Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Samstag, 31. März 2018

"Evolution 5.0 - Mutation" - update zu meinem Buch

Update:

Eigentlich hätte mein Buch schon längst veröffentlicht sein sollen.

Nach langem Überlegen und Aufgrund des Feedbacks habe ich mich dann doch noch dazu entschlossen das Coverbild zu ändern. Es ist mir nicht leicht gefallen aber das Cover prägt nun mal den ersten Eindruck und ist der wichtigste Entscheidungsfaktor für den Kauf eines Buches.

Natürlich spielen auch noch andere Faktoren wie der Klappentext, der erste Satz und die Geschichte selbst eine Rolle. Aber all das kommt nicht zum Zug, wenn das Cover nicht bereits so neugierig macht, dass man drauf klickt oder ins Regal greift.

Nun hoffe ich, dass dieses Bild die Erwartungen auch erfüllt.


© designenlassen


Das Bild unten gefällt mir nach wie vor sehr gut und ich bin sicher, dass sich dafür noch eine Verwendung findet
 
 



© Alisha Hockhalter




Endlich ist es so weit. Mein Buch „Evolution 5.0“, Untertitel „Mutation“ ist fertig!

Auch, wenn mir das schwerfällt, es wird Zeit loszulassen und das Buch zu veröffentlichen.. Jedes Mal, wenn ich das Manuskript anschaue, juckt es mich etwas am Text zu verändern. Dann frage ich mich an manchen Stellen, ob sich nicht doch noch eine elegantere Formulierung findet oder bei der einen oder anderen Szene, ob sie gut genug ist. Aber jetzt ist Schluss. Ich möchte endlich mit dem zweiten Teil anfangen. Außerdem habe ich noch andere Geschichten im Kopf, die zu Papier gebracht werden möchten. Sie warten schon ungeduldig darauf.

Mittlerweile habe ich auch ein Cover gefunden. Es ist handgemalt von Alisha Hockhalter, einer sehr begabten jungen Künstlerin. Für das Motiv hat sie sich von dem Manuskript inspirieren lassen. Es handelt sich um eine Szene, die in Abwandlungen mehrmals in meinem Buch auftaucht. Welche? Ähm nun, um das herauszufinden, müsst ihr es schon lesen :-)

Die Vorbereitungen zur Veröffentlichung laufen auf vollen Touren. Es wird nicht nur das eBook geben, sondern auch eine gedruckte Version als „Print on demand“. D.h., das Buch wird erst gedruckt, wenn jemand das Taschenbuch bestellt. Für mich ist es das erste Mal, dass eines meiner Werke auch gedruckt verfügbar sein wird. Da gibt es auch einiges zu lernen.
Für die Veröffentlichung habe ich zwei Plattformen in die engere Auswahl genommen. Amazon und neobooks. Sehr wahrscheinlich wird es Letztere werden. Warum?

Hauptsächlich aus zwei Gründen. Zum einen wird das Taschenbuch von „Evolution 5.0“ bei neobooks in das Verzeichnis lieferbarer Bücher aufgenommen. Zweitens kommt es dann auch automatisch zu Amazon aber auch zu anderen Plattformen wie Tolino, Weltbild, Thalia und und noch ein paar mehr. Ihr könnt das Buch dann nicht nur auf dem Kindle, sondern auch auf eBook Readern lesen, die das ePUB Format unterstützen.

Neugierig geworden? Hier ist der (vorläufige) Klappentext:

Mitte des 21. Jahrhunderts steht die Evolution vor dem Scheideweg. Wie geht es mit den Menschen weiter? Wird es nur noch durchoptimierte Designermenschen geben oder vollzieht die Menschheit den letzten Schritt der Digitalisierung und virtualisiert sich dank der perfekten Gehirn-Internet-Schnittstelle selbst?
Für Sam ist die Sache klar: Die Zukunft der Menschheit liegt im Cyberspace! Allein schon deshalb, weil er hofft, mit seiner Erfindung die Liebe seiner Ex-Freundin Sophie zurückzugewinnen.
Doch so einfach ist das nicht. Längst lenken aus dem verborgenen selbstlernende Computeralgorithmen das Schicksal der Menschheit. Die wollen das Potential von Sams Erfindung für ihre Zwecke nutzen. Andere führen einen verbissenen Kampf dagegen. Und dann ist da auch noch die hochtalentierte Sängerin Vilca, die ihre eigenen Pläne mit Sam und seiner Erfindung verfolgt.
Schließlich entbrennt ein Konflikt um Sams Erfindung und die Vorherrschaft in der digitalen Welt, in die der naive Erfinder unverhofft verwickelt wird.

