Idee und Inhalt meines Buches

"Jede entsprechend weit fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden" (Zitat von Arthur C. Clarke)


Diese Idee hat mich nicht mehr losgelassen bis ich schließlich damit begonnen habe ein Buch darüber zu schreiben. Es geht um virtuelle Welten, die so perfekt simuliert sind, dass sie von der realen Welt nicht mehr zu unterscheiden sind. Da in der virtuellen Welt alles möglich ist, gibt es in meinem Buch sowohl Zukunftstechnologie, wie sie in Science Fiction Romanen zu finden ist, als auch typische Fantasy Elemente wie Magie, Fabelwesen und Fantasiewelten.

In meinem Blog werde ich nicht nur über den Fortschritt meines Buches berichten, sondern auch allgemein zu SciFi und Fantasy Themen.

Gerne lasse ich mich hierbei von euch inspirieren.

Wer mag, kann mich gerne direkt kontaktieren: roy.ofinnigan@t-online.de

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Sonntag, 30. August 2015

Urlaub! - Komme (nicht so) gleich wieder.


© Roy O‘Finnigan


Es ist Urlaubszeit. Lange widerstand ich dem Virus aber jetzt hat es mich auch erwischt. Dazu kommt noch eine längere Geschäftsreise. Das heißt vor Ende September werdet ihr von mir nicht viel neues hören. Vielleicht hin und wieder ein paar unregelmäßige Tweets.

Damit Euch nicht langweilig wird und um meine geneigten Blogleser inzwischen bei Laune zu halten, möchte ich Euch noch ein paar Themen in Erinnerung rufen über die ich schon vor längerer Zeit gepostet habe. Damals waren diese Themen noch exotisch und im Internet nur unter Eingeweihten bekannt. Mittlerweile wird aber auch auf den gängigen Online Portalen wie SPON, T-online, Focus, WIWO, Yahoo, usw. regelmäßig über Themen wie 3D Drucker, Totalüberwachung, Roboter, Augmented Reality, Gedanken lesen, Drohnen und „Künstliche“ Intelligenz berichtet.

NSA, Snowden & Totalüberwachung
Die c’t hat aktuell eine Artikelserie in der nach und nach die Spionagetechniken der #NSA im Detail vorgestellt werden. Darüber hatte ich bereits im Oktober 2014 eine Zusammenfassung gepostet



Aktuell wird in Heft 19, Seite 66 über „Fashioncleft“ berichtet. Mit dieser Technologie ist die NSA in der Lage Daten von nicht kooperativen Providern ohne deren Wissen anzuzapfen. Dafür werden spezielle „Implantate“ in Internet Routern (Geräte, die Daten im Netzwerk weiterleiten) eingebaut. Dies bauen die Hersteller auf Anfrage der NSA entweder vorab ein  oder der Geheimdienst rüstet die Geräte auf dem Postweg zum Nutzer heimlich nach.  Letzteres heißt, dass die Sendung auf dem Postweg zur NSA umgeleitet, dort manipuliert und dann erst an den Kunden ausgeliefert wird.
Das bedeutet natürlich, dass die Paketdienste mitspielen, was sie offenbar klaglos tun.

Falls Sie das jetzt überrascht muss ich mich stark wundern. Schließlich hat Snowden seine Dokumente nicht erst gestern veröffentlicht. Um den Ernst der Lage zu verdeutlichen erlaube ich mir David Cameron zu zitieren (wer ihn nicht kennt, das ist der britische Premierminister):



 

Damit sind in Großbritannien faktisch allw WhatsApp und iMessages verboten sowie insgeamt Privatnachrichten, die die Bezeichnung "privat" auch verdienen.

Sascha Lobo hält ihn für den gefährlichsten Mann Europas. Möglicherweise ist er das. Der Bundesregierung unsterstelle ich ähnliche Absichten.

Sie sagen das natürlich nich offen aber, dass man Politikern nichts glauben kann bzw. darf, wissen wir ja nicht erst seit gestern.


