Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden"


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Freitag, 30. Juni 2017

Update zu "Evolution 5.0 - Mutation"


© Denis Belitskiy | ID 85343103


Etwas ist anders. Seltsam und unerwartet.
Ich bin mit meinem Buch fertig. Naja, nicht wirklich. Es ist bei meinem Lektor (www.publi4all.de).

Jetzt sitze ich da mit gemischten Gefühlen. Eigentlich sollte ich vor Freude aus dem Häuschen sein. Das Gefühl will sich aber nicht einstellen. Ich bin gespannt, mit welchem Feedback er zurückkommt und wie viel ich dann noch überarbeiten muss.

Außerdem geht mir irgendwie etwas ab. Über die Jahre hatte ich mich daran gewöhnt jeden Abend von halb Elf bis Zwölf zu schreiben. Naja, nicht nur Schreiben. Ein ordentlicher Batzen Zeit geht ja jedes Mal für die Pflege meiner sozialen Medien drauf. Bei mir sind das hauptsächlich twittern, bloggen und facebooken.

Die letzten zwei Jahre habe ich weniger geschrieben und dafür mehr überarbeitet. Das war oft frustrierend aber dringend notwendig, da meine Geschichte nicht rund war. Dementsprechend war das Feedback von meinen Testlersern und meines Lektors.

In meiner Unerfahrenheit hatte ich zu wenig geplottet. Ich hätte die Story besser planen sollen. Na gut, ich habe daraus gelernt. Beim zweiten Band wird alles besser.

Dazu kam, dass mich die Technologie einholte. Einige der Dinge im Bereich der virtuellen Realität wurden schneller real, als ich dachte. Mittlerweile sind meine Themen sogar bei der Bildzeitung angekommen. Das heißt, künstliche Intelligenz und virtuelle Realität sind Mainstream!
Elon Musk, der Gründer von Tesla und SpaceX will die dafür notwendige Gehirn – Computer - also Wetware zu Hardware- Schnittstelle entwickeln.

Designerkinder

Was noch nicht im Mainstream angekommen ist sind Designerkinder. Da hat es sich wohl bei der Bildzeitung noch nicht rumgesprochen, dass mit der Genschere CRISPR-Cas9 ein perfektes Werkzeug zur Verfügung steht, mit dem sich Gene maß genau zuschneiden lassen.
Aber wenn man weiß, was damit heute schon alles gemacht wird, ist das nur noch eine Frage der Zeit.
Oh, ich sehe, ich fange schon wieder an mich zu verzetteln. Sorry, zurück zu meinem Buch. Wo war ich?

Achja, schreibtechnisch gab es auch eine Menge zu lernen. Da hat mir mein Lektor sehr viel geholfen. Mein Schreibwerkzeug „Papyrus Autor“ ist auch eine große Hilfe. Das Programm streicht konsequent jedes Adjektiv durch. Aber, dass es mir auch Verbfaulheit vorwirft, finde ich eine Frechheit!

Was ich auch gelernt habe, ist, wie mühsam Überarbeiten ist. Manchmal schaffte ich nicht mehr als einen oder zwei Sätze pro Abend. Ich grübelte stundenlang über einer einzigen Formulierung.

Interessiert um was es geht? Ja?

Hier ist der (vorläufige) Klappentext für "Evolution 5.0 - Mutation":


2052, die Evolution steht vor dem Scheideweg. Wie geht es mit den Menschen weiter?

Für Sam ist die Sache klar: Im Cyberspace!
Befreit von den allgegenwärtigen Einschränkungen eines irdischen Körpers auf einer überbevölkerten Erde winken dort unendliche Freiheiten. Doch die dafür notwendige Schnittstelle zwischen dem Gehirn und Computern gilt es erst noch zu erfinden.
Eine Aufgabe, wie geschaffen für Sam. Zumal ihm das nebenbei seine Ex-Freundin zurückbringen wird - glaubt er.
Doch es kommt anders. Seine Erfindung ruft mächtige Interessenten auf den Plan, die seine Technologie für ihre Zwecke nutzen möchten. Ausgestattet mit der Supernaivität eines Megagenies schlägt er sämtliche Warnungen in den Wind. So richtig wacht er erst auf, als ein Krieg ums Internet ausbricht, der droht seinem Lebenswerk die Existenzgrundlage zu entziehen.

Na, neugierig geworden wie’s weitergeht? Keine Sorge, ich werde demnächst die ersten paar Kapitel hier veröffentlichen.



Wie geht es jetzt weiter?