Samstag, 30. Mai 2015

Wer bestimmt in Zukunft wie etwas aussieht?



© Agsandrew | Dreamstime.com


Wie ihr Alle wisst bin ich ein großer Fan von Augmented Reality! Ich bin überzeugt davon, dass diese Technologie in der Zukunft eine Wesentliche Rolle spielen wird. Sie wird wie selbstverständlich Bestandteil unseres täglichen Lebens werden.

Ja sie wird sich so in unsere Gesellschaft und unser tägliches Leben integrieren, dass wir zum Schluss gar nicht mehr merken, dass sie überhaupt da ist.

In gewisser Weise ist es das heute schon so. Während meiner Vorgängergeneration als Medium lediglich Papier in Form von Büchern, Zeitungen, Comics, usw. zur Verfügung stand, hatten wir bereits Fernseher, Telefon und später Computer.

Heute wächst eine Generation heran für die das Smartphone ein ständiger und selbstverständlicher Begleiter ist. Immer mehr Menschen starren so vertieft auf ihr Handy, dass sie in Swimmingpools stürzen oder wegen offener Kanaldeckel ungewollt in die Unterwelt abfahren. Oder muss man hier schon sagen „mit der real existierenden analogen Hölle konfrontiert werden“?

Smartphone Evolution:

Wie dem auch sei. YouTube ist voll mit solchen Videos. Die sind teilweise zum Totlachen aber es zeigt auch, wie tief die Leute bereits in der digitalen Welt versunken sind. Es soll ja auch schon die ersten Familien geben, die beim Essen nur noch per WhatsApp miteinander kommunizieren.
Aber, so schlecht ist das doch ar nicht. Immerhin reden sie miteinander.





Ob wir es wollen oder nicht, das Smartphone ist auf dem Besten Weg unsere Schnittstelle zur realen Welt zu werden. Was wären wir ohne „Es“? Wie sollen wir uns in der Welt zurecht finden ohne Google, Navi, Trippadviser, Spotify und jede Menge Sozialer Medien, die uns sagen was wo los ist, was unsere Freunde so treiben und was wir interessant finden sollen?

Übrigens, ist Euch schon aufgefallen, dass der Kontakt zu anderen Menschen mittlerweile praktisch ortsunabhängig ist? Eigentlich spielt es schon fast keine Rolle mehr ob sie physikalisch wirklich existieren. Manche Posts lassen sich nur so erklären.

Mein Handy kann so ziemlich alles. Inklusive Wasserwaage, Lautstärkemessung, Barometer, Höhenmeter, Beschleunigung und Magnetfelder messen. Es kann das Wetter vorhersagen und hinterher begründen warum es ganz anders kam.

Sogar Kaffee kann es kochen, wenn ich den Akku kurzschließe.

Da stellt sich doch früher oder später die Frage warum nicht alles mit dem Smartphone machen? Ja warum denn nicht? Weil da noch ein entscheidendes Problem zu lösen wäre. Ich habe nämlich keine Lust ständig auf einen Bildschirm starren zu müssen, der mal zu groß, mal zu klein und manchmal nicht biegsam genug ist.

Außerdem ist das schlecht für die Haltung. Ganz abgesehen von dem Risiko plötzlich in die Hölle abzufahren oder gegen einen Laternenpfahl zu donnern. Die Lösung? Muss ich das noch erwähnen? Ihr wisst es doch längst:

AUGMENTED REALITY


Setzen wir also eine Datenbrille auf, die Bilder direkt auf die Netzhaut projiziert. Lassen wir das Smartphone so klein wie eine Armbanduhr werden. Nicht das Gerät ist wichtig sondern die Schnittstelle zu den Daten. Machen wir die Welt zu unserem Bildschirm.