"Künstliche" Intelligenz


© ID 21011120 © Rolffimages | Dreamstime.com


Ich werde immer wieder kritisiert wegen meiner Warnungen, dass uns in naher Zukunft die Maschinen über den Kopf wachsen werden. Viele meinen, dass sich im Bereich künstlicher Intelligenz die letzten 60 Jahre kaum etwas getan hat. Warum gerade jetzt?
Natürlich, wenn man von der Vergangenheit linear in die Zukunft interpoliert kann es vermeintlich noch mal 60 oder sogar 100 Jahre dauern bis was passiert. Oder auch nie.

Aber: „Künstliche“ Intelligenz basiert auf Computerrechenleistung. Und die folgt nicht einer linearen Entwicklung sondern einem Potenzgesetz (Moores Law). D. h. alle 2 Jahre verdoppelt sich die Rechenleistung. 
Es kann schon sein, daß Computer und die darauf laufenden Programme nie an die Leistungen eines menschlichen Gehirns herankommen. Aber ich kann euch versichern, dass Moore's Law für die nächsten 10 Jahre gesichert ist. Und viele schlaue Leute arbeiten daran, dass es danach auch noch weitergeht.
Falls es weitergeht wäre dann 2040 der "Inflection Point" erreicht. So nennt man den Zeitpunkt, wenn "Künstliche" Intelligenz dem Menschen gleichwertig ist.



© Roy O‘Finnigan


Vielen Leuten fällt es schwer die Wirkung von Potenzgesetzen einzuschätzen. Das ist wie mit der Seerose, die sich jeden Tag verdoppelt. Lange passiert nichts. Aber dann! 3 Tage, bevor sie den ganzen See bedeckt, nimmt sie ein Viertel der Fläche ein. Das nehmen viele Leute noch nicht wahr. Nur die paar Fischer und Badegäste, die unmittelbar betroffen sind. Aber am nächsten Tag ist bereits der halbe See zu. Und einen Tag später der ganze.

Das heißt die Herrschaft der Maschinen wird – wenn sie denn kommt – wie eine Lawine über uns hinwegrollen. Wenn wir nur abwarten, bis wir die ersten Auswirkungen sehen, werden wir nicht schnell genug reagieren können. Entweder wir tun das jetzt und setzen dem Schranken oder es wird in ein paar Jahren bereits zu spät sein. Denn die Entwicklung der Halbleitertechnologie schreitet unaufhaltsam voran. Und ich weiß das, denn ich komme aus der Branche.
Nicht umsonst warnen zum Beispiel 10.000 Experten vor autonomen Kampfmaschinen.
http://futureoflife.org/AI/open_letter_autonomous_weapons

Siehe auch:
Müssen wir uns mehr mit künstlicher Intelligenz auseinandersetzen?

Jetzt wäre noch Zeit steuernd einzugreifen. Das lohnt sich. Immerhin hat die Technologie das ungeheuer positive Potential uns in Zukunft das Leben zu erleichtern. Denken wir nur mal an Roboter und Maschinen, die für uns die unangenehmen Arbeiten übernehmen oder bei der Pflege unterstützen, damit wir länger in unserer vertrauten Umgebung daheim alt werden können.

Hier ein paar schöne Videos über autonom agierende Roboter:



Bevor es aber zu dystopisch wird lassen Sie mich zu einem erfreulicheren Thema kommen

Die 10 beeidruckendsten Roboter zum Stand 2015




Wie steht es um mein Buchproject mit dem Arbeitstitel „Nanobots“?

 
© Cornelius20 | Dreamstime.com


Nun ja, da gibt es eine Pause. Ich brauche etwas Abstand bevor ich mit dem Überarbeiten weitermache. Zudem habe ich das Manuskript einigen Personen gegeben, die sich freundlicherweise als Testleser zur Verfügung gestellt haben. Die brauchen auch etwas Zeit um die Geschichte zu lesen und mir ihr Feedback zu geben. Dann muss ich das ganze konsolidieren, einige Entscheidungen treffen, die ich (fast) von Anfang an schon vor mir herschieben und überarbeiten.
Dann kommt mein Lektor dran für den Feinschliff.