Wie gesagt, das Manuskript ist bei meinem Lektor und ich muss mich jetzt um ein Cover kümmern und die Vermarktungsmaschine anschmeißen.

Doch vorher möchte ich etwas über mich erzählen. Die Meisten von euch wissen bereits, dass ich ein Pseudonym benutze. Ich könnte jetzt natürlich eine Geschichte für den Autor Roy O’Finnigan erfinden.
Andererseits war bei mir in den letzten Jahren so viel los, dass meine Story auch nicht gerade langweilig ist.

Ich begann mit meinem Buch vor ungefähr fünf Jahren. Damals hatte ich mich gerade selbständig gemacht. Nicht ganz freiwillig, da meine frühere Firma mich nicht mehr wollte. Das selbständig sein klappte nicht so gut. Innerhalb von 3 Jahren habe ich zwei Versuche gestartet. Dann ging mir langsam das Geld aus und ich musste mich neu erfinden.
Ich wollte unbedingt raus aus meinem alten Jobumfeld und etwas Neues machen. Da kam mir die Stellenanzeige einer kleinen amerikanischen Firma an der Westküste gerade recht. Sie suchten jemanden für Deutschland, der ihnen dabei hilft die Welt zu digitalisieren. Genau das Richtige für mich, dachte ich mir.
Die Bewerbung war der Aufgabe angemessen und alles lief elektronisch über LinkedIn.
Ich wollte den Job unbedingt haben. Deshalb habe ich mit der Hilfe von guten Freunden meinen Lebenslauf so getuned, dass er perfekt passte. Ich musste dabei nicht mal schwindeln. Ich habe nur Wesentliches hervorgehoben und unwichtiges weggelassen :-)

Offenbar hat das bei meinem zukünftigen Boss gewirkt. Nach ein paar Telefoninterviews wurde ich dann für zwei Tage nach Seattle eingeladen für weitere Interviews. Ich dachte mir egal, wie das ausgeht, den kostenlosen Trip an die Westküste nehme ich auf jeden Fall mit.
Nun, ihr könnt euch ja denken, wie’s ausging. Die Bewerbungsgespräche liefen gut und zwei Wochen später bekam ich ein Jobangebot, das ich dann annahm :-)

Seitdem sorgen meine Kollegen, unsere Partner und Kunden (ich mach das natürlich nicht alles alleine) dafür, dass in diesem Jahr circa acht Milliarden Alltagsgegenstände eine digitale Existenz bekommen. Das mag sich viel anhören, wenn man aber bedenkt, dass im Jahr mehrere hundert Milliarden Gegenstände produziert werden, kann man sich gut vorstellen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.
Jedenfalls solltet ihr euch den Begriff „RAIN RFID“ gut merken. Die Technologie wird die Welt so umfassend durchdringen wie – ja genau. Wie Regen! Und glaubt mir, trockene Wüsten wird es damit nicht geben.

Was ist sonst noch so passiert? Ach ja, meine Frau hat sich letztes Jahr von mir getrennt und mein Vater ist gestorben. Wie das Leben so spielt, lernte ich bei seiner Beerdigung dann meine neue Freundin kennen. Für einen kurzen Moment dachte ich schon, dass jetzt etwas Ruhe einkehrt. Bis dann im Januar dieses Jahres die Kündigung meiner Wohnung wegen Eigenbedarf kam.
Ausgerechnet jetzt wo im Großraum München kaum Wohnung zu finden sind. Nach langer Suche beschloss ich mir eine Wohnung zu kaufen. Allerdings nicht sofort. Deshalb habe ich eine Zwischenlösung gesucht und nun auch gefunden. Im Juli werde ich in den Münchner Südosten ziehen.
Vor Kurzem hatte ich auch noch eine Ohrenoperation wegen meinen Exostosen. Wer mich kennt weiß, dass ich gerne windsurfe. Wegen der Gehörgangsverengung war aber in den letzten Monaten mein rechtes Ohr ständig verstopft und entzündet. In einer zweistündigen OP unter dem Mikroskop hat der Arzt dann den Gehörgang wieder „aufgebohrt“. Zum Glück ist alles gut verlaufen und ab August darf ich auch wieder Windsurfen. Juhu!

Früher geht’s eh nicht, da im Juli entweder auf Geschäftsreise bin oder mit packen, ausmisten, umziehen, auspacken und Wohnung einrichten beschäftigt bin.