Virtuelle Tastatur


Virtuelle Welt



Sie zögern noch so ein Ding aufzusetzen?

Lassen Sie sich ruhig Zeit. Warten Sie ab und schauen Sie zu, wie sie links und rechts von der virtuellen Realität überholt werden. Möglicherweise kommen Sie bei ihrem nächsten BMW schon gar nicht mehr um so eine Augmented Reality Brille herum, wenn Sie alle Features nutzen wollen. Lesen Sie selbst:

Von BMW gibt’s was auf die Nase

Immer noch skeptisch?
Dann kommt vielleicht demnächst der Gesetzgeber und schreibt Ihnen das beim Autofahren vor. Es dient ja schließlich der Sicherheit. Die regulierungswütigen Eurokraten schrecken vor nichts zurück. Sie wissen ja:

Grün und gerade = Gurke
Grün und normgekrümmt = Banane

Wie’s schmeckt spielt keine Rolle, meint die EU. Oder hat jemand von Euch schon mal eine EU Vorschrift gesehen, dass etwas gut schmecken soll?
Eben!

Aber vielleicht wollen Sie das ja sogar von sich aus, weil die Vorteile überwiegen. Denken Sie nur einmal daran wie viel leichter das Leben wird, wenn alles mit zusätzlichen Informationen versehen wird. Wer ist nicht schon vor der peinlichen Situation gestanden von jemanden freundlich gegrüßt zu werden und sich partout nicht an den Namen erinnern zu können?

Mit Augmented Reality könne Ihr nächstes Date auch so aussehen:



Doch schon stellt sich die nächste Frage:

Wer bestimmt in Zukunft wie etwas aussieht?


Wozu eine Hausfassade regelmäßig streichen, wenn sie per Augmented Reality jederzeit jede beliebige Farbe haben kann? Lassen wir sie doch in pflegeleichten schmutz-grau und definieren per QR-Code welche Farbe die Leute sehen sollen.

Wozu sich noch aufwändig stylen? 

Ziehen wir einen bequemen Jogginganzug an und definieren dann, was die Leute sehen sollen. Es müssen ja auch nicht alle Leute das gleiche sehen.

Eine junge Frau könne dann entscheiden, dass ihr Freund sie aufreizend sexy sieht, Fremde neutral und ihre Eltern züchtig bekleidet. Oder mit Kopftuch, wenn das denn unbedingt sein muss.

Umgekehrt geht das natürlich genauso. Ich könnte mir bequeme Sachen anziehen, meine Geschäftspartner und Kollegen sehen einen Schicken Business-Anzug und alle anderen ein lässiges oder sportliches Outfit. Je nachdem was in welcher Situation gerade am besten passt.

Nerviges umziehen für die Party abends entfällt. Der Kaffefleck von heute Morgen? Wird elegant per Augmented Reality entfernt.

Ein Tattoo gefällig? Bitte sehr kein Problem. Das lästige weglasern des Arschgeweihs kann in Zukunft entfallen.

Einen kleinen Vorgeschmack dazu findet ihr bei Second Life




Das hat natürlich Auswirkungen auf die Bekleidungsindustrie. Kaum einer würde dann noch zweimal im Jahr neue Sachen kaufen, um modisch immer up-to-date zu sein. Ein paar Standard Outfits genügen völlig.

Die Modedesigner können dann die virtuelle Kleidung als App liefern. Direkt an den Kunden. Umtauschen entfällt. Alles wird immer perfekt sitzen. Modedesign wird wie Self Publishing. Der Designer verkauft direkt an den Endkunden.

Einkaufen in der Boutique oder im Kaufhaus ist auch nicht mehr notwendig. Obwohl ich mir da schon noch ein paar interessante Dienstleistungen vorstellen könnte. Zum Beispiel könnte ein Modehaus individuell beim Stil und bei der Konfiguration der Kleidungs-App behilflich sein.
Hmmm, wenn ich es mir recht überlege geht das natürlich genauso gut virtuell übers Internet am PC oder noch besser in einem Holodeck-Chatroom.

