wise
Eddie Redmayne
Balem
Sean Bean

Format:
Stinger

2D und 3D 

Die Story basiert auf einer einfachen Handlung.      
  
Die hübsche Jupiter Jones verdient ihren Lebensunterhalt mit Putzen. Die Begeisterung für diese Tätigkeit hält sich allerdings in Grenzen. Wie gut, dass sie das Schicksal für Höheres vorgesehen hat. Als Reinkarnation einer Alienkönigin steht ihr das gigantische Vermögen des Hauses Abraxas zu. Darunter fällt übrigens auch die Erde.      
           
Die Abraxas handeln mit dem wertvollsten, was es im Universum gibt: Zeit. Sie züchten Menschen, um daraus ein Verjüngungsserum zu gewinnen. Dazu infizieren sie Planeten mit dem "Virus" Mensch und sorgen dafür, dass sie sich hemmungslos vermehren. Wenn die Bevölkerung eines Planeten die Tragfähigkeit übersteigt, ist er Erntereif.       
        
Verjüngungsbad mit Blick auf Jupiter

























Wie wir alle wissen hat die Erde dieses Stadium erreicht und repräsentiert deshalb einen gigantischen Wert. Kein Wunder also, dass die beiden Söhne der verstorbenen Königin über die Wiederauferstehung ihrer Mutter nicht besonders erfreut sind. Da Jupiter von alldem nichts weiß, sollte es kein großes Problem sein, sie aus dem Weg zu schaffen. Denken sie.        

 
Headhunter mit Airbike auf der Jagd nach Jupiter Jones

Balem, der ältere Sohn, hat die Erde von seiner Mutter geerbt und ist der rechtmäßige Besitzer. Nachdem er von der Existenz Jupiters erfahren hat, schickt er Killer aus, um sie zu finden und zu töten.  
     
Sein Bruder Titus schickt den Ex-Soldaten Caine um Jupiter zu finden und zu ihm zu bringen, damit er sie vor dem Töten noch schnell heiraten kann. Nicht weil er so romantisch veranlagt ist, sondern damit er sie beerben kann.      
   
Jupiter Jones zeigt sich den Hochzeitsgästen. Die sind übrigens nur virtuell anwesend


Besonders begeistert schaut sie ja nicht. Kein Wunder, da sie zu der Hochzeit gezwungen wurde.

Fantasievoller Kopfschmuck - nur ein Beispiel für die liebevoll & Aufwändig gestalteten Kostüme und Filmszenen
 
Womit beide Söhne nicht gerechnet haben ist, dass sich Caine und Jupiter ineinander verlieben. Naja, nicht gleich. Das Drehbuch hat ihnen einige Hürden in den Weg gelegt, damit die emotionale Seite nicht zu kurz kommt.   
       
Bis zum Happy End ist es allerdings noch lange hin. So bleibt reichlich Zeit für Caine seine Jupiter in grandiosen Actionszenen mehrmals in letzter Zehntelsekunde das Leben zu retten. Und natürlich für die beiden um herauszufinden, dass sie zueinander passen.
Die einfache Handlung lässt genug Platz für bildgewaltige Actionszenen mit aufwändig gestalteten Raumschiffen. Überhaupt sind die Szenen mit viel Fantasie und Liebe zum Detail umgesetzt. 

Raumschiff im Anflug an ein Landedock
Raumschiff taucht aus den Jupiter Ringen auf - eine meiner Lieblingsszenen

Das, was im Hintergrund wie eine Kathedrale aussieht, ist übrigens auch ein Raumschiff

Kein Vergleich zu dem langweiligen Einheitsgrau der Meisten Science Fiction Filme der letzten Jahre. Ich verstehe nicht warum sich das so eingebürgert hat. Soll wohl cool sein. Ist es aber nicht.        
 
Leider herrscht auch bei diesem Film wieder ohrenbetäubender Schlachtenlärm im Weltraum. Mittlerweile habe ich mich an diese Unsitte so gewöhnt, dass sie mir fast normal erscheint. Wie wohltuend tut sich da „Gravity“ hervor, bei dem sich die Katastrophe in völliger Stille abspielt. Umso unheimlicher und bedrohlicher wirkt sie, finde ich.  
Dieses Beispiel zeigt eindrücklich, dass man urgewaltige Katastrophen auch lautlos wirkungsvoll in Szene setzen kann. Nun gut, die Action von Jupiter Ascending ist trotzdem spektakulär und sehenswert.
 
Raumschiffzusammenstoß auf der Erde über Chicago

Warum zum Schluß alles zerfällt und explodiert ist mir nicht klar geworden. Vielleicht als Hintergrund für die vielen Action Szenen, damit es noch mal spannend wird und der Held / Prinz seine Königin in letzter Sekunde retten kann? Obwohl er das vorher schon mehrmals gemacht hat. Einmal ist wohl nicht genug.      
 
In dem Film kommen auch Augmented Reality und Roboter vor aber weniger als ich für so ein Zukunftsszenario erwart habe.      
   
Natürlich beherrscht man die Gravitation. Die fliegenden Stiefeln verwandeln Caine Wise in eine Art Superman. Nur das Cape fehlt noch bei den vielen Flugaction Szenen. Aber eine gewisse Abgrenzung zu Superman braucht's wohl noch.  
 
Trotz der kleinere Schwächen lohnt es sich auf jeden Fall den Film anzuschauen. Vor allem als Science Fiction Fan wie mich. Nicht nur wegen der bildgewaltigen Action Szenen, sondern auch wegen des stimmigen und gut durchdachten Zukunftszenarios.      
   
Palast der Familie Abraxas - Erinnert mich ein bisschen an Bruchsal (Herr der Ringe)
Zitadelle auf dem Planeten Jupiter

Support images:  
Jupiter Jones Hochzeit
    Airbike
   Kinoplakat
   Jupiter Citadel
    Portrait Jupiter Jones
    Palast der Abraxas
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