Eine Sache möchte ich aber hiermit im Voraus ankündigen. Ich wurde von Naomi Isaacs zu ihrer Vortragsreihe „Passion Talks“ eingeladen. Am 31. Juli werde ich im MultiVersum, Milchstr. 4 (hinterm Gasteig) in München meine ganz persönliche Sicht zum Thema Reisen darstellen.
Wie ihr euch bestimmt schon denken könnt geht es bei mir da hauptsächlich um die Themen Zeitreisen, Beamen und reisen mit Überlichtgeschwindigkeit.

Hier noch ein kleines Video zur Einstimmung. Unsere Erde macht ja auch eine Reise durchs Weltall. Dabei folgt sie der Sonne, die um die Milchstraße kreist. Das ganze sieht dann so aus:



Sonntag, 23. April 2017

Warum das Zeitalter der Magie erst noch kommt

ID 21962459 © Rolffimages | Dreamstime.com
© Rolffimages | Dreamstime.com - Man In Suit Touches Sky Creating Ripples Photo


Nach all der Digital-Technologie Blogs wird es mal wieder Zeit für ein bisschen Magie. Im Grunde ist ja jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie von Magie nicht zu unterscheiden, wie Arthur Clarke bereits feststellte. Vieles, was für uns heute selbstverständlich ist, war vor 100 Jahren noch kaum vorstellbar. Und wenn, dann nur durch Zauberei.

Zum Beispiel selbstfahrende Autos. Obwohl, so richtig neu ist das auch wieder nicht. Damals hatten sie Pferde. Die trotteten auch ohne Kommandos auf dem Weg dahin während der Kutscher auf dem Bock döste. Und zur Not fanden sie auch von selbst nach Hause. Also Navis hatten sie auch schon eingebaut …

Hm, na gut, dann muss eben ein anderes Beispiel her. Eines, das wirklich nach Hexerei aussieht. Habt ihr euch schon mal versucht vorzustellen, wie die Welt mit virtueller und / oder augmented Reality aussehen könnte?

Ähm, bevor ich das weiter ausbaue, fragt sich der Eine oder Andere vielleicht an dieser Stelle was der Unterschied ist. Gehört habt ihr diese Begriffe sicher schon. Zumindest diejenigen von euch, die meinen Blog regelmäßig lesen. Oder ihr seid Pokémonspieler. Dann brauch ich euch nichts mehr zu erklären.

Also, mit augmented Reality wird die reale Welt mit digital aufbereiterter Information angereichert. Das kann zum Beispiel ein Namensetikett sein oder ein Bild, wie ein Ersatzteil in eine Maschine eingebaut werden muss.

Idealerweise realisiert man die Einblendung mit einem kleinen Bildschirm, der so an eine Brille angebracht ist, dass er im Gesichtsfeld liegt. Oder die Daten werden direkt mit einem Laser auf die Netzhaut projiziert.

Hier ein Beispiel, wie so etwas aussehen kann:


© Microsoft - Hololens

oder so:
© Epson Moveiro BT-300



Je wirklichkeitsgetreuer das ist, das heißt je nahtloser die Bilder von der wahren Welt in die digitalen Erweiterungen übergehen, umso weniger fällt das auf. Konsequent weitergedacht wird irgendwann der Punkt erreicht, wo die physikalische Realität nicht mehr von der künstlichen unterschieden werden kann. Alles nur eine Frage der Rechenleistung.






Heute geht das noch nicht so perfekt. Da sich aber die verfügbare Rechenleistung  alle 2 Jahre verdoppelt (Moore’s Law) ist das nur eine Frage der Zeit bis die Einblendungen von realen Objekten nicht mehr unterscheidbar sind.

Na, ich denke ihr ahnt schon worauf ich hinauswill. Wenn das Eine vom Anderen nicht mehr unterscheidbar ist, wird plötzlich alles möglich.

Fangen wir mit etwas Einfachem an. Stellt euch vor ihr trefft jemanden in der Disco und euch fällt partout nicht der Name ein. Kein Problem. Die Bilderkennung Eurer augmented Reality Software schaut bei Facebook oder Instagram nach, erkennt das Gesicht und blendet euch den Namen ein. Auf Wunsch auch noch zusätzliche Informationen zum Beispiel ob er / sie zurzeit Single ist und welche Hobbies er / sie hat. Na da hat man doch gleich ein Gesprächsthema zum Anbandeln.

Und wer dann immer noch nicht weiß, was er sagen soll, dem wird dann auch noch ein passender Anmachspruch eingeblendet. Praktisch, nicht wahr? Aber das ist noch nicht wirklich Magie.