Dazu müssen natürlich alle unsere Körper in 3D gescannt sein. Aber das ist Erstens kein Problem und Zweitens in Zukunft sowieso der Fall. Schließlich wollen wir doch alle früher oder später einen 3D Ausdruck von uns selbst oder von unseren liebsten. Oder?


© Figurenwerk | www.figurenwerk.de


© Twindom | www.twindom.com


Nett aber so etwas wäre mir lieber:


So altmodische, zweidimensionale Fotos sind sowieso schon out. Zumindest so gut wie.

Okay, nachdem das geklärt ist bleibt noch ein weiteres Problem zu lösen. Wie projiziert man etwas auf eine gewölbte und verwinkelte Fläche, dass man die Geometrie der Projektionsfläche nicht mehr sieht? Anders ausgedrückt: Wie projiziert man ein Schickes, eng anliegendes Kleid oder einen Maßanzug auf einen labbrigen Jogginganzug?

Oder, ein bißchen direkter formuliert, wie lässt man den im Laufe der Jahre außer Form geratenen Körper wieder schlank, sexy und jung aussehen?



Vielleicht ist hier noch ein bisschen Programmierarbeit notwendig aber im Prinzip funktioniert das schon. Schaut selbst:



Die Technologie eignet sich auch hervorragend um etwas zu verstecken. Nicht nur die Geheimagenten der diversen Spionageorganisationen profitieren davon sondern auch jeder Einzelne. Apropos verstecken. Eine Schönheits-OP brauchen Sie dann auch nicht mehr.

Also, um zur ursprünglichen Frage zurück zu kommen. Jeder einzelne von uns kann bestimmen wie die Welt aussieht und wie er gesehen werden möchte.

Vorausgesetzt natürlich alle halten sich an die Spielregeln.

1.    Jeder muss eine Augmented Reality Brille tragen, die Bilder direkt auf die Netzhaut projiziert
2.    Jeder muss das akzeptieren, was das gesehen Objekt oder der betrachtete Mensch will, dass man sieht.

Das sind die entsprechenden gesellschaftlichen Richtlinien. Das sollte doch kein Problem sein. Oder haben Sie vor sich nicht daran zu halten?

Hmmmm. Ob Sie das durchalten? Eine Zeitlang vielleicht. Aber auf Dauer? Überlegen wir mal was wir bereits heute so alles in den Zeiten des Internets und der sozialen Medien so alles akzeptieren:
Das Handy ist immer an und wir (wollen?) beruflich und privat immer erreichbar sein.

Die Politiker fordern Massendatenspeicherung und Totalüberwachung. Gerade wurde die Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung beschlossen.

Die Geheimdienste tun es schon lange. Kaum einer begehrt dagegen auf.
Soziale Medien zensieren Bilder und Texte. Wir nehmen es einfach so hin.

Heute diskutieren wir ob an den Schulen ein Kreuz hängen darf oder nicht. Mit Augmented Reality ist das kein Problem. Jeder bekommt das zu Gesicht, was er sehen möchte. Praktischer und fairer geht’s doch nicht, oder?
Sie sind noch immer nicht überzeugt?

Schon klar. Ich versuch's mal mit positiver Motivation.
 
Schauen Sie sich doch mal ein Video zu diesem Thema an, das ich in einem anderen Post bereits vorgestellt habe.


© "Augmented City" by Hamaro Kim

Für dieses 3D-Video braucht man eine Anaglyphenbrille. Vielleicht haben Sie ja so ein rot-grünes Pappaugengestell noch irgendwo rumliegen.

Was gefällt Ihnen besser? Soll die Welt so aussehen





Mit neuen Möglichkeiten wie zum Beispiel diesen

AR Game:


In der realen Welt ist das nur ein Strand. Zugegeben, es ist ein schöner Strand. Aber mit Augmented Reality ist es sooo viel mehr.

Oder so?

© Roy O'Finnigan




Oder denken Sie mal an andere Dinge die Sie gerade nicht sehen wollen. Nehmen wir mal an Sie sind auf Diät und möchten nicht ständig der Versuchung widerstehen müssen? Na dann (lassen) Sie sie doch einfach ausblenden. Keine Zuckerlimonadenwerbung und kein Fastfood Logo kann sie dann verführen. Selbst der Inhalt des Kühlschranks kann Diätspezifisch optimiert werden. Oder er verschwindet gleich ganz aus der Wohnung. Und im Supermarkt. Sie sehen nur noch die Speisen, die gut für sie sind.