Ich wünsche allen einen schönen Urlaub gehabt zu haben, wenn wir uns wiedersehen.
Die, die ihn noch vor sich haben, genießt die Vorfreude. Die ist mindestens genauso schön wie der Urlaub selbst.

Bis bald

Roy

:-)



© Roy O‘Finnigan
















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Sonntag, 2. August 2015

Über die Magie in der Technologie


© Rolffimages | Dreamstime.com -- Burning Mind Photo


Es ist höchste Zeit einmal etwas über Magie zu schreiben. Immerhin heißt der Blog Technologie und Magie!

Vielleicht habt ihr Euch schon gefragt was meine bisherigen Posts mit Magie zu tun haben. Oder vielleicht auch nicht. Denn ihr wisst ja, jede weit genug fortgeschrittene Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.

Hätte im Mittelalter jemand ein Smartphone aus der Tasche gezogen hätte er mit seinem Zauberkästchen sicher große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Vielleicht hätte es ihm zu großen Ruhm und Anerkennung   verholfen.

Eher wahrscheinlich allerdings wäre er auf dem Scheiterhaufen gelandet. Die Kirche ist ja bekanntermaßen damals nicht gerade zimperlich mit Personen umgegangen, die die Allmacht Gottes in Frage stellten. Das galt damals mit Sicherheit auch für Zauberer.
Und für was anderes als das hätten die Menschen damals jemanden halten sollen, der es schafft ein ganzes Orchester so klein zu machen, dass es in das Kästchen passt? Und dann noch zwingen kann den ganzen Tag klaglos Musik zu spielen (Spotify) oder bizarre Schauspiele aufzuführen (YouTube).

Unter diesen Umständen wäre ich damals dann schon lieber in einem Porsche aufgetaucht, um im Zweifelsfall der Inquisition schneller davonzufahren als die reiten können. Oder besser gleich ein Leopard III Panzer. Der ist sicher und geländegängig. Damals hatten die ja noch keine Autobahnen und die Landstraßen waren bessere Feldwege, geplagt von Ochsenkarrenstaus.

Falls also die Inquisition aufgetaucht wäre hätte man sich bequem ins Gelände verdrücken und notfalls den Weg freischießen können. Und Praktischer Weise hätte man bei Bedarf den Scheiterhaufen vor unerwünschten Gebrauch in winzig kleine Holzsplitterchen verwandeln können.
Zugegeben, unter viel Rauch und Lärm, was die Inquisitoren mit Sicherheit endgültig von der persönlichen Anwesenheit des Leibhaftigen überzeugt haben dürfte.

Aber lassen wir die Vergangenheit ruhen und wenden uns lieber unserer strahlenden Zukunft zu. Denn wir stehen kurz davor all unsere Träume erfüllt zu bekommen. Das glaubt ihr nicht? Echt nicht?
Aber genau das verspricht uns die virtuelle Realität in ihrer endgültigen Ausbaustufe.  Dann, wenn unsere Gehirne mit einer Schnittstelle direkt mit einem Computer verbunden sind. Dann stehen uns praktisch unbegrenzte Räume und Welten zur Verfügung.

Welten, in denen andere Gesetze gelten (können). Ganz andere, völlig losgelöst und unabhängig von den lästigen Limitierungen, die uns von der Gesellschaft, Religionen oder der Physik aufgezwungen werden.

Jeder kann sich also seine eigene Welt erschaffen, in der genau das passiert, was er will. Dort kann Er, Sie oder  Es gefahrlos für sich und andere seine bzw. ihre Fantasie voll ausleben. Das ist doch genau das Paradies, was uns die Religionen immer schon versprochen haben. Nur, dass wir diesmal nicht sterben müssen um dahin zu gelangen.