Ein anderes recht praktisches Beispiel sind eingeblendete Echtzeitübersetzungen.



Das hier finde ich auch ganz nett:





Gut, das sind nette Spielereien. Wirkliche Zauberei ist, wenn man einen Raum betritt, mit den Fingern schnippt und plötzlich alle Möbel weg sind. Dann schnippt man noch einmal und Schwupps sind neue Möbel da.
Wie bitte, sie stehen nicht am richtigen Ort? Na und? Wir sind doch Zauberer. Schiebt sie doch einfach mit dem kleinen Finger dahin, wo ihr sie haben wollt.

Was, jetzt meckert der Partner, weil es ihm so nicht gefällt. Ja dann, Schnipp und weg ist er. Wie das geht? Na ganz einfach. Sein Körper wird einfach mit dem Hintergrund übermalt. Keine Sorge, ihm passiert schon nichts. Ja, er merkt es nicht einmal, weil ja alles nur virtuell ist.
Hier ist ein Beispiel wie das gehen könnten. Schaut mal was die Damen in der wahren- und was sie in der virtuellen Welt anhaben. Statt die Farbe des T-Shirts zu wechseln braucht man nur den Hintergrund asuzuwählen und - Hokus Pokus - ist sie weg :-)

 

Und das aktive Noise Cancelling Audioequipment sorgt für wohltuende Stille, falls weiter gemeckert wird.

So weit so gut. Nur beim umherspazieren in dem Raum müsst ihr aufpassen. Die alten Möbel stehen ja noch immer da. Auch, wenn sie nicht mehr zu sehen sind. Aber keine Sorge. Mit eurem hyperempfindlichen Möbelkanntenaufspürgerät am Fuß werdet ihr sie sicher schnell finden.

Wer sich allerdings die schmerzhafte Erfahrung sparen möchte sollte sich vielleicht Gedanken über virtuelle Realität machen. Bei dieser Technologie taucht man vollständig in neue Welten ein. Hier ist alles künstlich. Demzufolge kann man sich auch nicht den kleinen Zeh anstoßen. Vorausgesetzt natürlich man befindet sich in einem Simulator, in dem man gefahrlos umhergehen kann.

 Hier ein Beispiel von Virtu Omni



Wer möchte nicht gerne einmal wie ein Vogel fliegen:



Wie bitte? Ihr meint das ist gar keine echte Zauberei weil es nur dann funktioniert, wenn sich jeder so ein Dings aufsetzt. Stimmt. Aber, dass das passiert, dessen bin ich mir sicher. Vielleicht nicht bei den Analogies. Aber bei den Digital Natives, also jenen, die mit dem Smartphone aufgewachsen sind bestimmt. Schon mal was vom Homo Smombie gehört? Nein?

Ich denke doch. Gesehen habt ihr sicher schon. Das sind die witzigen Typen, die ständig aufs Smartphone starren. Beim Essen, gehen und wahrscheinlich auch beim Sex. Ihr kennt bestimmt die lustigen YouTube Videos, wo sie in Brunnen fallen, in Baugruben stürzen oder von Autos überfahren werden.
Na gut, letzteres ist nicht so lustig. ABER, hätten sie eine Augmented Reality Brille getragen, hätte die Software sie warnen können. Ihr seht, es gibt gute Gründe. Und dann ist da ja noch der Herdentrieb. Das ist wie mit der Mode. Egal ob es einem steht oder gefällt. Wenn es alle haben, dann muss unbedingt so ein Teil her. Koste es was es wolle.

Und genau so wird es mit augmented- bzw. virtual Reality sein. Wir alle werden das haben wollen. Wir wollen doch alle immer gut aussehen und der Situation angepasst gekleidet sein, oder?

Das kleine Mißgeschickt mit dem Kaffeeflecken auf dem Hemd? Kein Problem. Schwamm - ähh augmented Reality drüber.

Fürs Vorstellungsgespräch vergessen umzuziehen und in Jogginghose? Also bitte Frau Personalchefin. LassenSie doch bitte Ihre Brille auf.

Dein Traummann taucht auf und Du bist in deiner alten Jeans unterwegs? Kein Problem. Wer wird denn so unhöflich sein und eine Frau an der Brille vorbei anstarren?

Ach, mein bestes Argument hätte ich beinahe vergessen. Wusstet ihr, dass die meisten Pornos mittlerweile in virtueller Realität gedreht werden?

Virtual Space Composition

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© Agsandrew | Dreamstime.com