Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Mittwoch, 3. Juli 2013

Unsichtbar machen - wie geht das?


© Gelia | Dreamstime.com

Einen Umhang der unsichtbar macht, wie ihn Harry Potter besitzt? Wer hätte den nicht gerne? 
Der Wunsch könnte schon bald wahr werden. Tarnmäntel sind gar nicht so schwierig zu realisieren, wie es auf den Ersten Blick vielleicht aussieht. Konzepte dafür gibt’s und man hat auch schon nachgewiesen, dass sie funktionieren. Die Hoffnung ist also durchaus berechtigt, dass wir uns bald wie Harry Potter, vor den Augen Anderer, verbergen können.

In meinem Buch „Nanobots“ spielt unsichtbar machen auch eine Rolle. Meine Geschichte handelt Mitte des 21. Jahrhunderts und meinen Protagonisten gelingen mit ihren Tarnmänteln einige Aktionen, die ansonsten unmöglich durchführbar gewesen wären.
Zurück zur Gegenwart. 

Es gibt drei Möglichkeiten sich unsichtbar zu machen. 
  • Eine besteht darin, den Hintergrund so auf sich oder seine Kleidung zu projizieren, dass man aus Sicht eines Beobachters damit verschmilzt.
  • Bei der Zweiten wird das Licht um einen herum geleitet.
  • Schließlich kann man sich noch durchsichtig machen indem man das Licht durch den Körper hindurch leitet.
All diese Technologien haben ihre Vor- und Nachteile.

Unsichtbar duch Projektion des Hintergrundes
Bei der Hintergrundprojektion braucht man eine Kamera, die die Umgebung aus Sicht eines Beobachters aufnimmt. Eine weitere Kamera wird benötigt um festzustellen wohin der Beobachter blickt. 
Natürlich braucht man noch Kleidung, bei der man, wie bei einem Monitor, jedem Bildpunkt eine eigene Farbe zuweisen kann. Am besten nimmt man dazu einen Umhang, der vollständig mit LEDs bedeckt und ringsum mit Kameras bestückt ist. Den Rest erledigen dann die Elektronik und eine ausgeklügelte Software. 
Zunächst muss sie per Eye Tracking feststellen wohin der Beobachter blickt. Dann muss sie eine Kamera auswählen, deren Blickwinkel auf den Hintergrund am besten mit dem Beobachter übereinstimmt. Schließlich muss sie das Hintergrundbild auf den Umhang übertragen. 
Sobald das geschieht, wird die Person unsichtbar. Naja, nicht ganz, weil es immer kleine Abweichungen gibt. Aber insgesamt funktioniert das schon ganz gut. Ein Problem ist natürlich, wenn mehrere Personen gleichzeitig hinschauen. Dann muss die Software sich für einen Beobachter entscheiden. Oder sie berechnet einen Mittelwert. Dann ist man irgendwo dazwischen. Nicht mehr ganz unsichtbar aber auch nicht voll sichtbar. Bei schlechter Beleuchtung und in einer Notsituation (Flucht bei Nacht oder so) reicht es ja vielleicht noch. 
Wie dem auch sei, ein Meister dieser Technik ist der Chinesische Künstler Liu Balin, der sich immer wieder vor einen anderen Hintergrund stellt und dann bemalen lässt. Bei seinen Bildern, muss man schon genau hinsehen, damit man den Menschen darin erkennt.
Aus Lizenzrechtlichen Gründen kann ich kein Bild hier posten aber wer sich dafür interessiert kann auf diesen Link klicken .
Eingefleischte James Bond Fans kennen die Technik bereits aus „Stirb an einem anderen Tag“. Q stattet Bond mit einem BMW aus, der auf Knopfdruck unsichtbar wird.
Auch Mercedes hat das genutzt für einen Werbespot:




Ein unsichtbares Auto? Ich hoffe, dass die Polizei jetzt nicht auf den Trichter kommt und sich damit tarnt.

Unsichtbar durch Lichtumlenkung
Die Technologie das Licht um den Körper herum zu lenken basiert auf Materialien mit besonderen Eigenschaften. Diese sogenannten Metamaterialien haben einen negativen Brechungsindex. Damit ist es möglich Licht um ein Objekt herum zu leiten.





In Metamaterialien wird die Ausbreitung von elektromagnetischer Strahlung um Objekte herumgekrümmt. Bildquelle: Journal of New Physics

Um zu verstehen, wie das funktioniert muss man wissen, dass Licht Elektromagnetische Strahlung ist, genauso wie Radiowellen, Infrarot (Wärme), Mikrowellen oder Röntgenstrahlung. Metamaterialen haben Schlitze oder Löcher in einem genau definierten Abstand, der zu dem gewünschten negativen Brechungsindex führt.
Ich muss zugeben, dass das im Moment bei Licht noch nicht so gut funktioniert. Aber die Forscher sind zuversichtlich, dass sie das auch bald hinbekommen werden. Für Infrarot oder Mikrowellenstrahlung gibt es bereits gut funktionierende Prototypen.

Hier ist ein Beispiel, wie so ein Metamaterial aussehen kann.






© Jeffrey.D.Wilson@nasa.gov (Glenn research contact) (NASA Glenn Research) [Public domain], via Wikimedia Commons

Und hier ein weiteres für das Umlenken von Infrarotstrahlung:




© Keith Drake
An artist's rendition of the new light-bending metamaterial developed by researchers at NSF's Mid-Infrared Technologies for Health and the Environment Engineering Research Center and NSF's Princeton Center for Complex Mat

Und hier ist ein Beispiel für eine Tarnkappe für Mikrowellen, die man mit einem 3D Drucker selbst herstellen kann:









© Duke UC Photography

Übrigens, wer sich für 3D Drucker interessiert und mehr darüber wissen möchte, kann sich hier auf meinem Blog informieren.

Durchsichtig machen:
Zu guter Letzt gibt es noch die Möglichkeit sich durchsichtig zu machen. Technisch gesehen gibt es dafür noch keine Lösung. Entweder ein Material ist durchsichtig (zum Beispiel Glas) oder nicht. Den Körper eines Menschen einfach durchsichtig zu machen, wie es in Science Fiction Filmen vorkommt (siehe zum Beispiel die unsichtbare Sue Storm in „Fantastic Four“) wird vermutlich nie klappen.




Nichtsdestotrotz gibt es im Tierreich interessante Beispiele. Speziell in der absoluten Finsternis der Tiefsee finden sich Fische und Quallen, die fast durchsichtig sind. Eine schöne Fotostrecke dazu gibts hier
 










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Virtual Space Composition

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© Agsandrew | Dreamstime.com