Gut, nehmen wir mal an es kommt noch nicht gleich. Eine neue Generation wird geboren und die wachsen dann mit Augmented- und Virtual Reality auf. Die kennen dann gar nichts anderes. Spätestens dann stellt sich die Frage:

Was ist Realität?


Sie sehen in den Obstkorb und glauben eine Banane zu sehen?

Lassen Sie sich nicht täuschen. Was Sie wirklich sehen sind Photonen mit einer bestimmten Frequenz, und Polarisation. Die kommen von der äußeren Elektronenhülle von Atomen bzw. Molekülen. Von dort gelangen sie auf die Netzhaut und stimulieren Nerven. Diese Reize werden ins Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet. Das bewirkt eine Änderung des Zustandes im Gehirn. Was dieser Zustand bedeutet wussten wir bei der Geburt noch nicht. Wir mussten erst lernen, dass man sich irgendwann bei diesem Zustand auf die Beschreibung „Banane“ geeinigt hat.

Solche Beschreibungen sind aber nicht immer eindeutig. Zum Beispiel hat der Eine oft eine andere Vorstellung darüber wie dieser Zustand zu interpretieren ist als der Andere.

Gemäß EU Vorschrift zum Beispiel ist eine Gurke grün und gerade. Eine Banane ist grün und normgekrümmt. Doch die Farbe des EU reglementierten Objektes ist nichts weiter als die Frequenz eines Elektromagnetischen Feldes.

Wie bereits erwähnt, der EU sind Geschmack und Farbe egal. Dem Verbraucher nicht. Da wollen auch noch andere Sinne angesprochen werden. Erst der Geruch, die Konsistenz und der Geschmack machen die Banane zum Erlebnis.

Doch all dies sind nur elektrochemische Reize. Erst im Gehirn wird daraus ein Genuss (oder auch nicht, wenn das Produkt nicht den Erwartungen entspricht).

Aus diesem einfachen Beispiel wird schnell ersichtlich, dass die Realität erst im Gehirn entsteht. So gesehen ist es auch verständlich, dass jeder seine eigene Realität hat. Nicht immer ist man sich über die Interpretation einig. Zum Beispiel gibt es im Vietnamesischen kein Wort für Blau obwohl sie Blau von anderen Farben unterscheiden können.

Wenn Vietnamesen Englisch lernen, ist die Bezeichnung „blue“ für die Farbe Blau kein Problem. Nicht immer ist es aber so einfach. Oft werden um bestimmte Interpretationen heftig gestritten oder sogar Kriege geführt. Man denke nur an die verschiedenen Religionsgemeinschaften. Sie alle glauben zwar an einen Gott aber jede ist davon überzeugt, dass ihrer der einzig Wahre und Richtige ist.

Die Meinung, jeder müsse dieselbe Sache gleich interpretieren zeugt lediglich von der eigenen Beschränktheit und Mangel an Vorstellungskraft. Welcher Zustand durch eine Sache oder Situation im Gehirn eines anderen hervorgerufen wird ist natürlich höchst individuell.
Aber den Gedanken weiter zu verfolgen würde den Rahmen diesen Posts sprengen. Also, zurück zur Frage:

Wird das kommen? 

Technisch ist das auf jeden Fall machbar. Die Technologie hat viele Vorteile aber auch Nachteile. Womöglich entgleitet uns damit die Kontrolle über die reale Welt und wir verlieren uns vollständig in der virtuellen. Aber, wäre das so schlimm?

Der Erste Versuch ist mit Googles „Glasshole“ jedenfalls kläglich gescheitert. Doch das ist lediglich eine verlorene Schlacht. Der Kampf um die Sicht auf die Welt und die Kontrolle darüber hat gerade erst begonnen.
An der Technologie wird auf jeden Fall mit Hochdruck weiterentwickelt.
Mal sehen wie es weiter geht. Eure Meinung dazu würde mich brennend interessieren.



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