Na, das ist doch ein Angebot, oder? Das dürft ihr euch nicht entgehen lassen. Ähm, um ehrlich zu sein, ihr könnt es euch gar nicht entgehen lassen. Das kommt ob ihr wollt oder nicht. Wieso ich mir dessen so sicher bin? Na ganz einfach. Wir Menschen haben schon immer getan was technisch möglich ist. Und technisch ist das möglich. Sehr bald sogar. Also, was soll uns davon abhalten?
Ja, was könnte uns davon abhalten?
Nichts. Eben.
Ihr seid immer noch skeptisch. Ich weiß. Also stelle ich noch einen Grund zur Disposition: Die Pornoindustrie. Die ist echt geil auf das Zeugs. Hier erwarten uns unendliche Weiten mit unbegrenzter Erotik und Sex. Und die haben Milliarden Euros, um in diese Technologie zu investieren.
Was da alles machbar ist brauche ich nicht lange zu erklären. Stellt euch einfach eure kühnsten Träume vor. Das, wovon ihr schon immer geträumt aber vielleicht nicht mal euch selbst eingestehen wolltet. Und jetzt kommt jemand und sagt ihr könnt das haben. Zu einem Preis, den ihr euch leisten könnt. Ihr probiert es aus und es fühlt sich an wie Echt. So echt, dass ihr es von dem echten Echt nicht unterscheiden könnt.

Es muss ja nicht immer gleich zum äußersten kommen. Stellt euch einfach nur mal vor ihr seid mit euren Kumpels / besten Freundinnen in eurer Lieblingskneipe. Die Stimmung ist großartig. Da geht die Tür auf und der Traum eurer schlaflosen Nächte kommt herein.

© Lightbrushart | Dreamstime.com - Fairytale Background With Woman Closeup Face Photo


Es ist Liebe auf den ersten Blick. Zumindest glaubt ihr das. Dumm nur, dass ihr in euren bequemen Alltagsklamotten da seid.  Die machen überhaupt nichts her und der Stil ist von vorgestern. Dazu kommt noch, dass die Figur auch schon seit ein paar Jahren außer Form ist. Also Alarmstufe Rot. Wenn nicht schnell ein Wunder geschieht marschiert eure personifizierte Sehnsucht an euch vorbei und der magische Moment entschwindet im Nirwana wie eure getippten Lottozahlen nach der Samstagabendtagesschau.

Ihr denkt Zaubern müsste man halt können. Aber das könnt ihr ja. Denn ihr seid in der Augmented Reality bestens vernetzt. Einmal mit den Fingern schnippen und schon habt ihr das heißeste Kleid / coolsten Anzug an, die Figur ist wie von Beverly Hills besten Personal Trainer geshaped und ihr seid die Attraktion des Abends. Alle Scheinwerfer sind auf euch gerichtet.

Braucht man dazu einen Zauberstab? Nicht unbedingt aber er hilft vielleicht bei der Konzentration. Und wenn er dann noch ein paar Knöpfe hat für die gängigen Shortcuts wäre das doch auch ganz praktisch. Also, alle, die das Ollivander Gen in sich haben, ran ans Werk.

Und – wie kann es anders sein? – euer Wunsch geht in Erfüllung. Der / die Angebetete bemerkt euch ihr kommt ins Gespräch und es wird der Abend eures Lebens. Und wenn es mit dem Gespräch nicht so gut läuft?

Keine Sorge. Dafür gibt es die Dating App. Die analysiert ständig die Mimik, Körpertemperatur, Puls, Atmung usw. eures Gesprächspartners und gibt euch bei Bedarf Tipps wie ihr Sie / Ihn rumkriegt.

Wer kann dazu schon Nein sagen?

Gut, ein paar vielleicht schon. Es soll ja angeblich noch Menschen geben, die seit 30 Jahren keinen Fernseher mehr angemacht haben und Smartphones nur vom Hörensagen kennen. Aber diese Randgruppen sind für uns nicht relevant.
Also, habe ich Euch überzeugt?

Okay, dann können wir jetzt über den Stand der Technik sprechen.
Zwar ist die heute verfügbare Technologie bereits verdammt weit fortgeschritten doch bei dem Tempo wie die Entwicklung weitergeht ist sie in ein paar Jahren bereits veraltet. Einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik habe ich im vorletzten Blog bereits gegeben.

INGRESS ist ein Beispiel für ein Spiel, gleichzeitig in der realen als auch in der virtuellen Welt stattfindet:


https://www.ingress.com/


Übergang in die virtuelle Welt:














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